Johnson wird Premierminister
Am Mittwoch soll der Ex-Außenminister und frühere Londoner Bürgermeister zum neuen Premierminister ernannt werden. Johnson gewann mehr als doppelt so viele Stimmen als sein Herausforderer Jeremy Hunt.
Am Mittwoch soll der Ex-Außenminister und frühere Londoner Bürgermeister zum neuen Premierminister ernannt werden. Johnson gewann mehr als doppelt so viele Stimmen als sein Herausforderer Jeremy Hunt.
Iran suche keine Konfrontation, sagt der iranische Außenminister. Dies müsse der womögliche zukünftige britische Premierminister Boris Johnson verstehen. Die beiden Länder sind derzeit in einem Konflikt wegen beschlagnahmter Tanker.
Der frühere britische Premierminister Tony Blair sieht einer möglichen Regierung von Boris Johnson kritisch entgegen. Die CDU wiederum könnte sich vorstellen, dass Johnson positiv überrascht.
In Großbritannien beginnt eine innenpolitisch spannende Woche. Die Tories wählen einen neuen Vorsitzenden und damit zugleich den neuen Premierminister. Wir fassen zusammen, was wann geschieht.
Am Dienstag wird Boris Johnson wahrscheinlich neuer Premierminister. Die Ankündigungen zweier Minister, in diesem Fall zurückzutreten, ist kein Heldentum. Etwas anderes wäre wichtiger gewesen.
Sie wollen einem Rausschmiss zuvorkommen: Finanzminister Hammond und Justizminister Gauke kündigen an, in den kommenden Tagen ihr Amt niederzulegen – weitere EU-freundliche Minister könnten ihrem Beispiel folgen.
Am Dienstag wird der Name des neuen Premiers verkündet. Brexit-Hardliner Boris Johnson werden die größten Chancen zugerechnet, Theresa May abzulösen. EU-freundliche Gruppen in London wollen das unbedingt verhindern.
Boris Johnson gilt als Favorit für das Amt des Premierministers. Doch auch er hat Gegner in der eigenen Partei. Manche wollen sogar die Queen persönlich nach Brüssel schicken.
Noch steht nicht fest, wer der neue britische Premierminister wird, Boris Johnson oder Jeremy Hunt. Beide aber wollen hart mit der EU verhandeln – und drohen mit einem ungeregelten Austritt.
Damit wird es für den erwarteten neuen britischen Premierminister Boris Johnson schwieriger, einen Brexit ohne Vertrag durchzusetzen. Bis Ende Juli soll feststehen, ob Johnson oder Außenminister Jeremy Hunt Nachfolger von Theresa May wird.
Noch ist Boris Johnson nicht Premierminister. Aber er spielt schon öffentlich mit dem Gedanken an einen Austritt ohne Abkommen. Jetzt reagiert das Parlament – und macht ihm eine solche Lösung durch einen Trick schwerer.
Im andauernden Machtkampf um die Parteispitze der Konservativen wird deutlich: Der ausgehandelte Deal ist kaum noch zu retten. Boris Johnson spielt stattdessen öffentlich mit dem Gedanken an einen Austritt ohne Abkommen – um der EU zu drohen.
Er gilt als haushoher Favorit, und er hat zudem viel Geld eingesammelt: Für Boris Johnson läuft es bei seiner Kandidatur für den Tory-Parteivorsitz weiterhin gut.
Militärische Aktionen gegen Teheran seien keine „sinnvolle Option”, sagt der Favorit auf die Nachfolge von Theresa May. Obwohl er damit Trumps Politik untergräbt, glaubt Boris Johnson an einen schnellen Handelsdeal mit Amerika nach dem Brexit.
Die 160.000 Mitglieder der Konservativen Partei wählen gerade den nächsten britischen Premierminister. Sie sind alt, melancholisch und ein bisschen rebellisch – und sehnen sich nach der guten alten Zeit.
Für den Favoriten im Rennen für das Amt des britischen Premierministers läuft es zurzeit denkbar schlecht. Zuletzt verpatzte er am Freitagabend ein Fernsehinterview – von einem relevanten Detail zum Brexit hatte er keine Ahnung.
Anders als seine Gegner hoffen, hat sich Boris Johnson immer noch nicht „selbst erledigt“. Und obwohl Jeremy Hunt einen starken TV-Auftritt hinlegte, wird er sich wohl dennoch nicht als seriöse Alternative zu „Boris“ durchsetzen können.
