Frankfurt rechnet erst im April mit Bezahlkarte für Flüchtlinge
Nur noch 50 Euro Bargeld sollen Flüchtlinge in Hessen erhalten. Zu wenig, finden Initiativen, die das System der Bezahlkarte mit „Wechselstuben“ unterlaufen wollen.
Nur noch 50 Euro Bargeld sollen Flüchtlinge in Hessen erhalten. Zu wenig, finden Initiativen, die das System der Bezahlkarte mit „Wechselstuben“ unterlaufen wollen.
Tausende Syrer sind aus der Türkei nach Aleppo zurückgekehrt. Viele stehen vor dem Nichts – und hoffen trotzdem auf eine bessere Zukunft.
Von meinen Eltern, die den Holocaust überlebten, lernte ich, Deutschland zu verachten. Bin ich bereit zur Versöhnung?
Seit Montag gibt das Land Hessen an neu ankommende Flüchtlinge in der Gießener Erstaufnahmeeinrichtung Bezahlkarten aus. Mehr als 50 Euro Bargeld pro Monat wird nicht mehr ausgegeben. Aktivisten planen Schritte dagegen.
Nach dem Sturz von Assad diskutiert Deutschland über die Rückkehr syrischer Flüchtlinge. Doch nicht alle finden das Tempo angemessen.
Hessen führt von Montag an die Bezahlkarte für Flüchtlinge ein, das Land will damit die irreguläre Migration begrenzen. Doch Aktivisten tricksen das System aus.
Im Prozess um tödliche Polizeischüsse in Dortmund forderte die Staatsanwaltschaft für den Einsatzleiter eine Bewährungsstrafe. Am Donnerstag wurden alle Beteiligten freigesprochen.
Nach Angaben der Hilfsorganisation Compass Collective hatte das Mädchen drei Tage lang im Meer getrieben, ehe es vor der Insel Lampedusa gerettet wurde. Offenbar war es mit anderen Menschen aus Sierra Leone geflüchtet.
Bundeskanzler Scholz reicht Antrag auf Vertrauensfrage ein – abgestimmt wird kommende Woche. Im Brandenburger Landtag möchte Woidke zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Schafft er es im ersten Anlauf? Und: Die FIFA lässt sich nicht beirren. Heute wird die WM 2034 an Saudi-Arabien vergeben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Regierung in Wien verkündet ein „Rückführungs- und Abschiebeprogramm“ von Syrern. Das dürfte dem Druck der rechten FPÖ geschuldet sein. In Frankreich warnt der Rassemblement National vor einem Zustrom nach Assads Sturz.
Bayerns Ministerpräsident Söder spricht von einem Veto, wenn es nach den Neuwahlen eine schwarz-grüne Koalition geben sollte. Wenn man Deutschland voranbringen wolle, reiche kein Regierungswechsel.
Netanjahu sagt im Korruptionsprozess gegen ihn aus. Die Debatte um syrische Flüchtlinge in Deutschland nimmt Fahrt auf. Und: Eine wichtige Wasserstraße in Deutschland wird über Monate blockiert sein. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Deutschland und Großbritannien wollen verhindern, dass Migranten versuchen, den Ärmelkanal zu überqueren. Schleuserbanden nutzen Stützpunkte in Deutschland zur Vorbereitung der gefährlichen Überfahrten.
Chef der Weißhelme: In Massengräbern sind zahllose Leichen zu identifizieren +++ Rebellen: Werden Liste mit an Folter beteiligten Ex-Beamten veröffentlichen +++ Rebellen kündigen Amnestie für Wehrdienstpflichtige an +++ Alle Entwicklungen im Liveblog
Wenn der Grund für eine Aufnahme in Deutschland entfällt, müssen die Flüchtlinge zurückkehren. Die Syrer müssen Syrien wieder aufbauen. Sie sind das Volk.
Auf deutschen Straßen bejubeln zehntausende Syrer den Sturz des Diktators Assad. Doch nicht für alle kommt eine Rückkehr nach Syrien infrage.
In der Türkei wird schon über eine Rückkehr der drei Millionen syrischen Flüchtlinge debattiert. In der Grenzstadt Kilis leben gut 70.000 Syrer. Viele dort fühlen sich zerrissen.
