Von den Tories lernen
Der populistische Spuk hat in Großbritannien seinen Schrecken verloren. Die Conservative Party hat Antworten auf den Angriff der Anti-Establishment-Kräfte gefunden - das Referendum ist nur eine davon.
Der populistische Spuk hat in Großbritannien seinen Schrecken verloren. Die Conservative Party hat Antworten auf den Angriff der Anti-Establishment-Kräfte gefunden - das Referendum ist nur eine davon.
Winston Churchill wird von Befürwortern wie Gegnern des Brexit jeweils für ihre Sache reklamiert. Wie sich der große britische Staatsmann entschieden hätte, ist jedoch klar.
Der ehemalige Bürgermeister von London, Boris Johnson, ist der schrillste Politiker Großbritanniens. Mit antideutschen Tiraden will er sein Land aus der EU treiben – doch dahinter steckt noch ein anderer Plan.
Ein „faireres und menschlicheres“ Einwanderungssystem versprechen die Brexit-Befürworter nach einem möglichen EU-Austritt. Ein Punktesystem nach australischem Vorbild soll helfen.
In jüngeren Jahren war Großbritanniens Brexit-Ikone Boris Johnson Korrespondent für den „Daily Telegraph“ in Brüssel. Mit der Wahrheit nahm er es dort offenbar nicht immer so genau.
Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson gewinnt einen Böhmermann-Solidaritäts-Gedichtwettbewerb – natürlich geht es darin auch um Liebe mit Ziegen.
Nachdem er in einem Interview die EU mit Hitler und Napoleon verglichen hat, steht Boris Johnson in der Kritik. EU-Ratspräsident Tusk bezeichnet seine Aussagen als „absurd“.
Boris Johnson, der Wortführer der Brexit-Befürworter, sieht Parallelen zwischen der EU und Hitlers kontinentalen Machtansprüchen. Deutschland wirft er vor, Italiens Wirtschaft „zu übernehmen“ und Griechenland „zu zerstören“.
Der Labour-Politiker Sadiq Khan ist der erste muslimische Bürgermeister Londons. Der Sohn pakistanischer Einwanderer gewann deutlich. Ein Gegenkandidat demonstrierte seine Abneigung.
Das viele Geld, das aus aller Welt nach London geflossen ist, hat die Stadt internationalisiert, aber auch steril gemacht. An diesem Donnerstag wählen die Bewohner ihren Bürgermeister und können zwischen einem Milliardenerben und dem Sohn eines pakistanischen Einwanderers entscheiden.
Fast hundert Fußballfans starben 1989 im völlig überfüllten Stadion von Liverpool: Menschen erstickten am Zaun, die Polizei schaute weg. Jahrelange Vertuschung, Verdrehung und Vergeltung haben nun ein Ende.
Ein Austritt Großbritanniens aus der EU gilt bei den britischen Buchmachern derzeit als so unwahrscheinlich wie lange nicht. Verantwortlich ist auch Obamas London-Besuch.
Angela Merkels Umgang mit der Türkei ist kritikwürdig. Wer von ihr fordert, sie müsse Ankara zur Meinungsfreiheit anhalten, sollte sich aber fragen, wie er es selbst mit Erdogan in der Flüchtlingskrise hält.
Im Referendums-Wahlkampf schlagen die Brexit-Vorkämpfer scharfe Töne an - und kritisieren die Sparpolitik in Südeuropa. Die Regierung warnt vor der Sorglosigkeit der Ausstiegs-Befürworter.
Die gebürtige Deutsche Gisela Stuart führt das Lager der britischen EU-Gegner an - und das liegt derzeit in Umfragen knapp vorne. Auch die Queen kommt ihnen zu Hilfe. Mobilisieren die EU-Freunde dafür Präsident Obama?
Nach dem Brexit-Gipfel wirbt David Cameron für Großbritanniens Verbleib in der EU. Sein gefährlichster Gegenspieler ist Londons Bürgermeister Boris Johnson. Doch die Mehrheit des Kabinetts steht hinter Cameron. Auch zwei Minister, die bisher als Wackelkandidaten galten.
Plötzlich wirbt auch Londons Bürgermeister offensiv für den „Brexit“. Dass Boris Johnson bald ganz Großbritannien regieren möchte, bezweifelt mittlerweile niemand mehr. Sein Plan ist mutig – birgt aber auch große Gefahren.
