Sieben weitere Infizierte in Flüchtlingsheim
Mehr als 70 positive Corona-Tests sind aus einer Frankfurter Flüchtlingsunterkunft gemeldet worden. Für die Bewohner beginnt nun eine nervenaufreibende Geduldsprobe.
Mehr als 70 positive Corona-Tests sind aus einer Frankfurter Flüchtlingsunterkunft gemeldet worden. Für die Bewohner beginnt nun eine nervenaufreibende Geduldsprobe.
In einer Reihe von Unterkünften kam es bereits zu Corona-Ausbrüchen. Manche Behörden versuchen, die Bewohner räumlich zu trennen. Andere riegeln lieber gleich das ganze Heim ab.
In einem Flüchtlingsheim in Frankfurt ist das Coronavirus ausgebrochen. Zudem haben sich mehrere Personen in einer Unterkunft in Mainz infiziert. Das Haus steht nun unter Quarantäne.
220.000 Zuwanderer mussten wegen der Corona-Pandemie ihren Integrationskurs unterbrechen. Ein Teil wird nun digital unterrichtet – aus Sicht des Bamf geht es um viel.
Müssen wir die Sorgen der besorgten Bürger ernst nehmen? In der Talkshow von Anne Will geht es um Analogien zur Flüchtlingsdebatte – wo es doch eigentlich um ganz anderes gehen sollte.
Sie erreichen im Netz ein Millionenpublikum und verkaufen ihre Theorien als „Widerstand“ im Namen des Grundgesetzes: Verschwörungstheoretiker sind gut im Geschäft. An diesem Wochenende folgen ihnen wieder Tausende.
CSU-Generalsekretär Markus Blume spricht im Interview über die „Orientierungslosigkeit“ der politischen Konkurrenz, den Klimaschutz bei künftigen Konjunkturpaketen und die digitale Zukunft seiner Partei.
Der Umgang mit Kritikern der Corona-Maßnahmen erinnere ihn an die Flüchtlingskrise 2015, kritisiert der umstrittene Grünen-Politiker Boris Palmer: Auch damals seien Debatten mit „moralisierender Alternativlosigkeit abgewürgt“ worden.
Die Stadt Frankfurt will von der in eine Finanzaffäre verstrickte Arbeiterwohlfahrt Geld zurück. Der in Rede stehende Betrag ist beträchtlich.
Asyllager wie in Röszke und Tompa seien rechtens, argumentiert Ungarns Regierung. Doch schon vor der Einstufung der dortigen Unterbringung als „Haft“ kritisierten Menschenrechtsorganisationen unhaltbare Zustände in den Lagern.
Die Bedingungen im Container-Lager Röszke an der ungarisch-serbischen Grenze glichen einer Inhaftierung, urteilten die Luxemburger Richter. Hintergrund ist der Fall von vier Asylbewerbern aus Afghanistan und Iran, die dort untergebracht sind.
Laut EU-Asylbehörde wurden bis zum April dieses Jahres 25 Prozent weniger Asylanträge gestellt als im Vorjahr. Dabei wurde Deutschland als wichtigstes Zielland abgelöst. Ein Faktor könnte jedoch zu einem neuen Anstieg führen.
In der Corona-Krise ist die Macht der Worte noch wichtiger geworden: Sprachgewinn ist Machtgewinn. Das unterscheidet Demokratie von Autokratie.
Nach ihrer Anerkennung können Geflüchtete ihre Familie zu sich holen. Gut 2000 Menschen nutzten diese Regelung im vergangenen Jahr in Hessen. Wegen komplizierter Verfahren kommt es zu Verzögerungen.
Aufgrund von verschärfter Grenzkontrollen und der Corona-Pandemie vermelden die Behörden fast ein Drittel weniger Asylanträge als im Vorjahr. Im April fiel der Einbruch sogar noch deutlicher aus.
Hunderte Rohingya irren auf Booten im Indischen Ozean umher – kein Land will sie aufnehmen. Doch die Zustände in den Flüchtlingslagern in Bangladesch empfinden die Menschen längst als unerträglich.
Am 30. Januar 1945 wurde in der Ostsee der überfüllte Truppentransporter Wilhelm Gustloff von einem sojwetischen U-Boot versenkt. Rund 9000 Soldaten und Flüchtlinge starben in den eisigen Fluten. Es ist die bis heute größte Schiffskatastrophe. Der Funker Horst Schön war einer von 1252 Überlebenden.
