Hinter den Kulissen der Terroristenjäger
Wenn ein Anschlag geschieht oder sich Hinweise auf Angriffe ergeben, werden bei der Bundesanwaltschaft die Nächte durchgearbeitet – dann müssen wenige Dutzend Mitarbeiter Schlimmeres verhindern.
Wenn ein Anschlag geschieht oder sich Hinweise auf Angriffe ergeben, werden bei der Bundesanwaltschaft die Nächte durchgearbeitet – dann müssen wenige Dutzend Mitarbeiter Schlimmeres verhindern.
Mit einer Razzia in drei Bundesländern ist die Bundesanwaltschaft gegen eine neonazistische Vereinigung vorgegangen. Sie soll auch Anschläge auf politische Gegner in Erwägung gezogen haben.
Die Bundesanwaltschaft hat Wohnungen von acht Personen durchsuchen lassen. Die Ermittler vermuten, dass die Beschuldigten für ihre Ziele töten würden.
Im Prozess gegen die „Gruppe Freital“ hat das Oberlandesgericht Dresden Haftstrafen zwischen vier und zehn Jahren verhängt. Verurteilt wurden die acht Angeklagten wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung.
Die Verschleppung des Geschäftsmanns Trinh Xuan Thanh in Berlin durch den vietnamesischen Geheimdienst hat für Aufsehen gesorgt. Jetzt hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Beteiligten erhoben.
Im Juli 2017 tötet der Angeklagte in einem Hamburger Supermarkt einen Mann und verletzt sechs weitere Menschen. Die Bundesstaatsanwaltschaft sieht eine besondere Schwere der Schuld.
Ein Iraker, der 2015 nach Deutschland kam, ist „wegen des Verdachts der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat“ festgenommen worden. Wurde in Eschwege ein Terroranschlag geplant?
Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe will die Freisprüche für frühere Top-Manager der Deutschen Bank nicht auf sich beruhen lassen – und fordert nun eine Überprüfung der Urteile.
Vier Tage hat das Oberlandesgericht Dresden allein für die Plädoyers der Verteidiger der „Gruppe Freital“ eingeplant. Für die Taten der Rechtsextremen macht die Verteidigung auch Politiker mitverantwortlich – und deren Rhetorik.
Der SPD-Politiker Robbe wurde vom iranischen Regime ausgespäht – möglicherweise, um entführt oder gar ermordet zu werden. Er warnt vor der Gefährlichkeit Irans.
Ajatollah Mahmud Haschemi Schahrudi wurde in Hannover drei Wochen medizinisch behandelt. Jetzt ist er nach Teheran zurückgeflogen – nach mehreren Strafanzeigen und einer Untersuchung der Bundesanwaltschaft.
Er soll auch Todesurteile gegen Jugendliche verhängt haben. Nun prüft die Bundesanwaltschaft ein Verfahren gegen Ayatollah Mahmud Haschemi Schahrudi. Der hat sich offenbar aus der Klinik in Hannover abgesetzt, in der er behandelt wurde.
Der Generalbundesanwalt hat im laufenden Jahr rund 1200 Verfahren wegen Terrorismusverdachts eingeleitet. Der größte Teil davon hat einen islamistischen Hintergrund.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Maximilian T., weil bei ihm eine Liste möglicher Anschlagsziele gefunden worden war. Nun will er offenbar für die AfD-Bundestagsfraktion arbeiten.
Rückkehrende Frauen aus dem IS-Gebiet müssen der Bundesanwaltschaft zufolge mit harten juristischen Bandagen rechnen. Dies soll auch für diejenigen gelten, die nicht in Syrien oder im Irak gekämpft haben.
Ditib-Imame standen unter Verdacht, Gülen-Anhänger ausgespäht zu haben. Gegen sie wird nicht weiter ermittelt – ein anderer Spionage-Verdacht besteht aber nach wie vor. Außerdem beklagt die Bundesregierung zunehmenden Einfluss der Türkei auf die Deutschtürken.
Die Anwälte der Nebenkläger im NSU-Prozess greifen die Bundesanwaltschaft scharf an. Sie beklagen ein „ungeheuerliches Versagen“ des Staates.
