Großes nach außen, im eigenen Land nur Kosmetik
Beim Amerika-Gipfel in Panama will Kuba aus der Isolation kommen. Seit sieben Jahren ist Rául Castro Staatschef des kommunistischen Regimes. Er hat seither vor allem Kosmetisches bewirkt.
Beim Amerika-Gipfel in Panama will Kuba aus der Isolation kommen. Seit sieben Jahren ist Rául Castro Staatschef des kommunistischen Regimes. Er hat seither vor allem Kosmetisches bewirkt.
Jene Kräfte in Amerika, Iran und Israel, die eine Einigung im Atomstreit verhindern wollen, könnten ihren Willen noch bekommen. Der Jubel über den vermeintlichen Durchbruch war jedenfalls verfrüht.
Hillary Clinton steht gemäß amerikanischen Medien kurz davor, ihre Kandidatur für die Präsidentschaft bekanntzugeben. Es wäre ihr zweiter Versuch.
In Panama soll es heute zu einem historischen Handschlag zwischen Barack Obama und Raúl Castro kommen. Doch die anderen Gipfelteilnehmer dürften sich der von Washington gewünschten Dramaturgie widersetzen.
Nach der Attacke auf die IT-Systeme des französischen Senders TV5 Monde sieht Innenminister Bernard Cazeneuve zahlreiche Hinweise auf einen terroristischen Akt.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s veröffentlicht ihr Ergebnis der Überprüfung für Frankreich und Spanien und die italienische Regierung legt ihren Konjunkturbericht vor.
Tauwetter zwischen Amerika und Kuba: Kurz vor dem historischen Treffen zwischen den Präsidenten Obama und Castro plant Washington, Kuba von der Liste der Terror-Unterstützer zu streichen.
In den Vereinigten Staaten ist eine Initiative gegen umstrittene Konversionstherapien gestartet worden, mit denen Homosexuelle „geheilt“ werden sollen. Unterstützung für ein entsprechendes Gesetz kommt nun aus dem Weißen Haus.
Erst das Außenministerium, dann das Weiße Haus: Russische Cyberattacken haben die amerikanische Regierung überrascht. Die Angreifer sollen an Pläne des amerikanischen Präsidenten gelangt sein.
Klartext von Barack Obama: Für ein Atom-Abkommen müsse Iran nicht Israels Existenzrecht anerkennen. Doch Israel fühlt sich bedroht und stellt eigene Forderungen. Auch die radikal-islamische Hizbullah-Miliz meldet sich zu Wort.
Chance zur Entspannung oder existenzielle Bedrohung? Der Atom-Deal mit Iran spaltet Amerika. Präsident Obama und Israels Regierungschef Netanjahu machen beide Stimmung für ihre Position.
Der Besitzer von Schloss Elmau empfängt im Juni die G7. 15.000 Polizisten beschützen die Gipfelsause. Dass die Globalisierungsgegner wieder so wüten wie in Frankfurt zur EZB-Eröffnung, glaubt Dietmar Müller-Elmau nicht. Das Gelände ist zu unwegsam, der Wald ist zu dicht.
Die am Donnerstag getroffene Rahmenvereinbarung zum iranischen Atomprogramm ist im Land selbst zunächst begeistert gefeiert worden. Jetzt melden sich kritische Stimmen zu Wort.
Nachdem weder Drohungen noch Beschwörungen halfen, bleibt dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu nur ein Bündnis mit den Republikanern in Amerika, um das Rahmenabkommen mit Iran doch noch zu verhindern.
Ein Abkommen mit Iran könnte die Atombombe verhindern. Eine Grundlage für einen umfassenden politischen Neuanfang zwischen Iran und der westlichen Welt wäre damit aber nicht geschaffen. Hinzu kommt die israelische Kritik. Sie mag überzogen sein, enthält aber einen wahren Kern.
Abgesehen von Israel ist die Rahmenvereinbarung über die künftige iranische Atomnutzung überall der Welt positiv aufgenommen worden. Die Vereinbarung sei detailliert und weitreichend, sagte der amerikanische Präsident Obama.
Der nach zähen Verhandlungen erzielte Kompromiss im Atomstreit mit Iran ist in zahlreichen Ländern begrüßt worden. Israel warnt vor einem "historischen Fehler."
Noch sind zwischen Japan und Amerika nicht alle Widerstände beim Handel mit Autos und Lebensmitteln geklärt. Doch beide Länder versuchen, sich noch im April zu einigen. Damit wäre der Weg offen für das Transpazifische Handelsabkommen TPP.