Wladimir Putin hat das Ende der liberalen Idee verkündet und erscheint als Trendsetter einer Bewegung, die sich vor allem an Migration und „Multikulti“ stört. Er vergisst dabei aber, dass Russland selbst ein Vielvölkerstaat ist.
Der diplomatische Zwist zwischen den Regierungen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens spitzt sich zu: Trump attackiert abermals den Diplomaten Darroch – und auch Premierministerin May. In London feuert man zurück.
Der Kurs des britischen Pfunds ist zum Euro auf sein Zwei-Jahrestief gefallen. Grund sind die aktuellen Sorgen vor einem harten Brexit.
Boris Johnson und Jeremy Hunt werden im Rennen um den Parteivorsitz und das Amt des Premierministers am Dienstagabend zum ersten Mal direkt aufeinandertreffen. Johnson gilt als Favorit – trotz eines unangenehmen privaten Vorfalls.
Großbritannien ist zu klein, um seine Interessen in der Welt allein zu vertreten. Schon nach dem Zweiten Weltkrieg hat man die Chancen der europäischen Einigung übersehen. Wiederholt sich die Geschichte?
Der britische Politiker hat sich gerade zu einem ungewöhnlichen Hobby bekannt: Boris Johnson bastelt gerne Busse aus Weinkisten. Wir zeigen, wie Sie es ihm nachmachen können.
Das Filmmaterial mit der vulgären Aussage Johnsons sollte eigentlich in einer Dokumentation der BBC gezeigt werden. Das Außenministerium habe dies jedoch rechtzeitig verhindert, heißt es in einem Medienbericht.
Großbritannien müsse härter gegenüber jenen sein, die seine Gastfreundschaft missbrauchten, sagt der frühere Außenminister Boris Johnson. Sollte er Premierminister werden, wolle er Einwanderung nach einem Punktesystem regeln.
Boris kennt jeder. Seine Geschwister mischen auch kräftig mit in der britischen Politik – und widersprechen dem Bruder immerzu.
Grenzgänger auf Umwegen: In „Die Toten von Salzburg – Mordwasser“ führt es Mur und Palfinger in die Welt des verblichenen Grand-Hotel-Glanzes von Bad Gastein.
Boris Johnson stand im Verdacht, den Medien ausweichen zu wollen. Ganz anders als sein Gegenspieler Jeremy Hunt. Nun stellt er sich ihnen jedoch immer öfter. Vor der Kamera offenbaren beide ihre Schwächen.
Er ist Held der englischen Nationalisten und Favorit für den Vorsitz der Konservativen. Einen echten Plan für den Brexit hat der begabte Scharlatan noch immer nicht.
Boris Johnson steht derzeit wegen eines Streits mit seiner Lebensgefährtin unter Druck. Sein Konkurrent Jeremy Hunt fordert ihn auf, mit der „intensiven Prüfung“ umzugehen.
Im Rennen um die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May hat Ex-Außenminister Boris Johnson mit einem nächtlichen Polizeieinsatz für Schlagzeilen gesorgt. Bei einem Auftritt vor der Parteibasis in Birmingham weicht Johnson den Fragen aus.
Drei Jahre nach dem Brexit-Referendum haben viele Briten das Gefühl, dass ein Abschied von der EU in Tumult und Scheitern enden muss. Doch der Wille zum Austritt hält sich hartnäckig, erst recht bei den Tories.
Erst Schreie, dann ein heftiger Knall: Eine Nachbarin rief die Polizei zur Wohnung des früheren britischen Außenministers. Kurz vor der Tory-Stichwahl gerät das Privatleben des möglichen nächsten Premierministers in den Fokus.
In der zweiten Auswahlrunde liegt der Brexit-Hardliner Johnson weiterhin vorne. Doch das Rennen geht weiter: Erst wenn nur noch zwei Kandidaten übrig sind, sollen die rund 160.000 Parteimitglieder per Briefwahl den neuen Vorsitzenden bestimmen.
Nachdem sich der amerikanische Präsident Donald Trump demonstrativ hinter Brexit-Befürworter Nigel Farage und Boris Johnson gestellt hat, trifft er nun auf die britische Regierungschefin Theresa May. Verfolgen Sie den Livestream zur Pressekonferenz in London hier.
„Robinson Crusoe“, im April 1719 erschienen, war der erste moderne, realistische Roman in englischer Sprache. Daniel Defoes Protagonist gab darin einer Haltung ein Gesicht, die bis heute das Selbstverständnis der Briten prägt. Ein Gastbeitrag aus dem Mai 2019.