Nicht vergeben, nicht vergessen
Nach seinem rücksichtslos erkämpften Wahlsieg gibt sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versöhnlich – das Weiße Haus aber hält weiter Abstand. „Angespannt und geladen“ gratulierte Barack Obama.
Nach seinem rücksichtslos erkämpften Wahlsieg gibt sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versöhnlich – das Weiße Haus aber hält weiter Abstand. „Angespannt und geladen“ gratulierte Barack Obama.
Die Atomgespräche mit Iran gestalten sich zäh. Amerikas Präsident Barack Obama spricht gleichwohl von einer „historischen Gelegenheit“. Denn auch Teheran ist an einem Abkommen interessiert. Eine Übersicht über die wichtigsten Streitfragen.
Vier Jahre nach Beginn des Syrien-Konflikts stehen sich auf den Golanhöhen iranische Generäle und Soldaten aus Israel unmittelbar gegenüber – mit unabsehbaren Folgen.
Präsident Obama verschärft die Sanktionen gegen Venezuela, weil das Land eine Gefahr für die nationale Sicherheit sei. Das könnte den Annäherungskurs an Kuba gefährden.
Außenminister Steinmeier macht in Washington klar, dass Berlin nicht der Geldgeber Europas sei. Vielmehr sehe man sich in der Rolle des „verantwortlichen Maklers“. Damit gerät er mitten in den Kampf zwischen den Parteien.
Die Bemerkung, Amerikas First Lady sehe aus „wie eine Darstellerin aus ’Planet der Affen’“, hat einen TV-Moderator den Job gekostet. Die Obamas kennen solche Vergleiche bereits – und der Präsident bewies jetzt in einer Talkshow, dass er über Gemeinheiten lachen kann.
Er provoziert, er polarisiert. Aber vereinnahmen lässt Franziskus sich nicht. Das gläubige Volk hält zu diesem Papst. Bis jetzt.
Der amerikanische Senator John McCain hat den deutschen Außenminister kritisiert. Im Streit mit Iran fehle ihm „Glaubwürdigkeit“. Und auch Steinmeiers Umgang mit Russland sei vollkommen unverständlich.
Nach dem Brief von 47 republikanischen Abgeordneten an Teheran, in dem diese drohen, ein mögliches von Obama unterzeichnetes Atomabkommen zu blockieren, spricht Irans religiöser Führer von „Tricksereien und Täuschungen“.
Wieder steht der Secret Service in den Schlagzeilen: Diesmal rasten zwei von Obamas Leibwächtern in eine Absperrung vor dem Weißen Haus. Sie waren vermutlich betrunken.
Mit allen Mitteln wollen die Republikaner ein Atom-Abkommen mit Iran verhindern. Nun wollen sie Teheran eine Lektion erteilen: Auf Abmachungen mit Obama könnte Iran sich nicht verlassen.
Eine Woche vor der Parlamentswahl in Israel wittert Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine internationale Verschwörung gegen seine Regierung.
Mit einem offenen Brief torpedieren konservative Senatoren die Verhandlungen mit Iran und fallen ihrem Präsidenten in den Rücken. Vizepräsident Biden kritisiert das Vorgehen scharf. Es schwäche Amerika.
Amerikas Präsident Obama und EU-Ratspräsident Tusk sind sich einig: Ein Scheitern des Minsker Waffenstillstands-Abkommens hätte dramatische Folge. Derweil schicken die Amerikaner rund 3000 Soldaten ins Baltikum.
Für Präsident Obama hat Melissa Hathaway den Grundstein seiner Internetstrategie gelegt. Jetzt warnt sie: Hacker und Cyberkrieger könnten Strom- und Wasserversorgung lahmlegen.
Amerikas Präsident Obama erinnert an die rassistische Polizeigewalt in Selma vor 50 Jahren. Die "rassistische Geschichte dieser Nation" werfe weiter einen langen Schatten auf die Vereinigten Staaten.
Die Rede vor dem amerikanischen Kongress soll Netanjahu im Wahlkampf nützen. Der israelische Ministerpräsident erweist sich wieder einmal als ein politisches Genie, denn er profitiert vom Streit mit Obama.
