Schäuble rüffelt Weidmann
F.A.S. Frankfurt/Berlin. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat den Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann für dessen Kritik an den EZB-Anleihekäufen ...
F.A.S. Frankfurt/Berlin. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat den Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann für dessen Kritik an den EZB-Anleihekäufen ...
Die Bestätigung des Rettungsfonds ist zwar ein wichtiger Etappensieg für Angela Merkel. Doch das Urteil von Karlsruhe birgt Fallstricke.
Finanzminister Wolfgang Schäuble rüffelt den Bundesbank-Chef, weil der sich öffentlich gegen den Kauf von Staatsanleihen ausspricht. Im Interview spricht Schäuble zudem über seine Pläne kurz vor dem 70. Geburtstag und sein Verhältnis zu Helmut Kohl.
„Wir müssen jetzt beginnen, Europa neu aufzustellen und stärker zu machen“: Außenminister Guido Westerwelle spricht mit der F.A.Z. über das Karlsruher Urteil, Europas Zukunft und die Wahl in den Niederlanden.
Man vergisst ja so schnell in diesen Tagen. Oder können Sie sich noch daran erinnern, wie wir zum letzten Mal hier am Espresso genippt haben? Und was ist denn da drüben schon wieder los?
EZB-Chef Mario Draghi hat erklärt, das Misstrauen der deutschen Bevölkerung gegen seinen Kurs in der Euro-Krise erschwere seine Arbeit. Würde der Bundestag ihn auffordern, sich dort zu rechtfertigen, „würde ich dieser Einladung gerne nachkommen“.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum ESM-Vertrag setzt die Diskussion über die Folgen ein. Beachtung finden vor allem die Passagen zur EZB: Sie darf keine Staaten finanzieren - jetzt geht es darum, was das bedeutet.
Einen Tag nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat Bundespräsident Joachim Gauck die Gesetze zum Euro-Rettungsfonds ESM und zum Fiskalpakt unterzeichnet. Rechtliche Folgen hat das zunächst allerdings nicht.
Die Eurozone steht vor der Wahl: Entschuldung durch Inflation oder Schuldenschnitt für einzelne Krisenländer. Inflation ähnelt einem Flächenbombardement, das jeden trifft. Gezielter wirkt ein Schuldenerlass, allerdings nur, wenn er noch rechtzeitig kommt. Die EZB hat es in der Hand.
Der neue Chefsvolkswirt der Rating-Agentur Paul Sheard sieht den Euroraum vor allem in einer ordnungspolitischen Krise - Schulden haben andere mehr. Doch leichter macht es das für Europa nicht.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes feiern die Kläger. Noch nie hat das Gericht der Ratifizierung eines völkerrechtlichen Vertrages nur unter Bedingungen zugestimmt.
Das Bundesverfassungsgericht hat geurteilt. ARD und ZDF waren dabei. Journalisten können aber nur noch das Desaster öffentlicher Meinungsbildung dokumentieren.
„Decision Day“: Die Welt schaute am 12. September 2012 auf Karlsruhe. Der Hype um das Urteil des Verfassungsgerichts zum ESM ist vor allem ein Zeichen von Überdruss - zum Nutzen von Bundeskanzlerin Merkel.
Der deutsche Aktienmarkt tendiert wenig verändert. Die Augen richten sich auf die nach Börsenschluss anstehende Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank - Händler rechnen mit einer entsprechenden Zurückhaltung im Vorfeld. Nach Einschätzung vieler Volkswirte wird die Fed am frühen Abend in den Vereinigten Staaten eine weitere geldpolitische Lockerung verkünden. Ökonomen halten gar ganz neue Maßnahmen und unbegrenzte Anleihekäufe für möglich.
Die Vorgaben aus Karlsruhe sind eine Ohrfeige für manch überhebliche Finanzpolitiker. Brisant sind aber insbesondere die Ausführungen zur Rolle der EZB. Bei unvoreingenommener Lektüre des Urteils erklären die Richter schon die jetzige Praxis der Zentralbanker für illegal.
jja./wmu. BERLIN/BRÜSSEL, 12. September. Wann der dauerhafte Rettungsfonds ESM seine Arbeit aufnehmen kann, ist trotz der Billigung durch das ...
In der Europa-Politik darf sich Deutschland nicht treiben lassen - darin kann man das starke Signal des Verfassungsgerichtsurteils zum ESM sehen. Berlin steht dabei unter der Aufsicht von Karlsruhe.
frs. KARLSRUHE, 12. September. Das Bundesverfassungsgericht hat den Beitritt Deutschlands zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) gebilligt, aber ...
