Pistorius ist von Ungarn „enttäuscht“
Budapest verhindert wegen eines Streits mit Kiew, dass den EU-Staaten weitere Waffenhilfe erstattet werden kann. „Das ist kein feiner Zug“, beklagt der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius.
Budapest verhindert wegen eines Streits mit Kiew, dass den EU-Staaten weitere Waffenhilfe erstattet werden kann. „Das ist kein feiner Zug“, beklagt der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius.
Kiew hat die größte ungarische Bank auf eine Liste der Kriegsunterstützer gesetzt. Budapest ist erzürnt – und will Waffenhilfe sowie Russland-Sanktionen blockieren.
Ungarns Generalstabschef Böröndi hält die Eskalation des Zweiten Weltkriegs für die Folge versäumter Friedensbemühungen seitens Polen. Er schlägt gegenüber Russland eine Appeasement-Politik vor.
Um an die eingefrorenen EU-Milliarden zu kommen, muss die Regierung von Viktor Orbán 27 „Meilensteine“ erreichen. Die jüngste Justizreform betrifft vier davon. Die Kommission spricht von einem „Schritt nach vorne“.
Papst Franziskus hat seinen Besuch in Ungarn beendet. Kurz vor der Abreise ruft er in Budapest zu „offenen Türen“ auf und bittet um mehr Solidarität mit der Ukraine.
Der Papst widerspricht dem ungarischen Ministerpräsidenten in seiner Predigt in Budapest. Obwohl dieser sich als Beschützer der christlichen Werte sieht, ließ er Zäune an der Grenze zu Serbien errichten.
Papst Franziskus hat bei seinem Ungarnbesuch am Samstag eine Rede vor zumeist jungen Menschen in einem Stadion in Budapest gehalten. Zuvor hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche Flüchtlinge getroffen und den strikten Kurs der rechten Regierung kritisiert.
Vor Vertretern von Regierung kritisiert der Papst in Ungarn den Populismus. Präsidentin Novák preist ihn dennoch als „Verbündeten“.
Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Ungarn eine Politik der Abschottung gegenüber Migranten beklagt. Und er selbst bekam ein Lob für seine Ukrainepolitik. Die Differenzen versuchten seine Gastgeber auszuklammern.
Die Gesellschaftspolitik des ungarischen Ministerpräsidenten Orbán gilt einigen Konservativen als Vorbild. Manches ist Parteitaktik, der Grundsatz wohl Überzeugung. Jetzt empfängt der Protestant Orbán wieder den Papst.
Ein „Whistleblower“-Gesetz der nationalkonservativen Koalition in Budapest ermunterte zu Anzeigen von LGBT-Personen. Präsidentin Novák hat es jetzt zurückgewiesen.
Für das Geldhaus sind die Perspektiven nach der Ächtung durch die Partner verhangen.
Polen und Ungarn verbieten bis zum 30. Juni den Import von ukrainischem Getreide. Warschau und Budapest geben dafür den gleichen Grund an.
Die EU unterstützt den Ausbau des Schienenverkehrs am Balkan. Das freut besonders den chinesischen Hafenbetreiber Cosco. Piräus wird attraktiver als Hamburg oder Antwerpen.
Die ungebrochen starken Bande zwischen Budapest und Moskau empören Washington.
Die mutmaßliche Enthauptung eines ukrainischen Kriegsgefangenen löst Bestürzung auf der ganzen Welt aus. Ein ehemaliger russischer Söldner behauptet, frühere Kameraden auf dem Video zu erkennen. Der Überblick.
Die Regierung in Budapest sieht die amerikanische Botschaft hinter „Russen raus!“-Plakaten in Ungarn. Washington sanktioniert derweil Mitarbeiter einer russischen Bank in Budapest.
In Transkarpatien im Südwesten der Ukraine leben viele Ungarn. Die Regierung in Budapest erklärt, sie schützen zu wollen. Doch wollen das die Menschen vor Ort wirklich?
