Der Präsident gibt in Biarritz den Freihändler
Ob mit Japan oder Großbritannien – überall sieht der amerikanische Präsident neue Handelsabkommen. Nur Deutschland spielt auf dem Gipfel kaum eine Rolle.
Ob mit Japan oder Großbritannien – überall sieht der amerikanische Präsident neue Handelsabkommen. Nur Deutschland spielt auf dem Gipfel kaum eine Rolle.
Seit die vergangenheitsverliebte Romantik ihre Liebe zu den Highlands entdeckte, hat sich viel getan: In einer Ausstellung in Edinburgh wird untersucht, wie sich das Schottentum herausbildete.
Amerikas Präsident lobt das Mittagessen mit Macron und trifft sich mit dem britischen Premier zum Frühstück. Bei dem Gespräch mit Johnson bekräftigen beide die Zusammenarbeit nach dem Brexit. Es werden aber auch Differenzen deutlich.
Sowohl Trump als auch Johnson verschätzen sich: Man kann aus den Wechselbeziehungen der globalisierten Welt nicht in Trotzecken fliehen und dabei nachhaltige Gewinne machen. Europa ist da in einer stärkeren Position.
Vor allem wegen der Alleingänge des amerikanischen Präsidenten wird sich der G-7-Gipfel schwierig gstalten. Jetzt kommt noch der neue britische Premierminister Johnson dazu. Was kann in Biarritz herauskommen?
Boris Johnson legt bei Präsident Macron flegelhaft den Fuß auf den Tisch – oder war doch alles ganz anders? Warum „Footgate“ ein Beispiel für die fatale Empörungsroutine in den Netzwerken ist.
Am Samstag beginnt der G-7-Gipfel in Frankreich. Jan Hecker und Lars-Hendrik Röller haben die meiste Arbeit dann hinter sich: Sie bereiten die Kanzlerin auf das Treffen vor. Doch wer sind Merkels wichtigste Berater?
Wie sich Merkel auf den Gipfel in Biarritz vorbereitet, warum die Charmeoffensive von Johnson nicht bei jedem verfängt – und weshalb hinter Trumps bizarrem Kaufangebot für Grönland womöglich mehr steckt. All das steht im F.A.Z.-Sprinter.
Beim bevorstehenden G-7-Treffen im französischen Biarritz hat Donald Trump viele bilaterale Gespräche geplant. Während Angela Merkel und Emmanuel Macron mit gewohnter Kritik rechnen können, will sich Trump Indien als Schlichter im Kaschmir-Konflikt anbieten.
Boris Johnson und die EU sind sich zumindest in einem Punkt einig: Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland dürfen nicht sein. Doch wie soll das ohne Backstop-Klausel gehen?
Nach seinem Besuch in Berlin kam der britische Regierungschef am Donnerstag mit dem französischen Staatspräsidenten in Paris zusammen. Wirklich viel hatte Macron in Sachen Brexit-Abkommen aber nicht anzubieten. Trotzdem versprach er eine 30-tägige Anstrengung.
Beim Besuch von Boris Johnson betont Präsident Macron die Einigkeit Europas – und bekennt sich zu seinem Ruf, in der Brexit-Frage ein Hardliner zu sein. Zugeständnisse will er gegenüber dem Gast aus London nicht machen – erst recht nicht beim Backstop.
Berlin und London haben im Streit über den britischen EU-Austritt Gesprächsbereitschaft signalisiert. Für Frankreich sei eine Neuverhandlung des EU-Austritts auf der Grundlage der bisherigen Vorschläge von Johnson jedoch „keine Option“, sagt Macron.
In Sachsen wird im Mordfall Daniel H. das Urteil erwartet, und in Paris möchte Boris Johnson weiter Zugeständnisse beim Brexit-Abkommen erwirken. Wie sie dennoch zu einem lockeren Sommertag kommen, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Beim Antrittsbesuch in Berlin besteht der neue britische Premierminister Boris Johnson auf der Streichung der sogenannten Backstop-Regelung. Er zeigt sich zuversichtlich, ein Brexit-Abkommen zu erzielen. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist gesprächsbereit – unter bestimmten Bedingungen.
Der französische Präsident lehnt eine Rückkehr Russlands in den Kreis der G-7-Staaten ab – zumindest solange nicht eine zentrale Bedingung erfüllt werde. Dennoch signalisiert Macron Gesprächsbereitschaft mit Moskau.
Johnson und Merkel zeigen sich optimistisch – dennoch belegt der Backstop die Schwierigkeiten des Treffens. Schon vorher hatten Finanzminister und Bundespräsident dem Premier die kalte Schulter gezeigt.
