Brexit mit Lederhose
Theresa May erntet von Parteifreundin Kritik. Allerdings geht es dabei nur vordergründig um ein paar teure Lederhosen. In der britischen Politik ist jetzt ein dickes Fell nötig.
Theresa May erntet von Parteifreundin Kritik. Allerdings geht es dabei nur vordergründig um ein paar teure Lederhosen. In der britischen Politik ist jetzt ein dickes Fell nötig.
Eine Blamage? Der britische Außenminister löst mit seinen EU-Austrittsansichten Kopfschütteln aus unter den europäischen Regierungen. Und auch über die Art und Weise, wie er sie offenbar vorträgt.
Die EU-Außenminister sind sich uneinig, wie sie mit der Türkei umgehen wollen. Großbritannien plädiert für Zurückhaltung, Österreich schließt auch ein Ende des Flüchtlingsabkommens nicht aus.
Bei seinem Besuch in Berlin beteuert der britische Außenminister, dass sich der Beginn der Brexit-Verhandlungen nicht deutlich verzögern werde. Frank-Walter Steinmeier ist da deutlich skeptischer.
Nach der Gerichtsentscheidung in London droht der Brexit-Zeitplan zu kippen. Schon wird über Neuwahlen spekuliert. Doch Premierministerin Theresa May will an ihrem Vorhaben festhalten.
Mehr als 20 Jahre dauerte der Streit, jetzt hat die Regierung in der ersten Instanz entschieden: Londons größter Flughafen Heathrow soll eine dritte Startbahn erhalten. Boris Johnson dürfte wenig begeistert sein.
Eines Tages werden die Geschäftspraktiken unserer Zeit von Menschen beurteilt, die kein finanzielles oder nationalistisches Interesse an ihren Ergebnissen haben. Ihr Urteil wird kaum auf Liebe gründen. Ein Gastbeitrag.
Der Westen erwägt weitere Sanktionen gegen Russland. Das machte der amerikanische Außenminister Kerry in London klar. Ein militärisches Eingreifen in Syrien werde es hingegen wohl nicht geben.
Boris Johnson war zum Schluss Wortführer des Brexit-Lagers: Jetzt wird ein Text bekannt, in dem Johnson vor heftigen ökonomischen Folgen warnt. Oppositionspolitiker nennen den heutigen Außenminister einen Lügner.
Ohne konkrete Ergebnisse traf Amerikas Außenminister mal wieder seinen russischen Kollegen. Als nächstes steht auch für Frank-Walter Steinmeier ein Syrien-Gespräch mit John Kerry an.
Bislang hat niemand im Westen ein Rezept, wie man der auf Zerstörung ausgelegten Politik Russlands entgegen treten kann. Neue Sanktionen wären ein erster Schritt.
Der britische Außenminister Boris Johnson ruft zu Demonstrationen vor der Russischen Botschaft auf – und sorgt für diplomatische Aufregung. Darauf hat man in London längst gewartet.
Die Briten wollen aus der EU raus, die Türken rein. Außenminister Boris Johnson erklärt in Ankara, wie er sich das Verhältnis der beiden Länder vorstellt.
„Früh im nächsten Jahr“ will Großbritannien seine Austrittserklärung bei der EU einreichen – sagt zumindest Außenminister Johnson. Regierungschefin May will dagegen weiter nichts überstürzen.
Nach dem Ende der Waffenruhe in Syrien ist der Krieg mit voller Härte nach Aleppo zurückgekehrt. Eine Flugverbotszone, wie sie Amerika und Deutschland vorschlagen, lehnt Russland aber ab.
Die Idee der Herrschaft des Parlaments, die Englands Aufstieg möglich machte, wurde Englands Verhängnis. Der Brexit offenbart das britische Verfassungsdefizit. Ein Gastbeitrag.
Um an Daten zu gelangen, werden schon mal Gesetze gebrochen: Theresa May setzt sich seit Jahren für mehr staatliche Überwachung ein. Was ist von ihr als neuer Premierministerin zu halten?
Können Banken in Großbritannien auch nach dem Brexit ihre Dienste in der EU anbieten? Außenminister Johnson hat sich dazu geäußert – und in Europa für Erstaunen gesorgt.
