Spione im Nadelstreifenanzug
Zwei Ungarn stehen vor Gericht, weil sie Militärgeheimnisse an Amerika verraten haben sollen – doch die Vorwürfe wirken seltsam.
Zwei Ungarn stehen vor Gericht, weil sie Militärgeheimnisse an Amerika verraten haben sollen – doch die Vorwürfe wirken seltsam.
Viktor Orbán hat seinen Platz in der Liga der zeitgenössischen Autokraten gefunden. Bald zieht er in seinen Palast am Ufer der Donau. Gegenüber sitzt, den Hut in der Hand, ein in Bronze gegossener Kommentar seiner Herrschaft.
Regierungsnahe Medien konfrontieren einen führenden Rechtsaußenpolitiker mit seiner islamophilen Vergangenheit. Dessen Partei schlägt mit anderen Vorwürfen zurück.
Noch immer ist offen, ob die von George Soros gegründete Central European University (CEU) eine Zukunft hat. Längst ist sie zum Spielball der politischen Auseinandersetzung geworden. Ein Besuch in Budapest.
Man muss es verstehen, wenn Warschau, Prag und Budapest nicht der deutschen Flüchtlingspolitik folgen wollen. Aber sie müssen europäische Beschlüsse befolgen.
Nichtregierungsorganisationen müssen sich in Ungarn bei Gericht registrieren. Die EU-Kommission will das nicht hinnehmen. Sie fürchtet eine Stigmatisierung von Spendern aus dem Ausland.
Mit Milliardensummen umgarnt China die osteuropäischen Staaten und verspricht Investitionen in die Infrastruktur. Die restlichen EU-Mitglieder reagieren skeptisch.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt stellt Osteuropa Mittel bereit, um zum Beispiel eine Eisenbahnstrecke zu modernisieren. Dahinter steckt ein großer Plan.
Zeitzeugin Eva Szepesi liest vor bayrischen Schülern aus ihrem Buch „Ein Mädchen allein auf der Flucht“. Das Schreiben hilft ihr beim Trauern.
Der ungarische Regierungschef fordert Tschechien, Polen und die Slowakei zum Widerstand gegen die Flüchtlingspolitik der EU auf. Diese wolle mit einer mysteriösen Finanzmacht aus „Europa einen Mischkontinent machen“.
Folgt dem Rechts- der Ostruck? FPÖ-Spitzenkandidat Strache sähe Österreich gerne in der einwanderungsfeindlichen Visegrád-Gruppe. Aber das wäre gar nicht so einfach.
Polen und Ungarn folgen nicht den Beschlüssen der EU. Streitthemen sind die Flüchtlings- beziehungsweise Justizpolitik. Schon wird der Ruf nach Sanktionen laut. Kommissionspräsident Juncker verfolgt einen anderen Plan.
Die Formel 1 tourt ab jetzt in Übersee. Bei der Hitzeschlacht in Singapur hat Sebastian Vettel beste Chancen, die Verhältnisse wieder geradezurücken – doch seinen fünften Singapur-Triumph sieht er nicht als gesetzt.
Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs tobt wieder der Streit über die faire Lastenteilung in Europa. Doch wird intern längst ein Kompromiss geschmiedet. Hier sind die Details.
Innenpolitisch profitiert Ungarns Ministerpräsident vom Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu den Flüchtlingsquoten. Anerkennen will er es aber nicht. Die Slowakei dagegen geht einen anderen Weg.
Mit deutlichen Worten reagiert Ungarn auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Flüchtlingsverteilung. Ausgerechnet aus der Slowakei waren moderatere Töne zu vernehmen.
In Ungarn ist 1878 ein Schriftstück Martin Luthers aufgetaucht. Zunächst gerät es wieder in Vergessenheit, doch die Frankfurter Zeitung nimmt sich seinem Schicksal an.
Die deutschen Judoka ziehen ein positives WM-Fazit. Wieczerzaks Gold überstrahlt alles, doch auch weiter Talente hätten sich gut präsentiert. Das ganz große Ziel ist Tokio 2020.