Am Mittwoch wird der neue britische Premierminister Boris Johnson zu seinem ersten Staatsbesuch in Berlin erwartet. Verfolgen Sie das Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Livestream auf FAZ.NET
Vizekanzler Olaf Scholz hat vor dem Antrittsbesuch des britischen Premierministers Boris Johnson in Berlin keine Zugeständnisse in Aussicht gestellt. Die Lage habe sich durch den Regierungswechsel in Großbritannien nicht verändert, sagte Scholz.
Der britische Regierungschef Boris Johnson muss jetzt beim Brexit seinen lautstarken Ankündigungen Taten folgen lassen. Johnson will Großbritannien auf jeden Fall bis zum 31. Oktober aus der EU führen - notfalls auch ohne Austrittsabkommen. Welche Probleme muss er lösen?
Kurz vor dessen Berlin-Besuch kritisiert die Britische Handelskammer in Deutschland Großbritanniens Premier Johnson scharf und warnt vor schwerwiegenden Auswirkungen eines No-Deal-Brexits auf die Industrie beider Länder. Die Grünen sprechen derweil von einer „Show für London“.
Der britische Premierminister Boris Johnson droht der EU mit einem harten Brexit und lockt mit vagen Zugeständnissen – doch in Brüssel und Berlin wächst nur das Unverständnis.
Es ist vorbei. In Italien hat Regierungspräsident Giuseppe Conte den Rücktritt eingereicht. Boris Johnson besucht Angela Merkel. Und wer ist eigentlich Scholz’ Partnerin im Kampf um den SPD-Vorsitz? All das im Sprinter.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Forderung des britischen Premierministers Boris Johnson zurückgewiesen, das EU-Austrittsabkommen erneut aufzuschnüren. Johnsons Vorbehalte gegen den „Backstop“ seien nicht neu, man könne aber eine Lösung dafür finden, ohne das Abkommen neu zu verhandeln.
Johnsons Regierung betont plötzlich ihre Entschlossenheit, ein Abkommen mit der EU zu erzielen. Doch was der Premierminister als „alternative Vereinbarungen“ vorschlägt, ist heiße Luft.
In einem Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk kritisiert der britische Premierminister die „Backstop“-Regelung zur irischen Grenze und schlägt „alternative Vereinbarungen“ vor. Er stößt jedoch auf wenig Gegenliebe.
Der britische Premierminister Boris Johnson will die „Backstop“-Regelung für Nordirland unbedingt kippen, andernfalls werde es kein Austrittsabkommen mit der EU geben. Der „Backstop“ sieht vor, dass ganz Großbritannien in der Zollunion mit der EU verbleibt, wenn keine Lösung für Nordirland gefunden wird, die Grenzkontrollen überflüssig macht.
Bisher wollte der britische Premier sein Land auch ohne Deal aus der EU führen. Nun schreibt er an EU-Ratspräsident Tusk, ein Abkommen habe „oberste Priorität“. Zugleich fordert er, die Backstop-Regelung zu streichen – und schlägt Alternativen vor.
Romane und Fernsehserien haben das englische Landleben zum imaginären Kulturraum der ganzen Welt gemacht. Jetzt warnen britische Farmer, ein ungeordneter Brexit wäre sein Untergang.
Laut Medienberichten rechnet die Regierung des Vereinigten Königreichs im Fall eines harten Brexits mit chaotischen Zuständen: Medikamente könnten knapp werden, an den Häfen drohen massive Störungen.
Der Vorschlag von Labour-Chef Corbyn, sich zeitlich befristet zum Premierminister wählen zu lassen, stößt im Unterhaus auf Ablehnung. Jetzt hat sich Ken Clarke, Alterspräsident des Unterhauses, als Übergangs-Premier angeboten.
Der britische Premierminister plant offenbar Blitzbesuche in Berlin und Paris noch vor dem G-7-Treffen am nächsten Wochenende. Er möchte über den Brexit sprechen – aber ist dazu noch jemand bereit?
Der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn will Boris Johnson stürzen. Gute Aussichten auf Erfolg scheint er nicht zu haben. Für Johnson, der seit drei Wochen in der Downing Street 10 amtiert, kann es dennoch sehr eng werden.
Die Politik im Vereinigten Königreich kann unmöglich noch verrückter werden? Falsch! Seit der jüngsten Nachwahl macht eine Partei von sich reden, die das Verrückte sogar im Namen trägt – und ganz eigene Vorschläge zum Brexit hat.
Der Labour-Vorsitzende geht in die Offensive: Er will sich zeitlich befristet zum Premier wählen lassen und ein zweites Brexit-Referendum auf den Weg bringen.
Monatelang hat Jeremy Corbyn herumlaviert. Jetzt, kurz vor Toresschluss, präsentiert er einen Plan, um einen Chaos-Brexit zu verhindern. Aber will man diesem Mann ein Land anvertrauen?