Syrien steht nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad vor einer ungewissen Zukunft. Allein in Deutschland leben fast eine Million Syrier. In fast allen VW-Werken wird heute in Deutschland gestreikt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) spricht über sein Ziel, die Asylbewerberzahl stark zu senken. Zu einem AfD-Verbot äußert er sich skeptisch: Das sei rechtlich „eine Operation am offenen Herzen“.
Mehr als drei Millionen syrische Flüchtlinge leben in der Türkei. Nach dem Sturz Assads gibt es die Erwartung, dass sie bald in ihr Heimatland zurückkehren.
Die Bezahlkarte für Flüchtlinge soll ein Phänomen bekämpfen, das es in der Realität kaum gibt. Die deutsche Migrationspolitik ist von den Fakten losgelöst.
Seit Tagen werden zwei Männer gesucht, die aus dem Maßregelvollzug entkommen sind. Die Polizei warnt: Die beiden seien gewaltbereit und psychisch krank.
Das Modellprojekt „Kaleidoskop Frankfurt“ unterstützte 113 geflüchtete Frauen bei ihrer beruflichen Neuorientierung. Nur zwölf von ihnen befinden sich aktuell in einem festen Anstellungsverhältnis. Woran liegt das?
Vielerorts wird für Flüchtlinge die Bezahlkarte eingeführt. Einer der Gründe dafür ist, Überweisungen ins Ausland zu unterbinden. Doch eine Studie zeigt nun, dass diese sehr selten vorkommen.
Barack Obama redet mit Angela Merkel in Washington über ihre Memoiren. Es geht um den schwierigen Start der beiden, um die Finanz- und Flüchtlingskrise und um die DDR. Zwei Namen erwähnen sie an dem ganzen Abend nicht.
Judith Kohlenberger entdeckt seit der Flüchtlingskrise 2015 eine neue Härte im Umgang mit vertriebenen Menschen und plädiert für mehr Zugewandtheit.
Der hessische Finanzminister hat die Zahlen des Landeshaushalts für das nächste Jahr vorgestellt. Die Rede ist von einem Spar-Haushalt, aber ohne „sozialen Kahlschlag“. Stattdessen wird Geld umgeschichtet, am Personal gespart und die Ausgaben für Flüchtlinge gehen runter. Die Opposition ist nicht überzeugt.
In ihren Memoiren will Angela Merkel die Leser davon überzeugen, dass sie in der Migrationskrise von 2015 und 2016 alles richtig gemacht habe. Schafft sie das?
Mit einem Kursus sollen Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge in Frankfurt fit gemacht werden für die Arbeit in der Gastronomie.
Angela Merkel erklärt, sie habe die FDP „nie als einfachen Koalitionspartner erlebt“. Sie kritisiert im „Spiegel“ aber den Auftritt von Kanzler Scholz, der „außer Rand und Band“ gewirkt habe – und verteidigt ihre Migrationspolitik.
Eine europaweit aktive Bande soll Hunderte Menschen geschleust haben, zwei Menschen sollen bei Schleusungen gestorben sein. Jetzt wurden 20 Verdächtige festgenommen.
Eine Bilanz 35 Jahre nach der Wiedervereinigung Europas.
In der Ukraine beginnt in diesem heftigen dritten Kriegsjahr bald der Winter. Es wird kalt. Wir haben mit Ukrainern gesprochen, die noch im Land sind – über ihre Ängste, ihre Erlebnisse und ihre Antriebskraft.
Auch in Hessen sollen Geflüchtete monatlich nur noch 50 Euro Bargeld erhalten – Ausgaben begleichen sie ab Dezember mit einer Karte. Die Kosten dieser Systemumstellung sind noch unklar.
Mit Michael Verhoeven hat Senta Berger mehr als 60 Jahre lang gelebt und gearbeitet. Jetzt zeigt sie seine Filme im Deutschen Filminstitut und gibt einiges über diese besondere Beziehung preis.
Nach einiger Verzögerung soll die Bezahlkarte für Flüchtlinge doch noch dieses Jahr in Hessen eingeführt werden. Den Anfang machen die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes.