Eine selbsternannte Bürgerwehr
Sicherheitsbehörden haben mutmaßliche Rechtsterroristen verhaftet und damit womöglich auch einen Anschlag am 3. Oktober verhindert. Außer Ausländern sollen auch Politiker und Journalisten zu ihren Zielen gehört haben.
Sicherheitsbehörden haben mutmaßliche Rechtsterroristen verhaftet und damit womöglich auch einen Anschlag am 3. Oktober verhindert. Außer Ausländern sollen auch Politiker und Journalisten zu ihren Zielen gehört haben.
Aus dem Statement der Bundesanwaltschaft: „Die Kommunikation belegt, dass die Beschuldigten sich bereits intensiv darum bemüht haben, sich Schusswaffen zu besorgen. Und die Kommunikation belegt auch, dass die Beschuldigten planvoll vorgegangen sind. “
Die Bundesanwaltschaft hat sechs Männer festnehmen lassen, weil sie eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet haben sollen. Innenminister Seehofer begrüßt die Festnahmen – und verbindet sie mit einer Warnung.
Im Jahr 2013 reiste die damals fünfzehn Jahre alte Sarah O. nach Syrien, um sich der Terrororganisation „Islamischer Staat“ anzuschließen. Jetzt wurde die IS-Anhängerin in Düsseldorf festgenommen.
Der Bundeswehrsoldat saß bis November 2017 in Untersuchungshaft, wurde jedoch mangels dringenden Tatverdachts entlassen. Unklar bleibt weiterhin, wegen welcher Vergehen Franco A. sich verantworten muss.
Der am Dienstag in Berlin festgenommene Magomed-Ali C. soll einen Sprengstoffanschlag vorbereitet haben – mit Unterstützung eines in Frankreich inhaftierten Islamisten. Nun wurde C. dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Der 31 Jahre alte Islamist soll kiloweise Sprengstoff gehortet haben. Die Festnahme mit Hilfe der GSG 9 beruht auf Ermittlungen der französischen Polizei. Eine akute Gefahr bestand anscheinend aber nicht.
Die Jesidin, die aus Furcht vor ihrem früheren IS-Peiniger von Deutschland in den Nordirak zurückging, bemängelt die Arbeit der deutschen Behörden. Diese suchen bislang erfolglos nach dem Mann.
Eine junge Jesidin traf in Deutschland ihren Peiniger des IS auf der Straße – und floh zurück in den Nordirak. Deutsche Behörden ermitteln.
Nach dem Fund von hochgiftigem Rizin zum Bombenbau in einer Kölner Wohnung erhärtet sich der Terrorverdacht gegen Sief Allah H. Unterdessen wurden in Tunesien zwei mutmaßliche Komplizen des Islamisten festgenommen.
Vor einem Jahr wurde der vietnamesische Geschäftsmann Trinh Xuan Thanh auf spektakuläre Weise entführt – jetzt hat das Kammergericht Berlin einen der Täter verurteilt. Die Richterin erinnert der Fall an einen „Krimi aus der Zeit des Kaltes Krieges“.
Der NSU-Prozess ist vorbei, aber sind die Verbrechen gänzlich aufgeklärt? Generalbundesanwalt Peter Frank im Gespräch über offene Fragen und das Verfahren.
Anfang Juli wurde im Landkreis Aschaffenburg ein iranischer Diplomat festgenommen. Er soll ein Ehepaar mit einem Anschlag in Frankreich beauftragt haben. Nun erging Haftbefehl gegen ihn.
Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wird als Mittäterin wegen zehnfachen Mordes verurteilt. Ihre Verteidigung will Revision einlegen. Die Urteile gegen die Mitangeklagten fallen milder aus – einer wird sogar aus der U-Haft entlassen.
Beate Zschäpes Verteidiger haben noch am Vormittag eine Revision angekündigt. Strafverteidiger Gerhard Strate spricht mit „F.A.Z. Einspruch“ über die Erfolgsaussichten.
Der NSU-Prozess ist der längste seit der deutschen Wiedervereinigung. Die wichtigsten Prozesstage aus den vergangenen fünf Jahren im Überblick.
13 Untersuchungsausschüsse, 438 Prozesstage: Heute fällt das Urteil und noch immer ist vieles unklar. Hier erzählen vier Beteiligte, was für sie vom NSU-Prozess bleibt.
Am Mittwoch soll das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte verkündet werden. Schon jetzt ist klar: Sechs wichtige Fragen wird auch das Urteil nicht beantwortet können.