Für Judoka Alexander Wieczerzak liegt der Schlüssel zum Coup von Budapest im Vertrauen des neuen Bundestrainers. Nach dem Gewinn der Goldmedaille genießt er alles – selbst die Schmerzen.
Victor Orbán stellt der EU eine Rechnung für den ungarischen Grenzzaun, weil er damit Flüchtlinge zurückgehalten habe. Statt Geld gibt es aus der EU aber zunächst nur Sarkasmus.
Im Frühjahr wählt Ungarn ein neues Parlament. Wird Viktor Orbán an der Macht bleiben? Die Prognosen sprechen für ihn. Doch gerade bei jungen Ungarn regt sich Widerstand.
Wladimir Putin besucht Ungarn schon zum zweiten Mal in diesem Jahr. Dem in der EU isolierten Orbán kommt das gerade recht. Denn der Ministerpräsident will sich diplomatisch näher in Richtung Osten orientieren.
Die betagte Frau war bereits in Istanbul mit ärztlicher Hilfe in das Flugzeug eingestiegen. Auf dem Flug nach Frankfurt musste das Flugzeug der Turkish Airlines dann außerplanmäßig in Budapest landen.
Der allgemein vermutete Zusammenbruch des staatlich unterstützten Doping-Systems in Russland hat die Schwimmer jedenfalls so richtig beflügelt. Na sowas.
Sportlich fiel die WM in Budapest so schwach aus wie befürchtet. Zudem ist das Klima im deutschen Schwimmen schlecht, sehr schlecht. Die Kritik an Chef-Bundestrainer Lambertz reißt nicht ab.
Sebastian Vettel gewinnt in Ungarn trotz heftiger Probleme – auch dank des Abschirmdienstes, den Teamkollege Räikkönen übernimmt. Hamilton gibt freiwillig Punkte an Bottas ab.
Der britische Brustschwimmer Adam Peaty hat einen Stil kreiert, den man vorher so nicht sah. Insgesamt war der Weg des Teams an die Weltspitze lang und beispielhaft.
Einem Amerikaner gelingt Historisches bei der WM in Budapest. Zudem wird ein alter Weltrekord von Britta Steffen geknackt. Die einzige Deutsche in den Finals am Samstag ist chancenlos.
Mit einer ganz starken Vorstellung erreicht Aliena Schmidtke bei der WM in Budapest den Endlauf über 50 Meter Schmetterling. Doch die vermeintliche Aufbruchsstimmung wird von einem öffentlichen Disput im deutschen Team überschattet.
„Es muss krachen“: Nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei der WM kritisiert Schwimmer Heintz die Nominierungspraxis. Bundestrainers Lambertz reagiert verärgert.
Katinka Hosszú ist der Star des Frauenschwimmens – und liegt im Clinch mit dem Weltverband. Dass sie zudem unter den Kollegen alles andere als beliebt ist, liegt auch an ihrem Ehemann.
Gleich zwei Mal an einem Tag verbessert Adam Peaty seinen eigene Weltrekord über 50 Meter Brust. Der deutsche Schwimmer Florian Wellbrock schafft es indes ins Finale – Christian vom Lehn scheidet aus.
Als Flüchtling bei Olympia wurde die in Berlin lebende Syrerin Yusra Mardini weltbekannt. Bei der WM steht sie wieder im Rampenlicht. Doch die Rückkehr nach Budapest fiel ihr sehr schwer.
Am zweiten Tag der Schwimm-WM sind alle vier Deutschen in den Vorläufen gescheitert. Chefbundestrainer Lambertz sieht dennoch keinen Grund zur Beunruhigung. Er hofft auf die Leistungsträger, die noch antreten.
Beim WM-Einstand der Beckenschwimmer in Budapest schafft es nur eine deutsche Athletin ins Halbfinale. Von einem missglückten Einstieg in das Turnier will der Chefbundestrainer trotzdem nicht sprechen.
Beim Fina-Kongress triumphieren Männer mit ziemlich garstiger Reputation: Scheich Al Sabah wird mit dem goldenen „Fina Preis“ geehrt und Al Musallam wird wieder gewählt.