Den im Jahr 2013 von den Vereinigten Staaten verhängten Lieferungsstopp von F-16-Kampfflugzeugen hat Präsident Obama aufgehoben. Er ermahnte den ägyptischen Präsidenten jedoch, demokratische Werte einzuhalten.
Die Atomgespräche mit dem Iran gehen auch nach dem Ablauf der selbstgesetzten Frist weiter. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht eine Einigung in „allen Schlüsselfragen“. Vertreter westliche Delegationen äußern sich zurückhaltender.
Nach dem Sturz von Muhammad Mursi hatten die Vereinigten Staaten die Militärhilfe für Kairo eingefroren. Nun gibt sie Washington wieder frei. Allerdings will Präsident Obama neue Schwerpunkte setzen.
Persönliche Daten von Regierenden, wie etwa ihre Passnummern, sind fast ein Staatsgeheimnis. Umso peinlicher ist die Panne beim jüngsten G20-Gipfel in Brisbane: Dort wurden offenbar solche Daten der Teilnehmer an einen Sportveranstalter geschickt.
Die amerikanische Armee ist derzeit auf einem vertrauensbildenden „road march“ durch sechs Nato-Länder im Osten. In Tschechien stoßen sie auf Protest und polarisieren die öffentliche Meinung, wie zuletzt vor acht Jahren.
Vor der Küste des Jemen hat die amerikanische Armee zwei saudische Kampfpiloten aus dem Meer gerettet. Die Saudis setzen ihre Angriffe auf die Houthis fort und evakuieren Diplomaten aus Aden. Die Arabische Liga diskutiert am Wochenende über den Einsatz von Bodentruppen.
Saudi-Arabien und mehrere arabische Verbündete haben Stützpunkte der schiitischen Houthi-Kämpfer im Jemen bombardiert. Iran protestierte gegen den „gefährlichen Schritt“. Ein Houthi-Sprecher sprach von einer „Kriegserklärung“.
Google hat beste Verbindungen ins Weiße Haus. Jetzt wird deutlich: Kaum ein anderes Unternehmen hat so viele Termine im Stab des amerikanischen Präsidenten.
Das Repräsentantenhaus des amerikanischen Kongresses hat in einer Resolution Präsident Obama aufgefordert, der Ukraine Waffen zu liefern. Der Ruf kommt dabei nicht nur von den Republikanern.
Afghanistans Präsident demonstriert bei seinem Besuch in Washington Einigkeit mit John Kerry. Ihm liegt daran, dass die Amerikaner ihre Antiterroroperationen fortsetzen. Und er hat viele Republikaner auf seiner Seite.
Der texanische Senator Ted Cruz verkündet als erster Republikaner seine Bewerbung für die Präsidentenkandidatur. Ort und Zeitpunkt wurden mit Bedacht ausgewählt, wecken sie doch Erinnerungen an die Geschichte.
Die Kanzlerin hat sich entschieden: Sie will Griechenland im Euro halten. Wenn es geht. Es ist ihr dritter Anlauf.
Im Alter von 91 Jahren ist der Staatsgründer Singapurs, Lee Kuan Yew, an einer Lungenentzündung gestorben. Für seine Wirtschaftspolitik wurde Lee stets gelobt, für seinen autoritären Regierungsstil heftig kritisiert.
Die Regierung Netanjahu wirft dem amerikanischen Präsidenten vor, mit seiner Kritik an der Nahostpolitik Israels von den Atomverhandlungen mit Iran ablenken zu wollen.
Die neuen Philanthropen verfolgen mit ihrem Geld eine politische Agenda. Ihnen reicht es nicht mehr, nur ihren Namen irgendwo zu lesen. Das ist brisant.
Durch keine Waffe wurden mehr Bürger der Vereinigten Staaten getötet als durch die AK47. Trotzdem haben die Amerikaner eine Herzensbeziehung zum russischen Gewehr entwickelt. Nun fällt sie unter die Sanktionsbeschränkungen.
Ein Dokumentarfilm über Campus-Vergewaltigungen beeindruckt die politische Klasse Amerikas. Dass „The Hunting Ground“ es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, scheint niemanden zu stören.
Zwischen Benjamin Netanjahu und Barack Obama herrscht ein angespanntes Verhältnis. Wer macht nach der Wahl in Israel den ersten diplomatischen Schritt?