Wo bleibt das deutsche Vaterland?
Pathos und Patriotismus haben nicht nur auf der anderen Seite des Rheins eine Heimat. Das fehlte in des Kanzlers Aufruf, eine neue Einheit zu gestalten.
Pathos und Patriotismus haben nicht nur auf der anderen Seite des Rheins eine Heimat. Das fehlte in des Kanzlers Aufruf, eine neue Einheit zu gestalten.
Merz appelliert an die Bürger, dass die Bewältigung der Probleme des Landes nicht nur Aufgabe der Politik sei. Frankreichs Präsident Macron ruft die EU dazu auf, das gemeinsame Gebiet stärker zu verteidigen.
Beim Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen hagelt es Kritik am Konzept eines Drohnenwalls. Der Süden der EU begehrt dagegen auf, aber auch die großen Staaten.
Bei der Kabinettsklausur ist das Ziel klar: Es muss nach vorn gehen – am besten Schlag auf Schlag. Doch in der echten Welt hapert es schon an der gemeinsamen Textbearbeitung.
Im Exklusivinterview mit der F.A.Z. spricht der französische Präsident über die unterschätzte Bedrohung aus Moskau, Merz’ Bereitschaft zu neuen Schulden – und warum ihn die Deutschen manchmal an eine Figur von Molière erinnern.
Die USA würden ihr eigenes Ding machen, drohte ihr Präsident 2018 beim NATO-Gipfel in Brüssel. Was sich hinter verschlossenen Türen abspielte, legt der damalige Generalsekretär jetzt in einem Buch offen.
Das Kabinett berät zwei Tage lang, wie das Land wettbewerbsfähiger und moderner werden kann. Und besser kennenlernen soll man sich auch.
Nach etwas mehr als acht Jahren steht das teuerste und wohl auch komplexeste europäische Rüstungsprojekt FCAS vor dem Aus. Doch es gibt noch Optimisten.
In Stralsund erhält Merkel den höchsten Landesorden Mecklenburg-Vorpommerns und ruft zum Kampf für die Rechte aller auf. Doch im Nordosten dominiert mittlerweile die AfD die Umfragen.
Je länger Merz regiert, desto mehr sieht er die Grenzen seiner Macht. Die Union habe nun mal keine absolute Merhheit, sagt der Kanzler. Im Reformherbst wird sie Kompromisse machen müssen.
In Berlin demonstrieren Zehntausende gegen den Gaza-Krieg. Hart kritisiert werden auch Bundeskanzler Merz und Außenminister Wadephul.
Die CDU arbeitet mit der Linken zusammen, behauptet aber, es nicht zu tun. Den Respekt vor der Führungsstärke des Kanzlers stärkt das nicht.
Europa will die eingefrorenen russischen Guthaben nutzen, um die Ukraine zu ertüchtigen. Das interne Papier der EU-Kommission liegt der F.A.Z. vor. Die zentrale Frage wird darin aber nur vertagt.
In New York plapperte Donald Trump nach seinem Rolltreppentrauma aus, womit Bundeskanzler Merz uns wohl an Weihnachten überraschen will.
Der Kanzler will das russische Geld in der EU nutzen, um die Ukraine in großem Stil zu unterstützen. Die Botschaft an Putin lautet: Der Ukraine und uns geht die Puste nicht aus.
Bundeskanzler Merz verurteilt die Drohnenvorfälle in Europa und die Verletzungen des NATO-Luftraums durch Russland scharf. Er kündigt eine „wirksame Abschreckung“ an.
Die ostdeutschen Ministerpräsidenten empfangen zwei prominente Gäste: Merz und Pistorius. Die Knackpunkte des Treffens: Bürgergeld, Strompreise, Rüstungsgeld.
Merz prügelt den grünen Sack, meint aber den SPD-Esel. Das lässt nicht auf allzu große Harmonie schließen. Die fehlt auch an anderen Stellen im Haushalt für 2026.
Mehr als acht Jahre nach der Bestattung des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl soll auf dem Friedhof von Speyer ein Denkmal entstehen. Seine Witwe klagt unterdessen gegen die Kohl-Stiftung, die der Bundestag eingesetzt hat.
Am Tag vor der Richterwahl bemühen sich Union und SPD in der Debatte über den Haushalt um Harmonie. Die AfD wirft der Koalition vor, das Geld der künftigen Generation zu verprassen.
Serbiens Lithiumvorkommen gehören zu den größten Europas. Doch der Abbau stößt auf Widerstand. Keine Regierung in Belgrad vermag sich dagegen durchzusetzen.
Gerade mit Blick auf Israel sind die Differenzen zwischen Madrid und Berlin groß. Merz gibt sich bei seinem Antrittsbesuch Mühe, sie nicht noch größer erscheinen zu lassen. Der Gastgeber spielt mit.
Deutsche Nachkriegskunst +++ Merz und Putin +++ Debatte um Reformen +++ Gillamoos-Volksfest +++ Ali Mitgutsch +++ Berliner Philharmoniker
In der Haushaltsdebatte spricht der Kanzler mal wieder vor allem über die Außenpolitik. Die angekündigten Sozialreformen bleiben vage. Kommt da noch was?
Das Land stehe an einem entscheidenden Punkt, meint der Kanzler. Und er glaubt an den Weg aus der Krise. Die AfD zeichnet dagegen ein Bild der Verwüstung.
Gastbeitrag von Jochen Ott +++ Attentat auf Charlie Kirk +++ Allensbach-Umfrage
Bei einer Rede in Berlin betont Angela Merkel die Bedeutung der EU. Europa müsse handlungsfähig bleiben – auch im Umgang mit Russland, China und den USA.
Der serbische Präsident Vučić bezeichnet Putin als Verbündeten. Er herrscht immer autokratischer und agiert gegen die EU. Darf die Konrad-Adenauer-Stiftung noch mit seiner Partei zusammenarbeiten?
Der polnische Präsident ist zum Antrittsbesuch in Berlin. Es geht um die russische Bedrohung – und eine alte Forderung.
In München wird die wiederhergestellte Synagoge in der Reichenbachstraße eröffnet. Auch der Kanzler ist dabei – mit Tränen in den Augen.
Bei den Kommunalwahlen liegt die CDU vorne, die SPD folgt auf Platz zwei. Beide treibt die Sorge um, dass die AfD teilweise mithalten kann. Wie steht es politisch um Nordrhein-Westfalen?
Im Kampf gegen die serbische Terrorherrschaft verübten auch kosovarische Freischärler Kriegsverbrechen. Nun geht es in Den Haag vor Gericht um die Verwicklung des Milizenchefs Hashim Thaçi.
Deutschland, Frankreich und Belgien meldeten zur Weitergabe russischer Vermögen an die Ukraine bisher rechtliche Bedenken an. Nun zeichnet sich im Kanzleramt ein Umdenken ab.
Die Politik hätte Henriette Reker fast ihr Leben gekostet. Ihr schwarz-grünes Projekt zur Modernisierung Kölns war mal Vorreiter. Steht es zehn Jahre später am Ende?
Der Kanzler formuliert klare Erwartungen an den neuen BND-Chef. Und auch er selbst macht eine Ansage.
Der Bundeskanzler war vor 70 Jahren in heikler Mission in Moskau. Dass sein Treffen mit den Sowjets ein Erfolg wurde, hatte auch mit der Wahl der Getränke zu tun.