Es hätte ein dramatischer, ein schlimmer Tag werden können. Im Bundestag aber herrscht nach Zustimmung des Verfassungsgerichts zum ESM und Fiskalpakt überparteiliche Erleichterung.
Die Karlsruher Richter haben der Ratifizierung des ESM-Gesetzes keine unüberwindbaren Hürden in den Weg gestellt. Doch das Urteil ist eine Mahnung an die Kanzlerin, für ihre Europa-Politik zu werben. Jetzt ist der Zeitpunkt, eine öffentliche Europa-Debatte zu führen.
In ihrem Dienstsitz „Waldstadt“ trotzen die Karlsruher Richter dem Druck durch Bürger, Politik, Märkte, Zahlen und Zeit. Sie ziehen sich auf den Schutz der Verfassung zurück.
Bundeskanzlerin Merkel sieht sich nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestärkt. In der Generaldebatte im Bundestag sagte sie, man habe „super gearbeitet“. Die Opposition warf der Regierung Versagen vor.
Das Bundesverfassungsgericht hat den Euro-Rettungsschirm ESM unter Vorbehalten genehmigt. Es müsse aber sichergestellt werden, dass die Haftung Deutschlands auf die vereinbarten 190 Milliarden Euro beschränkt bleibe, sagte der Präsident des Gerichts, Voßkuhle.
Das Verfassungsgericht hat den Rettungsfonds ESM unter Auflagen erlaubt - jetzt soll er am 8. Oktober seine Arbeit aufnehmen. Die Kanzlerin nennt das Urteil ein „starkes Signal an Europa“. Und die Erkenntnis setzt sich durch: Das Gericht will nicht, dass der Rettungsfonds Kredit von der EZB bekommt.
Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes für den Euro-Rettungsschirm tendiert der deutsche Aktienmarkt freundlich, auch wenn das Urteil mit Auflagen verbunden ist.
Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts entscheidet an diesem Mittwoch über den ESM und den Fiskalpakt. Kaum je war die Last wie auch die Macht dieser acht Richter größer.
Die Haushaltspolitik verliert in Zeiten der Staatsschuldenkrise im Euroraum merkwürdig an Bedeutung. Auch wenn es nach wie vor um viel Geld geht - um Ausgaben ...
Der Bundestag kann selbstverständlich deutlich machen, dass uns die gemeinsame Währung viel wert ist. Er muss nur selbst die Kontrolle behalten. Und genau daran darf ein Verfassungsgericht erinnern.
Am Tag, bevor das Bundesverfassungsgericht sein gewichtiges Urteil über den Euro-Rettungsfonds ESM und den EU-Fiskalpakt fällt, schoss Karl Lamers,
Die deutschen Aktienmärkte gehen am Dienstag mit einem deutlichen Plus aus dem Handel. Finanzakteure erwarten, dass das Bundesverfassungsgericht den Euro-Rettungsschrim ESM am Mittwoch für gesetzeskonform erklären wird.
Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes für den Euro-Rettungsschirm tendieren die Aktienmärkte freundlich, vor allem in Athen. Die Rendite der Bundesanleihe steigt dagegen deutlich.
Die deutschen Aktienmärkte haben am Mittwoch mit starken Kursgewinnen auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm ESM reagiert. Besonders die Aktie der Commerzbank gehörte zu den Gewinnern im Dax.
Die deutschen Aktienmärkte tendieren am Dienstag gegen Mittag leicht im Minus. Viele Anleger warten auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum ESM am morgigen Mittwoch.
Die Mehrheit der Bevölkerung will, dass das Bundesverfassungsgericht den permanenten Euro-Rettungsfonds zu Fall bringt. Was aber passiert, wenn dieser Traum von Millionen Deutschen am Mittwoch wahr wird?
Das Bundesverfassungsgericht wird wie geplant an diesem Mittwoch seine Entscheidung zu den Eilanträgen gegen den Euro-Rettungsschirm ESM verkünden. Der Antrag des CSU-Abgeordneten Gauweiler, den Termin zu verschieben, wurde abgewiesen.
Bei der Einbringung des Haushaltsentwurfs für 2013 hat Finanzminister Schäuble die Deutschen auf einen Konjunkturabschwung vorbereitet. Trotz der andauernden Euro-Krise sei Deutschland widerstandsfähiger geworden.