Als Journalist berichtete Boris Johnson nicht immer akkurat aus Brüssel - und sorgte so regelmäßig für Gelächter und für Unmut. Nun ist er als frischgebackener Außenminister zurückgekehrt.
War es ein böses Omen? Gleich bei seinem ersten Einsatz als Außenminister muss die Maschine des Brexit-Befürworters Boris Johnsons notlanden. Das Ziel des Fluges war, ausgerechnet: Brüssel.
Erst wurde Boris Johnson Fahnenflucht vorgeworfen, nun beschwert man sich über seinen Eintritt ins neue britische Kabinett. Das sagt vor allem viel über die Gefühlswelt mancher Politiker hierzulande aus.
Boris Johnson wirkte bis jetzt oft wie ein Hund, der seinen eigenen Schwanz jagt: sprunghaft und unkonzentriert. Das wird er sich in seinem neuen Amt nicht leisten können, denn auch wenn er sich auf den Rücken rollt, wird er kaum Hilfe bekommen.
Diplomatie ist eigentlich nicht die Stärke des neuen britischen Außenministers. In seinen Zeitungskolumnen hat er schon berühmte Leute, die EU und auch Kinder beleidigt.
Theresa May sorgt mit der Ernennung Boris Johnsons für einen Paukenschlag. An einer U-Bahn-Station im Süden Londons macht die Wahl des designierten Außenministers viele fassungslos.
In einem ersten Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel hat die britische Premierministerin Zeit für die Vorbereitung der Brexit-Gespräche gefordert. Die SPD kritisiert Mays Entscheidung, Boris Johnson zum Außenminister zu machen.
In Großbritannien steht erstmals seit einem Vierteljahrhundert wieder eine Frau an der Regierungsspitze. Theresa May beginnt, das Kabinett umzubauen. Und sorgt direkt für eine große Überraschung.
Mit Boris Johnson als Außenminister hat Premierministerin May für einen Paukenschlag gesorgt. Doch ihre bisherige Kabinettsliste hat noch weitere Überraschungen zu bieten - allen voran einen „Brexit-Minister“.
Er hält die EU für überholt und führte die Brexit-Kampagne zum Sieg. Vielen galt er auch als Favorit auf Camerons Nachfolge. Daraus wurde nichts, doch jetzt ist Boris Johnson wieder da - als Außenminister.
„Schweinsteiger ist wieder schuld“: Hobby-Kommentatoren sind so schlimm wie Donald Trump oder Boris Johnson. Dass am Ende auch bei der Fußball-EM der Populismus siegt, verstört sogar den Bundestrainer.
Wanderer, kommst du in den Lake District, vergiss den Rest von Europa nicht: Hier kommen die besseren Kreise des Brexit zur Ruhe und lesen den „Spectator“. Der rät: „Don’t panic!“
Vielen Politikern wird nach dem Brexit-Votum vorgeworfen, sich aus der Verantwortung zu stehlen und das sinkende Schiff zu verlassen. Aber ist es so einfach? Ein Kommentar.
Sind junge Briten schuld am Brexit, weil sie nicht zur Wahl gegangen sind? Oder schlägt jetzt erst ihre Stunde? Wer nur auf Zahlen schaut, begreift das wahre pubertäre Problem nicht.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments hält das Brexit-Votum für nicht bindend. Österreichs Finanzminister glaubt an den Verbleib Schottlands und Nordirlands in der EU.
Die britischen Konservativen suchen einen Nachfolger für Premierminister David Cameron. Fünf Politiker kandidieren. Boris Johnson hat in dem Gerangel schon Stellung bezogen.
Nigel Farage und Boris Johnson ziehen sich nach dem Brexit-Votum zurück. Die beiden Politiker zeigen, aus welchem Holz viele Populisten geschnitzt sind. Auch wenn sich beide Fälle unterscheiden.
Mit Nigel Farage zieht sich nun der zweite Anführer der „Brexiteers“ zurück. Das stürzt auch die drittstärkste Partei Britanniens in Turbulenzen. Derweil greift Boris Johnson aus dem Hintergrund in den Machtkampf der Tories ein.