Zielscheibe May
Die Premierministerin hat den politischen Kredit in ihrer Partei zum größten Teil verspielt. Die Nachfolgefrage stellt sich. Da sind Naturen wie Boris Johnson in ihrem Element.
Die Premierministerin hat den politischen Kredit in ihrer Partei zum größten Teil verspielt. Die Nachfolgefrage stellt sich. Da sind Naturen wie Boris Johnson in ihrem Element.
Wegen der stockenden Brexit-Verhandlungen verliert Theresa May innerhalb ihrer Partei stark an Rückhalt. Vierzig konservative Abgeordnete sind wohl dazu bereit, der britischen Regierungschefin ihr Misstrauen auszusprechen. Druck kommt auch von zwei Ministern.
In der britischen Regierung geht es drunter und drüber: Minister machen, was sie wollen und Premierministerin May wirkt schwach. Trotzdem dürfte sie vor einer großen Kabinettsumbildung wohl zurückschrecken.
Theresa May hat mit dem Brexit eigentlich genug zu tun. Doch jetzt sorgen auch noch zwei Minister in ihrem Kabinett für Probleme – und die Premierministerin sieht sich einem Vorwurf ausgesetzt.
Theresa May flehte diese Woche in Berlin, Paris und Brüssel um Hilfe bei den Brexit-Verhandlungen. Die Europäer blieben hart. Aber sie gaben sich Mühe, nett zu sein.
Herunterfallende Buchstaben, Hustenanfälle und das Entlassungsschreiben eines Komikers: Theresa Mays Rede auf dem Parteitag der Konservativen missglückte. Britische Medien spekulieren schon über die Folgen.
Auf dem Parteitag der Konservativen hat die britische Premierministerin Fehler eingestanden. Ihre Entschuldigung konnte Theresa May allerdings nicht ungestört vortragen.
Der britische Außenminister hat mit einer flapsigen Bemerkung über Tote in Libyen für Empörung gesorgt. Die Opposition fordert Premierministerin May auf, ihn zu feuern.
Auf dem Parteitag der britischen Konservativen schauen alle auf Premierministerin Theresa May. Doch einer ihrer Minister scheint ihr die Schau stehlen zu wollen.
Der britische Premierminister Boris Johnson will im Brexit-Streit seinen Einigungsvorschlag an die EU präsentieren. Verfolgen Sie seine Rede zum Abschluss des Parteitags der Konservativen im Livestream.
Jacob Rees-Mogg war schon immer anders. Mit fünf Jahren wurde er Mitglied der Tories, doch niemand sagte ihm eine große Karriere voraus. Nun steht er plötzlich im Rampenlicht.
Die britische Premierministerin Theresa May will in einer Rede in Florenz ihre Brexit-Politik erklären. Darin muss sie sowohl die EU als auch ihre Basis zufriedenstellen, um die Partei zu beruhigen.
Theresa May versetzt ihren Chefunterhändler für die Brexit-Verhandlungen. Da spricht man nicht nur in der Opposition von Chaos.
Bei einer Explosion in der Londoner U-Bahn hat es nur Leichtverletzte gegeben. Laut Polizei handelte es sich um einen improvisierten Sprengsatz. Die Opfer erlitten vor allem Verbrennungen.
Emmanuel Macron besucht die verwüsteten Karibikinseln und kündigt eine der größten Luftbrücken seit Ende des Zweiten Weltkrieges an. Spätestens seit er aufgebrochen war, ließ sich auch die Reise des britischen Außenministers nicht mehr aufschieben.
Nach Kritik an den Hilfsmaßnahmen der Londoner Regierung kündigt Großbritanniens Außenminister Boris Johnson an, in die verwüstete Karibik zu reisen. Einige Gegenden wurden von „Irma“ dort so schwer zerstört, dass sie jetzt als unbewohnbar gelten.
Bislang pfiff Boris Johnson auf die Geldforderungen der EU gegenüber Großbritannien. Doch nun geht der wortgewaltige Außenminister einen Schritt in Richtung Realität.
Gleich zu Beginn seines Neuseeland-Besuchs macht sich Boris Johnson über das indigene Volk der Maori lustig. Auch eine Anspielung auf Premierministerin May kann sich der britische Außenminister nicht verkneifen.
