Griechen bekommen keinen Flüchtlingsrabatt
Bundesregierung und EU-Kommission bemühen sich, die Unterstützung Griechenlands in der Flüchtlingskrise penibel von dessen Reformprogramm zu trennen. Trotzdem lässt sich ein Stimmungswandel beobachten.
Bundesregierung und EU-Kommission bemühen sich, die Unterstützung Griechenlands in der Flüchtlingskrise penibel von dessen Reformprogramm zu trennen. Trotzdem lässt sich ein Stimmungswandel beobachten.
Der DFB veröffentlicht den Untersuchungsbericht zur Aufklärung der sogenannten „Sommermärchen“-Affäre. Neue Ratings gibt es u.a. für Ungarn und Portugal.
Um die Flüchtlingskrise zu entschärfen, hält der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte eine phasenweise Senkung der Zahl ankommender Migranten auf nahe Null für unabdingbar. Athen nimmt er dazu in die Pflicht.
Bei Thalys gibt es ab Donnerstag Fahrkarten von Brüssel nach Paris ab 19 Euro. Stehplätze sind sogar noch billiger.
Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise will die EU-Kommission einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr vorschlagen. Griechenland und andere EU-Länder sollen mit Hunderten Millionen Euro unterstützt werden.
Die Massenmigration ist die Revolution des 21. Jahrhunderts - und sie bringt eine Konterrevolution hervor, die das Wesen der Europäischen Union gefährdet. Die Flüchtlingskrise verfestigt Klischees, die Ost und West in Europa übereinander pflegen.
Three decades ago, anti-communist dissidents claimed that Eastern Europe was much more serious about European values than the West. Today, Eastern Europeans are united as never before against demands to help refugees in the name of these values.
Der Investorenschutz gehört zu den umstrittensten Kapiteln in den Freihandelsabkommen Ceta und TTIP. Kanada hat jetzt Reformvorschläge der EU-Kommission akzeptiert.
Was machen eigentlich Bernd Lucke und seine neue Partei? Lustige Videos und sonst nicht viel. Zu den Wahlveranstaltungen kommen mit Glück mal 100 Leute. Warum bleibt der Erfolg aus?
Die Ungarn sollen über die europäische Flüchtlingspolitik abstimmen. Aber es geht noch um viel mehr. Was will Viktor Orbán außenpolitisch damit bezwecken?
Der diplomatische Konflikt zwischen Griechenland und Österreich hat sich weiter zugespitzt. Athen zieht seinen Botschafter aus Wien ab. Das Land fürchtet einen riesigen Rückstau, wenn die Flüchtlinge nicht mehr über die Balkanroute nach Nordeuropa gelangen können.
Chinas Wirtschaftsmetropole Schanghai wird „in aller Kürze“ viele andere Finanzplätze in den Schatten stellen, sagt Börse-Chef Carsten Kengeter. Er will einen europäischen Rivalen schaffen, der international mithalten kann.
Coca-Cola wollte beim EU-Markenamt seine Flaschenform als Marke eintragen lassen. Das Markenamt lehnte ab. Jetzt entscheidet das Gericht der EU.
Entgegen der Regeln des Schengenraums führt Belgien vorübergehend wieder Grenzkontrollen zu Frankreich ein. Ein Grund, den die Regierung nennt: Die Tourismussaison beginne bald.
Plötzlich wirbt auch Londons Bürgermeister offensiv für den „Brexit“. Dass Boris Johnson bald ganz Großbritannien regieren möchte, bezweifelt mittlerweile niemand mehr. Sein Plan ist mutig – birgt aber auch große Gefahren.
Nach der Kampfansage durch Londons Bürgermeister Boris Johnson wird dem Premierminister eine Niederlage beim britischen EU-Referendum vorhergesagt. Aber ausgemacht ist das noch lange nicht.
Österreich wandelt sich in der Flüchtlingspolitik zum Hardliner. Das Land steht längst nicht mehr an der Seite der deutschen Kanzlerin Merkel. Die Abschottungspolitik ist populär – macht aber der Wirtschaft und dem Tourismus zu schaffen.
Die Verhandlungen in Brüssel stocken - nicht zuletzt wegen griechischer Forderungen. Eine zweite Nachtsitzung steht an.
