Herz statt Merz
Nach den beeindruckenden Bekenntnissen vor der CDU-Zentrale sollten die moralisch höheren Töchter auch in einem Tempel der Willkommenskultur Flagge zeigen.
Nach den beeindruckenden Bekenntnissen vor der CDU-Zentrale sollten die moralisch höheren Töchter auch in einem Tempel der Willkommenskultur Flagge zeigen.
Dem Vizekanzler ist Merz’ Stadtbild-Aussage zu pauschal – die Problembeschreibung teilt er offenbar. In der Unionsfraktion seufzen sie, dass schon wieder Streit die Schlagzeilen bestimmt.
Vor 70 Jahren wurde an der Saar über ein Autonomiestatut abgestimmt. Vor dem Votum stritten die Saarländer erbittert darüber, ob sie zu Deutschland gehören wollen.
Erste Parteifreunde kritisieren den CDU-Chef wegen seiner Äußerungen zum Stadtbild. Doch insgesamt sind die Reihen der Union geschlossen. Was aber macht die SPD?
Das Saarland wehrt sich gegen den Vorstoß von fünf Ministerpräsidenten, einen Rüstungsdeal neu zu vergeben. Auch sonst ist die Atmosphäre vor der Konferenz der Länderchefs nicht besonders harmonisch.
Die Krise in der Automobilindustrie könnte Unternehmen gefährden, die bisher als unzerstörbar galten. Zu Recht setzt Baden-Württemberg für die Zukunft auf Künstliche Intelligenz.
In ihren Einlassungen zum Ukrainekrieg ist Merkel der eigentlichen Frage ausgewichen: Wo liegen die Grenzen des Dialogs mit einem Gegner, der keine Kompromisse will?
Manuela Schwesig war einst eine Hoffnungsträgerin in der SPD. Das ist vorbei. Heute trifft sie auf wütende AfD-Anhänger, wo auch immer sie in Mecklenburg-Vorpommern auftritt.
Dass der Kanzler den Kritikern des Rentenpakets recht gibt, kommt spät – der Kabinettsbeschluss liegt Monate zurück. Für Spahn wird es so schwieriger, die Unionsfraktion zu disziplinieren.
Baden-Württemberg steckt in einer Wirtschaftskrise. Mit dem Kanzler spricht der Ministerpräsident deshalb vor allem über eines: wie der Südwesten zum Vorreiter bei KI und Mikrochips werden kann.
Merz ruft die CDU zum Kampf auf und warnt deren Gegner, vor allem die AfD. Die Distanz hält er aufrecht, doch rhetorisch bleiben Spielräume zur Interpretation.
Trump: Donbass entlang der Front aufteilen +++ Russischer Angriff auf Kohlegrube +++ Pistorius: Flächendeckende Musterung schreckt Russland ab +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy protestiert gegen seine Haftstrafe – mit einer Richterschelte und einem gewagten historischen Vergleich.
Merz’ Kritiker wollen ihn und alle, die so denken wie er, in die rechtsextreme Ecke stellen. Die tatsächlich bestehenden Probleme in den Städten ignorieren sie.
Mit seinem Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss trägt Schröder nicht zur Aufklärung bei. Aber er gibt Einblicke in ein Denken, das Deutschland geschadet hat.
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht das vorläufige Ende der regelbasierten Ordnung. Er spricht von Grenzen der Integration in Europa und setzt auf die Nationalstaaten.
Der frühere Kanzler verteidigt bei einem launigen, teils aggressiven Auftritt seinen Einsatz für die Gaspipelines Nord Stream. Einwände Polens hätten ihn „nicht interessiert“.
Die Koalition ist mit dem Anspruch angetreten, der Realität ins Auge zu blicken. Aber wo tut sie das? Die Beispiele Wehrpflicht, Rente und Klima zeigen: Sie weicht ihr aus.
Kurz vor seiner Regierungserklärung spricht Merz mit einer SPD-Politikerin. Er dürfte das Bild bewusst erzeugt haben – Siemtje Möller hat gerade die Pläne ihres Parteifreunds Pistorius zum Wehrdienst zerlegt.
CDU-Generalsekretär Linnemann will aus dem Konrad-Adenauer-Haus eine moderne Denkfabrik machen. Aber hat die Partei so etwas nicht längst?
Wunschdenken hielt Konrad Adenauer für die größte Gefahr der deutschen Außenpolitik. Eine neue Dokumentensammlung belegt dies eindrucksvoll.
In Andernach entstand 1956 die erste Kaserne der Bundeswehr. Damals wie heute kam die Bedrohung aus Russland. Auch die Aufgabe blieb gleich: Verteidigung durch Abschreckung.
Deutsche Einheit +++ Macron +++ Künstliche Intelligenz +++ Hugo Preuß +++ Titelbild auf dem Kopf
CDU-Umweltpolitiker Andreas Jung fordert Korrekturen in der Klimapolitik, um die Schöpfung und die Heimat zu bewahren. Für den Emissionshandel schlägt er mehrere Änderungen vor.
Und auch Angela Merkel ging leer aus. Wäre sie noch im Amt, dann hätte vielleicht sie verhindern können, dass der Kulturkampf um Wurst und Schnitzel derart eskaliert.
Leserreaktionen zu „Mehr Scharnhorst wagen“ +++ Comic über Oberbrechen
Nach dem Gaza-Abkommen will die Bundesregierung „ihre Genehmigungspraxis zum Export von Rüstungsgütern überprüfen“. Eine militärische Beteiligung Deutschlands an der Friedenssicherung schließt sie aus.
Mit seinem Vorsatz, Nachtsitzungen zu vermeiden, musste der Kanzler in der Nacht zu Donnerstag brechen. Am nächsten Tag gibt sich Schwarz-Rot nüchtern zufrieden.
Acht Stunden lang, bis in die Nacht, dauerte das Spitzentreffen im Kanzleramt. Wichtige Entscheidungen sollten getroffen werden. Ob das geklappt hat, ist noch unklar.
In Polen schlagen die Wellen hoch, seit ein Verdächtiger des Nordstream-Anschlags ausgeliefert werden soll. Lagerübergreifend gibt es Kritik an Deutschland – und an der früheren Kanzlerin Angela Merkel.
Merkel behauptet, die Osteuropäer hätten 2021 ein Dialogformat mit Putin abgelehnt. Aus den Staaten kommt Widerspruch. Merkel gehöre zu den deutschen Politikern, „die Europa im letzten Jahrhundert am meisten geschadet haben“.
Kanzler Merz will einen freiwilligen Wehrdienst, bezweifelt aber dessen Erfolg. Verteidigungsminister Pistorius erklärt die Bedenken der Union für unbegründet – und seine Partei stört die Debatte an sich.
Deutscher Schlüsselsatz +++ Potentiale für Energiewende +++ Münchner Abkommen +++ Sanatorium zur Gänsehaut
Die Koalition sendet Botschaften des Aufbruchs, doch den Menschen im Land fehlt der Glaube. Immerhin scheinen SPD und Union verstanden zu haben: Wir schaffen es zusammen, oder gar nicht.
Bundeskanzler Merz fordert eine Aufbruchsstimmung für eine „neue Einheit“. Auch der französische Präsident Macron nimmt an der Feier teil und hält Teile seiner Rede auf deutsch.
Bundeskanzler Merz feiert die deutsche Einheit mit dem französischen Präsidenten Macron in Saarbrücken. Dort kritisiert Ministerpräsidentin Rehlinger am 35. Jahrestag das Denken in Ost-West-Schablonen.