Mit heftigen Angriffen auf Beate Zschäpe wird in München der NSU-Prozess fortgesetzt. Eine Vertreterin der Nebenkläger wirft der Hauptangeklagten eine „selbstbespiegelnde Weinerlichkeit“ vor.
Am Dienstag haben Spezialkräfte in Schwerin einen 19 Jahre alten Syrer verhaftet. Ein konkretes Anschlagsziel hatte er offenbar noch nicht – aber Kontakt zu einem Anhänger des IS.
Der am Dienstag von Spezialkräften der Bundespolizei in Schwerin festgenommene junge Mann ist vor zwei Jahren als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Der 19-Jährige soll einen Anschlag mit hochexplosivem Sprengstoff geplant haben.
Zwei Terrorprozesse gegen mutmaßliche islamistische Kämpfer stehen heute vor dem Abschluss. Das Urteil folgt am Freitag.
Die Zahl der Terrorismus-Verfahren in Deutschland nimmt deutlich zu. Das geht einem Bericht zufolge aus den aktuellen Zahlen der Bundesanwaltschaft hervor. Der rapide Anstieg stellt die Behörde vor große Probleme.
Daniel M. soll Privatagent im Dienst des schweizerischen Geheimdienstes gewesen sein – angesetzt auf deutsche Steuerfahnder. Jetzt steht er in Frankfurt vor Gericht, weil er zu viel geredet hat. Auch von einem Maulwurf in der Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen.
Ein Deal kann den mutmaßliche Schweizer Spion vor dem Gang ins Gefängnis bewahren. Er soll glaubhaft schildern, was mit den zehntausend Euro geschah, die er für seine Spionagetätigkeit bekam.
Noch vor kurzem sonnte sich Nasser al-Khelaifi im Glanz des 3:0-Siegs von Paris über die Bayern. Nun könnte es für den Geschäftsmann aus Qatar ungemütlich werden. Die Vorwürfe sind schwerwiegend.
Wegen der möglichen massenhaften Erhebung von Telekommunikationsdaten durch britische und amerikanische Geheimdienste ermittelte bislang die Bundesanwaltschaft. Doch die Ermittler fanden keine belastbaren Spuren.
Er soll viele junge Menschen radikalisiert und nach Syrien und in den Irak geschleust haben: Abu Walaa, eine Führungsfigur des IS in Deutschland, steht nun in Celle vor Gericht.
Mit rechtsradikalen Inhalten sollen vier Angeklagte auf einer Website zur Volksverhetzung beigetragen haben. Doch das ist nicht der Kern des Prozesses in Stuttgart.
Bis zum Plädoyer der Bundesanwaltschaft war André E. ein freier Mann. Doch nun muss neben Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben auch der NSU-Helfer in Untersuchungshaft. Ihm droht eine lange Haftstrafe.
Für Beate Zschäpe fordert die Anklage nicht nur lebenslange Haft – anschließend sei Sicherungsverwahrung unerlässlich. Denn von Zschäpe gehe ein „hohes Risiko“ aus.
Vier Jahre nach Prozessbeginn plädiert die Bundesanwaltschaft für die Hauptangeklagte Beate Zschäpe auf lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.
Die Bundesanwaltschaft beantragt im NSU-Prozess das Strafmaß für Beate Zschäpe. Die OECD vergleicht die Bildungssysteme der Industriestaaten. der BGH verhandelt über Sparkassen-Gebühren und Fluggast-Entschädigungen.
Die Bundesanwaltschaft beantragt im NSU-Prozess das Strafmaß für Beate Zschäpe. Die OECD vergleicht die Bildungssysteme der Industriestaaten. der BGH verhandelt über Sparkassen-Gebühren und Fluggast-Entschädigungen.
War Beate Zschäpe aktiv an den Taten des NSU beteiligt? Die Bundesanwältin Greger führte nun aus, warum sie eine Mittäterschaft Zschäpes für gegeben hält. Für die Angeklagte hätte das gravierende Folgen.
Eine solche Störung hat es noch nie gegeben: Am Donnerstag zwangen Aktivisten das Oberlandesgericht München zu einer Unterbrechung der Verhandlung. Sie machen der Bundesanwaltschaft schwere Vorwürfe.
Immer wieder streiten sich Berlin und Bern um den Umgang mit Steuer-CDs. Nun soll die Schweiz sogar einen Spion eingeschleust haben – in die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung.