„Wer sich auf Populisten verlässt, ist verlassen“
Der Rücktritt von Ukip-Chef Farage stößt auf harsche Kritik: Grünen-Chef Özdemir ist sauer, SPD-Politiker sehen darin eine Flucht vor der Verantwortung. Applaus bekommt er nur von einer Richtung.
Der Rücktritt von Ukip-Chef Farage stößt auf harsche Kritik: Grünen-Chef Özdemir ist sauer, SPD-Politiker sehen darin eine Flucht vor der Verantwortung. Applaus bekommt er nur von einer Richtung.
Dass sich nach Boris Johnson auch Ukip-Chef Nigel Farage aus der Verantwortung stiehlt, belegt endgültig, wie egal manchem britischen Politiker das eigene Volk ist.
Die fünf Bewerber um die Nachfolge David Camerons bringen sich in Stellung. Dabei ist noch nicht einmal ganz klar, wie die Wahl bei den Torys genau ablaufen wird.
Ein Cocktail aus Humor und krassen Übertreibungen: Bevor Boris Johnson Politiker wurde, war er Journalist. Als Brüsseler Korrespondent schrieb er das Monster herbei, das der Brexit vertreiben soll. Eine Spurensicherung.
Der Brexit-Gewinner macht sich aus dem Staub. Ein Lehrstück über Demagogie und Wählertäuschung – auch für den Rest Europas.
Wie kommen die Leute eigentlich darauf, dass ihre brennenden Probleme durch Leute wie Boris Johnson, Beatrix von Storch oder Donald Trump gelöst werden? Wer dazu aufruft, Ja oder Nein zu sagen, muss Wege und Kosten seiner Option skizzieren. Ein Kommentar.
Endlich ist klar, wer Donald Trumps Vizepräsidentschaftskandidat wird. Eine Glosse.
Auf den letzten Metern wirft Boris Johnson hin. Sein engster Verbündeter war ihm in den Rücken gefallen. Dabei spielte eine fehlgeleitete E-Mail eine wichtige Rolle. Eine Brexit-Gegnerin könnte nun Premierministerin werden.
Boris Johnson begeht Fahnenflucht, weil er weiß, dass er seine Versprechen nicht halten kann. Doch könnte auch dieser Offenbarungseid sein Gutes haben.
Boris Johnson, der Kopf der „Vote Leave“-Kampagne zum Brexit, wird nicht um David Camerons Nachfolge kandidieren. Deutsche Politiker sind empört, die Twitter-Gemeinde wird in ihrem Hohn kreativ.
Die Kandidaten für David Camerons Nachfolge stehen fest. Die wohl größte Überraschung ist der Verzicht Boris Johnsons. Doch wer hat die besten Chancen, wer ist schon raus? Ein Überblick.
Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson hält sich überraschenderweise nicht für den Richtigen, das Land nach dem Brexit-Referendum zu führen.
Innenministerin May, Justizminister Gove und Staatssekretärin Leadsom haben angekündigt, bei den Konservativen für die Nachfolge von Parteichef David Cameron zu kandidieren. Für Boris Johnson ist das ein Rückschlag.
Wo herrscht das „Chaos“ nach dem Brexit – in Großbritannien oder in Brüssel? In der Talkshow im Ersten fallen die Einschätzungen vielfältig aus. Was „Europa“ ist und was von der EU bleibt, weiß aber wohl niemand so richtig.
Die EU steht für Selbstbestimmung – man muss sie nur achten.
Auch Brexit-Befürworter wollen im europäischen Binnenmarkt bleiben. Dafür gibt es mit Norwegen und der Schweiz bisher zwei Modelle. Aber sind sie auf Großbritannien übertragbar?
Die Brexit-Befürworter geben sich sicher, dass für Großbritannien alles gut wird. Von den Kosten haben sie aber keine Ahnung. Das Referendum könnte zu einem teuren und bösen Witz werden.
Die britische Regierung hat keine andere Wahl als das Brexit-Votum jetzt umzusetzen, glaubt Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des EU-Parlaments. Die Brexit-Wortführer kritisiert er im FAZ.NET-Gespräch scharf – eine schottische EU-Mitgliedschaft hält er für durchaus realistisch.