Ab Mittwoch wird das Urteil im NSU-Prozess verkündet. Angeklagt ist nicht nur Beate Zschäpe. Auch für vier mutmaßliche Helfer setzt das Oberlandesgericht München das Strafmaß fest. Wer sind sie und was wird ihnen vorgeworfen? Ein Überblick.
Bereits 2016 ist sie von der Türkei nach Deutschland abgeschoben worden. Doch erst jetzt konnte ein Haftbefehl gegen die 27 Jahre alte Frau aus Niedersachsen erwirkt werden.
Nach einem mutmaßlich vereitelten Anschlag in Köln spricht die Generalbundesanwaltschaft von einer Bedrohung durch biologische Kampfstoffe. Terroristen seien bei ihren Angriffsplänen „sehr kreativ“.
Polizisten haben abermals das Kölner Hochhaus durchkämmt, in dem ein Tunesier hochgiftiges Rizin hergestellt haben soll. Acht Wohnungen nahmen sich die Spezialkräfte vor.
Laut Bundesanwaltschaft wird einem 29-jährigen Tunesier vorgeworfen, vorsätzlich biologische Waffen hergestellt zu haben. Es wurden weitere Wohnungen und öffentliche Bereiche nach dem Stoff Rizin durchsucht.
In einer Wohnung in Köln finden Ermittler eine Rizin-haltige Substanz. Gegen den Wohnungsinhaber wird Haftbefehl erlassen. Jetzt stellt sich heraus: Der Mann hatte bereits Bio-Waffen hergestellt.
Spezialkräfte haben in Köln einen Tunesier festgenommen, der mutmaßlich einen Sprengsatz herstellen wollte. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.
Mit militärischer Ausbildung, Wachdiensten und Kampfeinsätzen sollen sie im Irak die Terrormiliz IS unterstützt haben. Vier Männer zwischen 26 und 29 Jahren sitzen deshalb nun in Untersuchungshaft.
Hat der rechtsextreme Bundeswehrsoldat Franco A. einen Anschlag vorbereitet? Die Bundesanwaltschaft hat den Mann, der sich als Flüchtling ausgegeben hatte, deswegen angeklagt, aber das OLG Frankfurt winkt ab.
Seit Monaten wird über eine Verstrickung der Slowakei in die Entführung des vietnamesischen Geschäftsmanns Xuan Thanh Trinh in Berlin spekuliert. Mittlerweile ist sich Bratislava der eigenen Unschuld nicht mehr sicher.
Holger G. hat Beate Zschäpe eine Krankenkarte besorgt und Uwe Böhnhardt seinen Pass gegeben. Doch von den Taten des NSU will er nichts gewusst haben. Er wollte nur ein guter Freund sein, sagen seine Anwälte.
André E. soll dem NSU bei der Tarnung geholfen haben. Dafür fordert die Bundesanwaltschaft zwölf Jahre Haft. Seine Verteidiger bescheinigen ihrem Mandanten nun eine rechtsextreme Gesinnung – die sei aber noch kein Beweis. Deshalb fordern sie Freispruch.
Harald Range, ehemals Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof, ist tot. Der Öffentlichkeit bekannt wurde er auch durch seine Ermittlungen wegen „Landesverrats“ gegen Netzpolitik.org.
Carsten S. soll Uwe Mundlos und Uwe Bönhardt die Pistole gebracht haben, mit der sie später neun Menschen töteten. Die Anklage fordert dafür drei Jahre Haft. Doch die Verteidigung sieht in ihm nur einen „willfährigen Adlatus“.
Die Bundesanwaltschaft hatte bereits im Sommer lebenslange Haft für Zschäpe gefordert. Die 43-Jährige gilt als mitverantwortlich für die Mordserie aus rechtsextremen Motiven, die die Gruppe um Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt begangen hatte.
In scharfem Ton ist der Anwalt Beate Zschäpes am zweiten Tag seines Plädoyers die Anklage angegangen. Diese ignoriere Fakten, die ihr nicht passten.
Im NSU-Prozess haben die Verteidiger von Beate Zschäpe den Vorwurf der Anklage entschieden zurückgewiesen. Zuvor hatte sich der seit langem geplante Beginn der Verteidiger-Plädoyers abermals verzögert.
Ein Oberleutnant ist als möglicher Komplize des terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A. aufgefallen. Er arbeitet für den AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Nolte. Der kann kein Problem erkennen.