Die Vereinigten Staaten und Iran reagieren betont gelassen auf die Netanjahu-Rede vor dem Kongress. Die Unterhändler der Atomverhandlungen in Montreux haben die Rede offenbar längst „eingepreist“.
Die Lage in der Ostukraine bleibt angespannt. Mindestens drei Soldaten sterben. In einer Videokonferenz warnen Merkel und Obama: Wird die Friedensvereinbarung von Minsk nicht eingehalten, gibt es kein Ende der Sanktionen.
Dem amerikanischen Heimatschutzministerium drohte die Blockade, nun haben auch die Republikaner für eine Weiterfinanzierung gestimmt. Bislang hatten sie ihre Zustimmung wegen Obamas Einwanderungspolitik verweigert.
Seit der Auszeichnung Barack Obamas mit dem Friedensnobelpreis ist Thorbjørn Jagland umstritten, jetzt wurde der Vorsitzende des Komitees abgesetzt. Eine Frau übernimmt seinen Job.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress vor der atomaren Bewaffnung Irans gewarnt. Das angestrebte Abkommen über das iranische Atomprogramm werde Teheran nicht von der Entwicklung von Atomwaffen abhalten, sagte Netanjahu. Obama reagierte kühl.
Dass Benjamin Netanjahu sich um die Sicherheit Israels sorgt, ist selbstverständlich. Politisch klug war sein Auftritt vor dem amerikanischen Kongress aber nicht. Denn er zementiert das Zerwürfnis mit Barack Obama.
Von Anfang an war die Beziehung zwischen Benjamin Netanjahu und Barack Obama eisig. Der Auftritt des israelischen Ministerpräsideten vor dem amerikanischen Kongress treibt den kalten Krieg zwischen beiden auf die Spitze.
Am Dienstag spricht Israels Ministerpräsident vor dem amerikanischen Kongress. Die Regierung in Washington verlangt von ihm, keine geheimen Informationen aus den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm zu verraten.
Kurz vor der Rede des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu vor dem amerikanischen Kongress setzt Barack Obama Iran eine Frist. Das Land soll sein Atomprogramm einfrieren. Und damit Sanktionen oder Militärschläge überflüssig machen.
Das wichtigste politische Projekt des amerikanischen Präsidenten sollte jedem Bürger seines Landes eine erschwingliche Krankenversicherung ermöglichen. Doch Obamacare könnte nun vom höchsten Gericht gekippt werden.
Die jüdische Lobbyorganisation Aipac steht vor ihrer größten Zerreißprobe. Benjamin Netanjahus Auftritt entzweit Washington. Der israelische Ministerpräsident beschwichtigt seine Klientel.
Die Aipac gilt als einflussreichste Lobbyorganisation Israels in Amerika. Dass der israelische Ministerpräsident Netanjahu so kurz vor einer Parlamentswahl dort spricht, ist mehr als nur ein Bruch mit alten Traditionen.
Affront gegen Obama: Der israelische Ministerpräsident Netanjahu auf Besuch in Washington. Nur hat ihn die Regierung nicht eingeladen. Iran freut sich währenddessen über das Spektakel.
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Runter mit Verschwörungen und Pseudowissen: Wer künftig bei Google sucht, soll vertrauenswürdige Seiten zuerst finden. 119 Millionen Adressen haben schon bestanden, viele populäre Seiten fallen durch.
„Hinterhältig“ sei die Bluttat und „zynisch“. Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilt den Mord an einem seiner prominentesten Kritiker. Gegenüber der Mutter Boris Nemzows legt er ein öffentliches Versprechen ab.
Nach den tödlichen Schüssen auf den Kreml-Kritiker Boris Nemzow richten sich alle Blicke auf Wladimir Putin. Noch kurz vor seinem Tod hatte Nemzow den russischen Präsidenten scharf kritisiert und neue Enthüllungen über den Ukraine-Krieg angekündigt. Ein Kreml-Sprecher bezeichnet das Attentat als eine „politische Provokation“.
Die Bundeskanzlerin und der amerikanische Präsident rufen die russische Führung dazu auf, die Ermordung des Kreml-Kritikers Boris Nemzow „rasch und transparent“ zu untersuchen.
Auf der Konferenz von National Harbor tummeln sich die Idole des rechten Republikanerflügels. Sie überbieten einander in Angriffen gegen Obama - und gehen für 2016 in Stellung.