Großbritanniens Ausscheren bedeutet einen Schock für Anglophile, aber ganz überraschend ist die Exzentrik der Inselbewohner auch wieder nicht: Gedanken beim Abschreiten der literarischen Ahnengalerie.
Kann der Brexit noch gestoppt werden? Und wenn nicht, wann treten die Briten aus? In Europas Hauptstädten diskutieren die Staats- und Regierungschefs über mögliche Lösungen. Wir zeigen, welche das sein könnten.
Ein Austritt aus der EU habe kaum negative Folgen, sagt der frühere Londoner Bürgermeister. Ganz im Gegenteil, es ändere sich eigentlich kaum etwas, und wenn dann nur zum Positiven.
In Großbritannien wird den EU-Migranten die Schuld gegeben an Missständen, für die sie nicht verantwortlich sind. Das Tragische ist: Der Brexit droht alles noch schlimmer zu machen.
Chaostage auf den britischen Inseln: Die politische Führungsspitze ist abgetaucht, die Übriggebliebenen sind ratlos, und von vielen Versprechungen vor dem Referendum will niemand mehr etwas wissen. Ein Land in Agonie.
Kaum haben die britischen Wähler abgestimmt, dass das Vereinigte Königreich die EU verlassen soll, tun die beiden Politiker, die für das Referendum und seinen Ausgang maßgeblich verantwortlich sind, so, als fühlten sie sich an nichts gebunden.
David Cameron will den Austrittsprozess nach der Brexit-Entscheidung seinem Nachfolger überlassen. Ein cleverer Schachzug, mit dem die Briten Zeit gewinnen – und am Ende vielleicht doch in der EU bleiben. Ein Gastbeitrag.
Die Europäische Union bringt ihre Gegner nicht selbst hervor. Das ist nur deren Behauptung. In Wirklichkeit ist es nur eine dünne Schicht in Europa, der diese Union am Herzen liegt. Ein Kommentar.
Einer Umfrage zufolge plädiert jetzt eine deutliche Mehrheit für eine Abspaltung von Großbritannien. Aus der EU kommt bereits die erste Einladung an ein unabhängiges Schottland. Unterdessen gewinnt ein EU-Kritiker im Kampf um die Cameron-Nachfolge Unterstützung.
Der scheidende britische Premierminister sieht keine Notwendigkeit für einen genauen Austritts-Zeitplan. Wie geht es nach dem Referendum und seinem Rücktritt weiter in Großbritannien?
Der lange und erbittert geführte Kampf um den Verbleib Britanniens in der EU ist zu Ende. Zum Abschluss zeigte das Königreich die Brillanz seiner Debattenkultur.
„Die City of the Euro“ kann sehr unbarmherzig sein, wenn ihre Europaliebe nicht erwidert wird. Nach einem Brexit würden umgehend alle Pubs dazu verpflichtet werden, nur noch irisches Bier auszuschenken.
Wenn eine Mehrheit der Briten für den EU-Austritt stimmt, wird vieles möglich. Auch, dass sie am Ende irgendwie doch drin bleiben.
Die Wahllokale sind geöffnet: Wird es ein Schicksalstag für Europa, wenn die Briten die EU verlassen? Oder bleibt alles beim Alten? Bis zuletzt werben die konkurrierenden Lager um Stimmen. Noch ist alles offen. Nur die Buchmacher gehören sicher zu den Gewinnern.
Die Brexit-Befürworter verbreiten in den Köpfen der Menschen eine Unsicherheit, die so dick ist, wie der Nebel auf dem Kanal. Die Lehren der Geschichte sind jedoch ganz klar: Wir müssen in der EU bleiben. Ein Gastbeitrag.
Morgen stimmen die Briten ab, ob sie in der Europäischen Union bleiben wollen oder nicht. Die zehn wichtigsten Fragen zum Brexit haben wir hier beantwortet.
Führende Vertreter beider Brexit-Lager haben sich in einer Fernsehdebatte einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Doch die Diskussion wurde von einem anderen Ereignis überstrahlt.
Ein Austritt aus der EU sei wirtschaftlich gefährlich, ist das Hauptargument der Proeuropäer. Der Anführer der Brexit-Bewegung, Boris Johnson, hält das für eine „Angstkampagne“. Falls es nach dem EU-Austritt doch zu einer Wirtschaftskrise kommen sollte, werde er sich entschuldigen.