Ein Jahr nach dem Brexit-Votum geht es der britischen Wirtschaft schlecht. Viele Menschen leben auf Pump. Es braucht dringend Klarheit in den Verhandlungen, doch Londons Politik ist sich uneins.
Heute vor einem Jahr haben die Briten für den Austritt aus der EU gestimmt. Die große Mehrheit der Londoner war dagegen, nicht aber der Stadtteil Barking. Wie ist die Stimmung heute? Unterwegs im europamüden Londoner Osten.
„Ich glaube, also, äh... –“: In einem desaströsen Radiointerview blamiert sich der britische Außenminister Boris Johnson bis auf die Knochen. Und Großbritannien fragt sich: War es das mit seinen Ambitionen?
Der Spielraum von Theresa May schrumpft. Verbündete verlangen große Zugeständnisse. Hinter den Kulissen laufen sich potentielle Nachfolger warm.
Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn glaubt nach wie vor daran, eine May-Regierung verhindern zu können. Unterdessen stellt sich Außenminister Boris Johnson hinter Theresa May – und äußert sich zu Putschgerüchten.
Theresa May setzte bislang auf einen sehr kleinen Zirkel von Vertrauten. Nun treten ihre zwei engsten Berater zurück – und bei den Tories wird diskutiert, wann man May ersetzt.
Lynton Crosby galt bis vor kurzem als Zauberer. Jetzt ist er der Mann, der Theresa May die Wahlschlappe eingebrockt hat. Warum hat seine Strategie nicht funktioniert?
Die Hoffnung von Theresa May auf ein stärkeres Mandat für den geplanten Brexit ist zerstört. Nun ist sie so geschwächt, dass manche Tories schon an ihrem Stuhl sägen. Für Aufsehen sorgt vor allem ein Interview des Außenministers.
Brexit, Terror, Trump – an Gesprächsthemen mangelte es den Talkgästen von Maybrit Illner nicht. Mit dem sich andeutenden Wahlergebnis im Vereinigten Königreich könnte nun alles noch chaotischer werden.
Die Europäische Union wolle sein Land ausbluten, sagt der britische Außenminister Boris Johnson. Von möglichen Brexit-Rechnungen für Großbritannien hält er nichts – im Gegenteil.
Zuletzt war es ruhig geworden um den britischen Außenminister. Doch schon gleich zu Beginn des Wahlkampfes bringt Boris Johnson seine Premierministerin nun mit pikanten Äußerungen in die Bredouille.
Nur ihren Mann und wenige Vertraute weihte Theresa May in ihren Coup ein. Mit der überwältigenden Zustimmung im Unterhaus zur Neuwahl am 8. Juni steuert die britische Premierministerin einem klaren Sieg entgegen.
Die G-7-Außenminister sind sich einig: Es gibt kein Ende des Syrien-Krieges mit dem Machthaber Assad. Stattdessen setzen sie für eine politische Lösung auf andere Konfliktparteien.
Drei Millionen EU-Ausländer leben in Großbritannien. Sie bangen um ihre Zukunft auf der Insel: Was tun? Koffer packen oder schnell noch einen britischen Pass beantragen?
Ein seltenes Schauspiel der Unsicherheit: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz sucht die Elite der Außen- und Sicherheitspolitiker nach der Antwort auf eine Frage: Was macht den Westen aus – und hält er noch genug zusammen?
Der Widerstand gegen Trumps Einreiseverbot für Muslime wächst weiter. Nun hat sich der frühere amerikanische Präsident Barack Obama in die Debatte eingemischt – erstaunlich schnell nach der Amtsübergabe.
Der deutsche Autokonzern zeigt sich erst einmal unbeeindruckt: BMW will an seinen Plänen, ein Werk in Mexiko zu bauen, festhalten. Wirtschaftsminister Gabriel warnt davor, in Hektik zu verfallen.
Der britische Außenminister Johnson, heißt es, habe das Königreich aus der EU geführt. Dafür hat er nun viel Spott und Misstrauen geerntet. Das Porträt eines intellektuellen Spielers, der Weltkönig werden wollte.