Ungarn sieht sich als Sieger einer „großen Schlacht“
Wegen Rechtsstaatsmängeln werden 6,3 Milliarden Euro vorerst nicht ausgezahlt. Doch gänzlich verfällt das Geld für Budapest nicht.
Wegen Rechtsstaatsmängeln werden 6,3 Milliarden Euro vorerst nicht ausgezahlt. Doch gänzlich verfällt das Geld für Budapest nicht.
Die EU-Staaten haben sich mit großer Mehrheit darauf geeinigt, 6,3 Milliarden Euro vorerst nicht an Ungarn auszuzahlen. Die Regierung von Viktor Orbán versucht, das als Erfolg der eigenen Kompromissbemühungen zu verkaufen.
Die EU-Kommission empfiehlt weiter, für Ungarn vorgesehene Mittel in Höhe von 7,5 Milliarden Euro einzufrieren. In den nächsten Tagen soll über die Strafsumme beraten werden.
Auch Budapest und Paris beenden ihre großzügigen Hilfen an der Zapfsäule. Ungarn kehrt zurück zu Marktpreisen – und Frankreich spendiert Autofahrern 100 Euro.
Die Ausstellung „Magyar Modern“ erzählt von ungarischen Künstlern, die nach dem Ersten Weltkrieg in die deutsche Hauptstadt flohen – aber nicht, um zu bleiben.
Ein Gruppe von orthodoxen Juden ist im Mai von einem Lufthansa-Flug ausgeschlossen worden, weil einige von ihnen keine Maske tragen wollten. Nun ist eine Einigung erzielt worden.
Ungarn habe viel versprochen, aber nicht geliefert, heißt es in Brüssel. Der drohende Verlust der EU-Mittel wäre für das Land jedoch eine schwere Belastung – im Haushalt für 2023 sind sie teilweise schon eingeplant.
Mit 17 Maßnahmen gegen Korruption wollte Budapest verhindern, dass Geld aus dem EU-Haushalt gesperrt wird. Doch Orbán habe nicht geliefert, so die Kommission.
Mit 17 Maßnahmen gegen Korruption wollte Budapest verhindern, dass Geld aus dem EU-Haushalt gesperrt wird. Jetzt heißt es aus der Kommission: Orbán hat nicht geliefert. In zwei Wochen müssen die Finanzminister entscheiden, ob 7,5 Milliarden Euro eingefroren werden.
Zwei Monate hatte Budapest Zeit, um die Streichung von EU-Mitteln abzuwenden. Europaabgeordnete warnen vor Konzessionen. Doch hat Ungarn keine schlechten Karten.
Emily Bölk ist der Star der deutschen Handball-Frauen, die zittrig, aber erfolgreich in die EM gestartet sind. Im Team scheint ein besonderer Geist zu stecken. Nun steht ein heißes Spiel an.
Anlagestrategen raten Investoren, wieder mehr auf die Nicht-Euro-Länder in der EU zu schauen. Derzeit locken hohe Zinsen. Langfristig gebe es Chancen auf Kursgewinne.
Wer dieses Buch liest, der hört ein ganzes Dorf fluchen: „Schauergeschichten“, der neue Roman von Péter Nádas, der achtzig Jahre alt wurde, und zusammen mit dem großen Roman einen kleinen Band mit Auskünften über das eigene Schreiben veröffentlicht hat.
In Budapest sprechen Viktor Orbán, Karl Nehammer und Aleksandar Vučić darüber, wie dem steigenden Migrationsdruck über den Balkan begegnet werden kann. Weitere Treffen sollen folgen.
Die EU-Außenminister wollen „so schnell wie möglich“ neue Strafmaßnahmen gegen Russland verhängen. Doch der ungarische Ministerpräsident fordert, dass die bisherigen sieben Pakete bis Jahresende aufgehoben werden sollen.
Wenn Fluggesellschaften ihre Pflichten missachten, droht Schadenersatz.
Giorgia Meloni ist politisch und persönlich eng mit dem ungarischen Ministerpräsidenten verbunden. Der Kasus Orbán ist zu einer Sollbruchstelle für die Mitte-rechts-Allianz geworden.