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó unterzeichnet in Moskau Verträge über Öl- und Gaslieferungen. Derweil wird in Budapest über amerikanische Strafmaßnahmen spekuliert.
Die ukrainische Ballerina Ganna Muromtseva war auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, als Russland die Ukraine angriff. Sie floh nach Budapest. Der Fotograf Martin Monus hat sie besucht.
Mit großer Mehrheit wurde der finnische NATO-Beitritt ratifiziert. Auch die Opposition stimmt fast geschlossen dafür. Der Regierung glaubt sie aber kein Wort.
Ungarn will den NATO-Beitritt Finnlands nun ratifizieren, Schweden lässt man weiter warten. Aber gedanklich beginnt Orbán, sich allmählich von Russland zu lösen.
Die Kulisse in Budapest ist prächtig, doch Bayer Leverkusen lässt im Achtefinal-Rückspiel der Europa League nichts anbrennen. Nach dem 2:0 zu Hause gewinnt Bayer auch das Rückspiel.
Mutmaßlich Linksextreme sollen bei einem Neonazitreffen in Budapest mehrere Menschen verletzt haben. Am Mittwoch gab es deshalb Durchsuchungen in Leipzig und Jena.
Nach einem Treffen mit Orbán betont Macron die Einheit Europas angesichts des Ukrainekrieges. Auch bei der Energieversorgung wollen Budapest und Paris enger zusammenarbeiten – notfalls auch gegen Deutschland.
Das Spiel beginnt perfekt für Bayer Leverkusen. Nach zehn Minuten schlenzt Kerem Demirbay den Ball ins Tor. Budapest entfacht selten Druck, durch einen Freistoß entscheidet die „Werkself“ das Spiel.
Die Regierung von Viktor Orbán versucht sich seit Kriegsbeginn an einer Art Schaukelpolitik. Doch nicht nur wegen Anzeichen eines Besuchs des ungarischen Ministerpräsidenten in Kiew stößt sie an ihre Grenzen.
Zum Abschluss der Hallen-Europameisterschaft in Istanbul verpasst Malaika Mihambo den angepeilten Triumph. Auch für weitere deutsche Athleten läuft es nicht besser.
Viktor Orbán hält den russischen Überfall auf die Ukraine für einen Krieg „zwischen Truppen zweier slawischer Länder“. Die NATO-Norderweiterung verzögert er – weil finnische und schwedische Politiker Ungarn ständig „beleidigt“ hätten.
In Budapest fand am Wochenende ein Neonazi-Treffen statt. In den Tagen zuvor wurden Leute auf offener Straße zusammengeschlagen. Zwei der vier Tatverdächtigen stammen aus Deutschland.
Die EU-Kommission verlangt von Ungarn weitreichende Reformen. Es geht nicht nur um die Justiz, sondern auch um Asyl, Unis und LGBTQ. Sonst fließt kein Geld.
Sergej Prokofjews Monumentaloper „Krieg und Frieden“ nach Leo Tolstoi ist erstmals in Ungarn zu sehen. Das Publikum folgt gebannt und reagiert wie gelähmt.
Nach wie vor ringt die Regierung in Budapest mit Brüssel um die Auszahlung von EU-Geldern. Ohne die Zahlungen fiele Ungarn in seiner Entwicklung zurück.
Manuela Rottmann eröffnet beim Neujahrsempfang der Grünen den Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt. Zum Auftakt hat sie, wenn auch nur virtuell, Bürgermeister europäischer Metropolen eingeladen – und zeigt damit ihre Vision für Frankfurt.
Bei den scharfen Tönen zwischen den Nachbarländern geht es nicht nur um Russland. Ministerpräsident Viktor Orbán sieht sich als Anwalt der Magyaren im Westen der Ukraine.
Ungarns Ministerpräsident will die wirtschaftliche Kooperation mit Russland beibehalten. Er sehe im Unterschied zur polnischen Führung nicht, dass die Ukrainer „für uns“ kämpften.