Ampelkoalition bringt neuen Haushalt für 2023 auf den Weg
Wirtschaftsminister Robert Habeck sagt, alle Projekte müssten ermöglicht werden. CSU-Chef Markus Söder fordert Neuwahlen im Juni 2024.
Wirtschaftsminister Robert Habeck sagt, alle Projekte müssten ermöglicht werden. CSU-Chef Markus Söder fordert Neuwahlen im Juni 2024.
Der Nachtragshaushalt für 2023 steht. Wie es 2024 weitergehen soll, bleibt offen. Der Wirtschaftsminister macht schon mal deutlich, dass alle Projekte kommen sollen wie geplant.
Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts fehlt Geld für die Förderung von Wirtschaftsprojekten. Der Bundeswirtschaftsminister und seine Länderkollegen wollen nun Wege suchen, um sie trotzdem umzusetzen.
SPD-Chef Lars Klingbeil wirft Bundesfinanzminister Christian Lindner vor, das Ende der Energiepreisbremsen nicht abgesprochen zu haben. Das Aus sei „einseitig“ verkündet worden.
Mit der Generalsanierung sollte bei der Bahn alles besser werden. Doch nach dem Urteil aus Karlsruhe sperrt Finanzminister Lindner ohne Not wichtige Milliarden.
Die SPD wirbt für eine Verlängerung, die Grünen wollen ein „Gesamtpaket“. Ein Vergleichsportal rechnet vor, für den Durchschnittshaushalt gehe es um 27 Euro im Jahr.
Große Kehrtwenden gelingen nur, wenn Parteien eigene Besitzstände abräumen. Das ist das Problem der Ampelregierung nach dem Urteil zur Schuldenbremse.
Der Bundeskanzler schlägt auf dem Landesparteitag der SPD in Brandenburg versöhnliche Töne an. Deutliche Kritik kommt aus Bayern: Ministerpräsident Markus Söder sieht Deutschland in einer „schweren Staatskrise“.
Olaf Scholz hat es vorgemacht: In Berlin wird jetzt öfter mit den Augen gerollt. Die Geste hat das Zeug, mehr zu sein als die unwillkürliche Reaktion auf unliebsame Fragen von Journalisten.
Baden-Württembergs grüner Finanzminister Danyal Bayaz über die finanzpolitische Zeitenwende, einen höheren CO₂-Preis und wer seinen Sohn betreut.
Friedrich Merz beharrt auf der Schuldenbremse, aber in den Ländern steigt die Panik. Die CDU-Länderchefs Haseloff, Kretschmer und Wegner wollen die Fesseln lockern.
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Die Ampel muss zusammenfügen, was schwer zusammenpasst: unterschiedliche Grundüberzeugungen, haushaltspolitische Nöte und juristische Zwänge.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts war es nur eine Frage der Zeit, wann der Minister personellen Konsequenzen ziehen würde. Nachfolger wird Wolf Reuter.
Die Branche sieht Arbeitsplätze gefährdet
Der Ifo-Geschäftsklimaindex steigt das dritte Mal nacheinander. Was üblicherweise einen Wendepunkt der Konjunktur anzeigt, findet ein nur verhalten positives Echo. Warum?
Das schwedische Unternehmen baut schon in Schleswig-Holstein. Aber wie lange noch?
Finanzminister Christian Lindner trennt sich von seinem Haushaltsstaatssekretär Werner Gatzer. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts war es nur eine Frage der Zeit, wann der Minister personelle Konsequenzen ziehen würde.
Am Freitag wählte der Bundesrat Peter Frank zum Nachfolger des scheidenden Verfassungsrichters Peter Müller. Als Generalbundesanwalt unterlag er noch der Kontrolle der Exekutive. Nun wird er unabhängig.
Bisher wollten vor allem SPD und Grüne die Schuldenbremse reformieren. Nach Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner sprechen sich nun auch die CDU-Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Reiner Haseloff dafür aus.