Der polnische Ministerpräsident Morawiecki hat Ungarn versichert, dass sein Land einem „unrechtmäßigen Entzug“ von EU-Mitteln widersprechen werde. Der Streit mit der EU ist jedoch auch für Warschau nicht zu Ende.
Die Kommission in Brüssel hat Budapest einen Weg geebnet, um das Geld doch noch ausgezahlt zu bekommen. Im Parlament gibt es Kritik an dem Vorgehen.
Die EU-Kommission schlägt vor, Milliardenzahlungen an Budapest einzufrieren – und weist Viktor Orbán zugleich einen Weg, um das noch abzuwenden. Das Land bekommt zwei Monate Zeit für tiefgreifende Reformen.
Um Kritik an Ungarns Rechtsstaatlichkeit entgegenzutreten, will Viktor Orbán eine Behörde gegen Korruption einrichten. Die Opposition reagiert mit Kritik und Hohn.
Budapest könnte bis zu 20 Prozent der Zahlungen aus dem EU-Haushalt verlieren – das wären bis zu acht Milliarden Euro. Grund sind Unregelmäßigkeiten bei öffentlichen Ausschreibungen.
Weil ein Gewitter vorhergesagt war, fiel das Feuerwerk zum ungarischen Nationalfeiertag aus. Dann blitzte und donnerte es nicht. Für die Leiter des Wetteramtes hat die falsche Prognose berufliche Konsequenzen.
Dank eines Flüssiggasterminals braucht Kroatien kein Gas mehr aus Russland – und kann die Nachbarn gleich mitversorgen. Während die Vereinigten Staaten stark für das Projekt warben, wäre der Bau fast an Moskau gescheitert.
Michael Masi war Rennleiter im umstrittenen Saisonfinale der Formel 1. Nun berichtet der Australier von den Wochen danach: „Rassistisch, beleidigend, abscheulich, sie haben mich auf jede erdenkliche Weise beschimpft.“
Mercedes schlägt Ferrari ein Schnippchen: George Russell fährt in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn die Bestzeit. Weltmeister Max Verstappen erlebt auf dem Hungaroring ein Debakel.
WM-Chancen für Charles Leclerc? Aber ja doch. Wenn die Scuderia den großen Vorteil in Ungarn nutzen kann. Der Hungaroring setzt dem Formel-1-Team mit dem stärksten Auto die letzte Ausfahrt Richtung Titel.
Zum ersten Mal überhaupt besiegt Patrick Franziska den chinesischen Olympiasieger und seit Jahren besten Tischtennis-Spieler Ma Long. Anschließend spricht der 30-Jährige überwältigt vom „größten Sieg meiner Karriere“.
An einer über Nacht durchgezogenen Steuerverschärfung entzündet sich neuer Protest gegen Viktor Orbán. Seit Beginn der vergangenen Woche kommt es zu Demonstrationen in Budapest.
Diesmal geht es um ein Gesetz, das Kinder vor Homosexualität bewahren soll, und um das Vorgehen der Regierung von Viktor Orbán gegen einen missliebigen Sender. Bisher hat Brüssel alle Klagen gegen Ungarn gewonnen.
Bald dürften die Leitzinsen in Ungarn zweistellig ausfallen wie die Inflation.
Der Rüsselsheimer Judoka Eduard greift erstmals seit seinem Triumph bei Olympia wieder international an. Beim Grand Slam in Budapest stellt er sich nach elf Monaten erstmals wieder der Konkurrenz.
In einem Instagram-Post schreibt die 22 Jahre alte Schwimmerin Mary-Sophie Harvey, sie sei während der WM in Budapest mit Drogen betäubt worden. Sie habe Erinnerungslücken. Der Schwimm-Verband äußert sich besorgt.
Florian Wellbrocks fünf Medaillen in fünf Finals überstrahlen aus deutscher Sicht die Titelkämpfe in Budapest. Trotz manch vergebener Chance an anderer Stelle fällt das Fazit positiv aus.
Nirgends sitzt es sich besser als auf der Terrasse des Hotel de la Plage. Könnte sein, dass Florian Wellbrock, WM-Medaillengewinner in Becken und Freiwasser, demnächst vorbeigeschwommen kommt. Eine Glosse.
Erfolgreicher Abschluss in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Der deutsche Schwimmverband erzielt insgesamt das beste Ergebnis seit neun Jahren.