Am deutschen Willkommenskulturwesen wird Europa nicht genesen – aber auch nicht am schlichten „Nein“ jener EU-Staaten, die meinen, die Flüchtlingskrise betreffe sie nicht. Ein Kommentar
Kein Staat soll seine Grenzen schließen dürfen, fordert Tsipras. Sonst stimme Griechenland einem „Brexit“-Kompromiss nicht zu. Ein Junktim, das die Situation in Brüssel verschärft.
Das Ringen mit Premierminister Cameron blieb bislang ohne greifbares Ergebnis. Und die Kanzlerin steht auf dem EU-Gipfel ohne die Türkei in Sachen Flüchtlingskrise ohne Lösungsvorschlag da.
Der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks Filippo Grandi kritisiert die EU für ihre Haltung in der Flüchtlingskrise. Deutschland sei allein gelassen worden, sagte er im Gespräch mit der F.A.Z.
In der Flüchtlingskrise plant die EU Anfang März einen neuen Sondergipfel mit der Türkei.
London besteht auf seinen Extrawürsten, Wien auf der Flüchtlings-Obergrenze. Zumindest in Sachen Türkei gibt es nach der Nachtsitzung beim EU-Gipfel Neues zu vermelden.
Bislang werden Flüchtlinge innerhalb der Eurozone weitergereicht, damit soll nun Schluss sein. Die EU-Kommission fordert eine stärkere Zurückweisung an den Außengrenzen. Kritik gibt es an Österreichs Obergrenzen-Vorstoß.
Der britische Premierminister Cameron steht vor den entscheidenden Stunden seiner Amtszeit. Die Verhandlungsergebnisse des Brüsseler Gipfels werden das EU-Austrittsreferendum maßgeblich beeinflussen – und damit auch die Zukunft Großbritanniens.
Auf dem EU-Gipfel rückt die Brexit-Frage in den Mittelpunkt. Für die Flüchtlingskrise ist kaum Zeit vorgesehen. Die Mitgliedsstaaten wollen die Briten unbedingt in der Union halten – und sind bereit dafür zu zahlen.
Im Stadtzentrum von Ankara sind mindestens 28 Menschen durch eine Autobombe getötet und zahlreiche mehr verletzt worden. Der türkische Ministerpräsident sagte nach dem Anschlag auf den Militärkonvoi seinen Besuch beim Flüchtlings-Gipfel in Brüssel ab.
Die Zusammenkunft des „Clubs der Willigen“, die am Donnerstag vor dem EU-Flüchtlingsgipfel in der österreichischen Vertretung in Brüssel stattfinden sollte, fällt aus. Grund ist die Absage des türkischen Ministerpräsidenten nach dem verheerenden Anschlag in Ankara.
Vor sechs Monaten hat die Bundesregierung in den Krisenmodus geschaltet, seitdem läuft der Regierungsapparat unter Hochdruck, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen: Aber mit welchen Leuten will die Kanzlerin das schaffen?
Für Angela Merkel geht es auf dem EU-Gipfel am Donnerstag nicht nur um den Kurs in der Flüchtlingspolitik, sondern auch um ihre Kanzlerschaft und die Zukunft Europas. Schafft sie es, Europa in letzter Minute hinter sich zu bringen? Und was geschieht, wenn nicht?
Die Politik der EU zur Lösung der Flüchtlingskrise verfehlt ihr Ziel an den Außengrenzen. Warum die Denkfabrik ESI fordert, den Aufbau der „Hotspots“ in Griechenland zu beenden und keine Migranten umzusiedeln.
In Prag beraten die osteuropäischen Visegrad-Staaten über die Flüchtlingspolitik und eine Abriegelung der Balkanroute. Luxemburgs Außenminister Asselborn warnt vor einer Abkehr von Europa. Auch Merkel reagiert alarmiert.
David Cameron baut bei dem Referendum über den Austritt seines Landes aus der EU auf die Reformverhandlungen mit Brüssel – und auf Angst. Denn ein Verblieb in der Union verspricht wenigstens relative Stabilität.
In Paris stehen zwei Manager des Fahrdienstanbieters Uber wegen unlauterer Geschäftspraktiken und Beihilfe zur illegalen Tätigkeit als Taxifahrer vor Gericht.
Deutschland und die Türkei wollen Nato-Schiffe gegen Schmuggler auf der Ägais einsetzen. Mit der Nato war der Vorschlag nicht abgestimmt. In der großen Koalition ist er umstritten. Großbritannien begrüßt die Pläne.