Die Bundesregierung will die Schuldenbremse auch für das Jahr 2023 aussetzen. Der Bundeskanzler will dazu eine Erklärung im Bundestag abgeben. Und der Finanzminister sieht Sparpotential bei den Sozialausgaben.
Im historischen Vergleich ist das Haushaltsloch der Ampelkoalition nicht außergewöhnlich groß. Frühere Bundesregierungen kürzten in ähnlichen fiskalischen Krisen vor allem die Ausgaben. Ein Vorbild für die Gegenwart?
Geert Wilders sucht Koalitionspartner. Der Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas beginnt. Gottschalk moderiert zum wirklich letzten Mal „Wetten, dass..?“. Und: Schnäppchenjäger aufgepasst! Der F.A.Z.-Frühdenker mit allem, das heute wichtig wird.
Die Preise für Gas und Strom sind deutlich gesunken. Ein Energieökonom widerspricht deshalb Habecks Warnung.
CDU und CSU dringen nach dem Karlsruher Urteil auf Kürzungen im Sozialsystem – und auch der Ampelkoalitionär FDP kann dem etwas abgewinnen. Doch in der SPD und unter den Grünen ist der Widerstand groß.
Auf dem Parteitag in Karlsruhe geht der grüne Ko-Vorsitzende Nouripour insbesondere die Union an. Sie sei „nicht mal oppositionsfähig“. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts warnt er vor dem „Kaputtsparen“.
Auch frühere Regierungen jeglicher Couleur haben Lieblingsprojekte gestrichen, nachdem sie fiskalisch auf Abwege gerieten. Dem Standort Deutschland hat das nicht geschadet, im Gegenteil.
Wegen des Haushaltslochs der Bundesregierung bangt der schwedische Investor Northvolt um staatliches Fördergeld für seine geplante Batteriezellfabrik in Norddeutschland. Nun mahnt das Unternehmen, dass die Zeit drängt.
Die Ampel-Koalition will als Konsequenz aus dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts dieses Jahr abermals die Schuldenbremse aussetzen. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) kündigte zuvor einen Nachtragshaushalt für 2023 an.
Die Haushaltssperre trifft auch Vorhaben des Verteidigungsministeriums. Die Finanzierung von Projekten aus dem Sondervermögen sei jedoch sichergestellt, heißt es aus Berlin.
Der Glaube an Privatisierung und Wettbewerb hat die Bahn zum Mindestlohnempfänger gemacht: zur gesellschaftlichen Teilhabe kaum in der Lage. Dies dürfte nach dem Karlsruher Urteil noch schlimmer werden.
Die Union ist für die Nachfolge von Verfassungsrichter Peter Müller zuständig und vollzieht einige Wendungen. Ein CDU- und ein CSU-Politiker gehen leer aus. Die Wahl fällt offenbar auf Generalbundesanwalt Peter Frank.
Die Bundesregierung ist nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts in eine tiefe Krise geraten, für das Jahr 2023 bereitet Bundesfinanzminister einen Nachtragsaushalt vor. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir mit dem Verfassungsrechtler Hanno Kube wie es so weit kommen konnte. Chefberater Lars Feld erläutert, wie es jetzt weitergehen muss.
Die Ampel will nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts einen Nachtragshaushalt einbringen. Die Vorgaben der Schuldenbremse dürften erneut ausgesetzt werden. Damit verschafft sich die Bundesregierung die Möglichkeit, in diesem Jahr die Neuverschuldung deutlich zu erhöhen.
Die Bundesregierung will die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse abermals aussetzen. Finanzminister Lindner will dem Kabinett den Entwurf für einen entsprechenden Nachtragshaushalt für 2023 vorlegen.
Berlins Regierender Bürgermeister hält die bisherige Ausgestaltung für „gefährlich“. Es solle weiter Kredite für Investitionen geben. Damit wendet sich Kai Wegner gegen seinen Parteichef Friedrich Merz.