„Verletzende Parallele“
Boris Johnson vergleicht den Freiheitswillen der Briten mit dem der Ukrainer. Das führt zu Kopfschütteln.
Boris Johnson vergleicht den Freiheitswillen der Briten mit dem der Ukrainer. Das führt zu Kopfschütteln.
Der britische Premierminister stellt auf der nach unten offenen Peinlichkeitsskala immer neue Rekorde auf. Wie lange will sich das Land einen solchen Regierungschef noch leisten?
Der Instinkt der Briten sei es, wie die Ukrainer die Freiheit zu wählen, hatte Boris Johnson mit Blick auf das Brexit-Votum gesagt. Die Empörung ist groß. Auch Parteifreunde gehen auf Distanz.
Großbritannien will sich von russischer Energie lösen. Auf der Suche nach anderen Optionen reist Premierminister Boris Johnson nun ausgerechnet nach Saudi-Arabien – wo das Regime kurz zuvor eine Massenexekution vornahm.
Der britische Premierminister Boris Johnson verhängt weitere Sanktionen und Exportverbote gegen Russland. Der Westen müsse seine Sucht nach russischer Energie überwinden.
Der russische Oligarch Roman Abramowitsch, Besitzer des FC Chelsea, steht auf der Sanktionsliste der britischen Regierung. Das scheint einige Fußballfans kaum zu stören. Nun schaltet sich der Regierungssprecher ein.
Evgeny Lebedev ist ein russischer Medienmogul in Großbritannien. Seit 2020 sitzt er im britischen Parlament. Möglich machte das vor allem Boris Johnson, indem er ihn zum Baron ernannte. Die Opposition kritisiert das nun.
Die Sanktionsliste gegen russische Oligarchen wird immer länger. So fallen die Milliardäre Abramowitsch und Deripaska mit viel Besitz in London darunter.
Briten, die Flüchtlinge bei sich unterbringen wollen, sollen sich bei der Regierung registrieren. Diese will sie dann mit Ukrainern zusammenbringen. Die Visumpflicht soll trotz Kritik aber nicht entfallen.
Boris Johnson hat „Großzügigkeit“ im Umgang mit Kriegsvertriebenen aus der Ukraine versprochen. Aber die Realität sieht anders aus. Die Opposition übt heftige Kritik – auch im Kabinett gibt es Unmut.
Boris Johnson will wirksamer gegen russische Oligarchen vorgehen. Doch das neue Geldwäschegesetz überzeugt nicht alle.
In einer gemeinsamen Video-Konferenz verurteilen Joe Biden, Olaf Scholz, Emmanuel Macron und Boris Johnson den russischen Angriff auf die Ukraine. Schärfere Maßnahmen kündigen sie aber nicht an.
Mit einem "Sechs-Punkte-Plan" will London den Druck auf Moskau erhöhen. Anfang der Woche empfängt Johnson sechs Regierungschefs.
Im Nu hat die Bundesregierung ihre Glaubenssätze in der Außen- und Sicherheitspolitik aufgegeben. Wie ist es zu dieser „Zeitenwende“ gekommen? Eine Rekonstruktion.
Der britische Premierminister sieht sich in der Russlandkrise an vorderster Front des Westens. Plötzlich redet in London niemand mehr über halblegale Partys in der Downing Street.
Die NATO ist peinlich darauf bedacht, nicht in einen Konflikt mit Russland hineingezogen zu werden – auch wenn es „schmerzhaft“ sei, der Ukraine nicht mehr helfen zu können. Wie schmal der Grat ist, zeigen jüngste Vorkommnisse.
Vielen gehen die britischen Sanktionen gegen russische Oligarchen mit Vermögen in London nicht weit genug. Jetzt nehmen sie deren Anwälte ins Visier. Die seien eine „Koalition der Elenden“ eingegangen.
Am Dienstag haben sich europäische Regierungschefs zu Beratungen getroffen. Bundeskanzler Scholz warnt vor einer "ganz, ganz dramatischen Zeit".
Fünfzehn Fälle möglicher Propaganda an einem Tag hat die britische Medienaufsicht Ofcom beim russischen Staatssender RT im Blick. Doch was folgt daraus?
Premier Johnson verkündet neue Sanktionen und kappt den Zugang zum wichtigen Finanzplatz London. Die Regierung spricht von „verheerenden wirtschaftlichen Schmerzen“ für Russland. Einige Fachleute bezweifeln das.
In der britischen Hauptstadt leben viele russische Superreiche und Oligarchen – manche nennen die Stadt daher „Londongrad“ oder „Moskau an der Themse“. Für sie wird es nun ungemütlich.
Welchen Verlauf nimmt die russische Invasion? Wie reagiert der Westen? Und was sagt Moskau? Ein Überblick.
In der britischen Hauptstadt leben viele russische Superreiche – manche nennen die Stadt daher „Moskau an der Themse“. Nun verschärft sich das Klima.
Britische Parlamentarier beklagen die spärlichen Sanktionen der Regierung Johnson gegen Russland. Jetzt hat die Kulturministerin die Medienregulierungsbehörde angewiesen, die Sendeinhalte von Russia Today zu überprüfen.
Trotz ihrer Covid-19-Erkrankung hat die Queen ihre wöchentliche Audienz mit dem britischen Premier abgehalten. Neben Elisabeths Infektion sorgt eine Klage von Prinz Harry gegen die „Daily Mail“ für Aufsehen in Großbritannien.
Englands Regierung macht ernst. Wegen Putins aggressiver Politik gegenüber der Ukraine sollen Sportveranstaltungen wie das Champions-League-Finale nicht mehr in Russland stattfinden. Deutschlands Verbände spielen dagegen auf Zeit.
Boris Johnson will Putin mit Sanktionen zur Umkehr bewegen. An den am Dienstag verkündeten Strafmaßnahmen gibt es jedoch Kritik – auch aus dem eigenen Lager. Sie gehen nicht weit genug, heißt es.
Boris Johnson hat einen Fragebogen für die Ermittlungen zum Thema „Partygate“ eingereicht. Nach Medienberichten ist er der erste britische Premierminister, der unter Strafandrohung befragt wurde.
Die Ukraine-Krise sieht stark nach München aus: So nahe diese Analogie liegt, so heftig wird sie kritisiert. Aber wer die Weltlage ohne historische Vergleiche verstehen will, stellt sich dumm.
Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich reagieren schnell. Brüssel will alle Duma-Abgeordneten für die Anerkennung der sogenannten Volksrepubliken im Donbass sanktionieren. Weitere Schritte sind denkbar.
Die Ukraine-Krise trifft auch den Sport: Diskussionen um UEFA-Sponsor Gazprom kommen auf, Rufe nach Konsequenzen werden laut. Der Deutsche Fußball-Bund spricht von einer „sehr heiklen Situation“.
Der britische Premier warnt vor einer „allgemeinen Invasion“ der Ukraine und kündigt „harte Sanktionen“ an – Moskau soll vom britischen Kapitalmarkt abgeschnitten werden.
Die Welt blickt auf Moskau, Brüssel und Washington: Ist die vollständige Eskalation im Ukraine-Konflikt noch abzuwenden? Und wie reagieren die EU und Amerika? Alles Wichtige lesen Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Fachleute kritisieren den Schritt des britischen Premierministers als verfrüht. Deutschland erwartet in dieser Woche die erste Lieferung des Novavax-Impfstoffs.
Die britische Regierung lockert die Corona-Maßnahmen: Wer sich infiziere, solle sich in Selbstverantwortung wie jemand mit einer Erkältung verhalten, sagt der Premierminister. Fachleute üben Kritik.