Über Nacht wurde Londons Bürgermeister zum bekanntesten Gesicht des Anti-EU-Lagers. Er wirft der Union „rechtliche Kolonialisierung“ vor und sieht nur einen Weg, „die Maschine zu stoppen“.
Nach der Kampfansage durch Londons Bürgermeister Boris Johnson wird dem Premierminister eine Niederlage beim britischen EU-Referendum vorhergesagt. Aber ausgemacht ist das noch lange nicht.
Boris Johnson ist neben dem Premierminister der prominenteste britische Politiker. Dass sich der Londoner Bürgermeister nun gegen einen Verbleib in der EU ausspricht, dürfte die „Out“-Kampagne in die Offensive bringen.
Ein hemdsärmeliger Cameron präsentiert seine Verhandlungen mit Brüssel als Sieg. Doch nicht nur harte EU-Gegner auf der Insel zweifeln.
Der britische Premierminister hat Donald Trumps Äußerungen zu Muslimen zurückgewiesen. Auch Londons Bürgermeister Johnson ist verärgert über den umstrittenen Präsidentschaftskandidaten – und beweist im Umgang mit ihm Humor.
Die acht besten Tennisspieler des Jahres küren in London ihren Champion beim ATP-World-Tour-Finale. Es fällt ziemlich schwer, sich einen anderen Sieger als Novak Djokovic vorzustellen.
Zum ersten Mal seit ihrem Wahlsieg treten die britischen Konservativen zusammen. Begleitet wird der Parteitag von einer Nachfolgedebatte und der Angst vor einer Spaltung in der Europa-Frage.
Bürgermeister Boris Johnson will, dass die U-Bahn in London am Wochenende auch nachts fährt. Die Gewerkschaften wollen im Gegenzug mehr Geld.
Wer kann, macht in London rechtzeitig Feierabend, um es noch problemlos nach Hause zu schaffen. Denn am Abend beginnt ein Streik bei der U-Bahn - und ohne die geht in der Millionenstadt wenig.
Boris Johnson, der Bürgermeister der britischen Hauptstadt, hat im Straßenverkehr einen Taxi-Fahrer wüst beschimpft. Ein Passant filmte die Szene und spielte das Video der britischen Boulevardpresse zu.
Sol Campbell will 2016 für die Konservativen zum neuen Bürgermeister von London gewählt werden. Doch zuerst muss der ehemalige Kapitän der englischen Nationalmannschaft eine nicht zu unterschätzende Hürde in der eigenen Partei nehmen.
Mit neuen Biographien und einer Versteigerung des Familiennachlasses gehen die Briten ins Churchill-Jahr. Gegen dessen Vielfalt wirkt der moderne politische Betrieb zwergenhaft.
Die britische Unabhängigkeitspartei Ukip steht vor dem Einzug ins Unterhaus. Den möglichen Erfolg hätte sie einem Überläufer von den Tories zu verdanken, was dem konservativen Parteichef Cameron zu denken gibt.
Boris Johnson scheint Großes vorzuhaben: Seine Partei gab Londons populärem Bürgermeister für die Unterhauswahl einen sicheren Wahlkreis. Doch sein wahres Ziel ist wohl die Downing Street.
Londons schillernder Bürgermeister Boris Johnson hätte gerne einen neuen Großflughafen in der Themsemündung gehabt. Doch seine Pläne haben jetzt eine schwere Abfuhr erhalten.
Boris Johnson, Londons Bürgermeister, ist der Lieblingspolitiker der Briten. Er gibt sich ungezwungen und ist doch konservativ. Nun greift er Westminster an, und seine Partei steht kopf.
Englands Fußball-Nationaltrainer will trotz des Misserfolgs in Brasilien weitermachen. In der Heimat verschärft sich der Ton, Londons Bürgermeister Johnson prangert „Nutzlosigkeit und Fatalismus“ an.
Londons Bürgermeister Boris Johnson steht im Wort: Nach einem Radio-Interview muss er sich von einem Wasserwerfer abspritzen lassen - um deren vermeintliche Harmlosigkeit zu demonstrieren.
Die steigenden Immobilienpreise geben der Stadt ein neues Gesicht: Hunderte Wohntürme sollen gebaut werden. Der Widerstand wächst - vor allem weil die Wohnungsnot sich dadurch kaum verringern wird.