Ein Pakistaner sieht einem Totschlagsprozess in Frankfurt entgegen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, einen Landsmann in einem Flüchtlingsheim in Bad Homburg mit 50 Schnitt- oder Hiebverletzungen getötet zu haben.
Entwickeln sich Flüchtlingsunterkünfte zu Corona-Hotspots? Die Bundesländer versuchen, die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich zu begrenzen. Das führt einige Heime an ihre Grenzen.
Vor der Küste Maltas sind mindestens fünf Flüchtlinge ertrunken. Bürgerrechtler machen Regierungschef Robert Abela verantwortlich. Gegen ihn ermittelt nun die Justiz.
Knapp zwei Wochen saßen knapp 150 Flüchtlinge wegen der Corona-Krise auf dem deutschen Rettungsschiff „Alan Kurdi“ im Mittelmeer fest - nun hat sie vor der Küste von Palermo vorerst ein größeres italienisches Schiff aufgenommen. Wie es danach für sie weitergeht ist aber unklar.
Die Flüchtlinge und die Besatzung des deutschen Rettungsschiffes werden nun auf das Coronavirus getestet. Das UNHCR geht davon aus, dass in den kommenden Wochen weiter Boote in Libyen ablegen werden.
In der Erstaufnahme für Flüchtlinge in Ellwangen wurden alle Bewohner getestet – eine Ausnahme in ganz Baden-Württemberg. Das Ergebnis lässt vermuten, dass es auch in anderen Unterkünften viele unentdeckte Infektionen gibt.
Rund ein Dutzend unbegleitete jugendliche Flüchtlinge durften die überfüllten Lager in Griechenland verlassen und nach Luxemburg reisen. Eine weitere Gruppe von 50 Kindern wird voraussichtlich in den kommenden Tagen von Athen nach Deutschland fliegen.
Der Fernsehfilm „Die Getriebenen“ erzählt die Flüchtlingskrise des Jahres 2015 nach – mit einer Kanzlerin als souveräner Hauptfigur inmitten eines Kampfes aller gegen alle.
In Griechenland hat die Türkei provoziert, wozu die EU bislang unfähig schien: harten Grenzschutz. Der Paradigmenwechsel muss nicht das Ende einer humanen Asylpolitik bedeuten. Grenz- und Flüchtlingsschutz lassen sich harmonisieren. Ein Gastbeitrag.
Die Türkei nutze das Coronavirus als Vorwand, um den Flüchtlingspakt mit der EU zu unterlaufen, beklagt die griechische Regierung. Seit Wochen würden keine Migranten mehr zurückgenommen.
In Corona-Zeiten können Bootflüchtlinge nicht verteilt werden. Italien meint, Berlin solle sich um die 150 Flüchtlinge auf dem Rettungsschiff „Alan Kurdi“ kümmern. Ist das so?
Die Corona-Krise lässt auch das Asylrecht nicht unberührt. Deutschland will zunächst nur 50 Kinder von den griechischen Inseln aufnehmen. Zugleich gelten die Binnengrenzschließungen ausgerechnet für Asylbewerber nicht.
In Gruppenunterkünften leben viele Menschen auf engem Raum. Zu Dutzenden teilen sie sich Toiletten und Küchen. Wie erleben sie die Corona-Pandemie?
Durften Ungarn, Polen und die Tschechische Republik sich 2015 der Aufnahme von Flüchtlingen verweigern? Nein, meint der Europäische Gerichtshof. Die Verurteilten wollen von Solidarität nichts wissen.
Die drei Länder hatten sich in der Flüchtlingskrise geweigert, EU-Beschlüsse zur Umverteilung von Asylbewerbern aus Griechenland und Italien umzusetzen. Damit verstießen sie gegen geltendes Recht, urteilt der EuGH.
Migrationsminister Mitarakis wirft mehreren örtlichen Verwaltungen in Griechenland unverantwortliches Verhalten vor. Den überfüllten Lagern in der Ägäis droht für den Fall eines massenhaften Corona-Ausbruchs großes Unheil.
Vor der Corona-Krise landeten zeitweilig nirgendwo in Europa so viel Migranten wie in Spanien. Jetzt kommen nur sehr wenige. Die 120.000 Asylbewerber, die sich bereits im Land befinden, sind nun auf sich allein gestellt.
Viele New Yorker suchen anderswo Schutz vor dem Virus. So verbreiten sie es. Trump drohte mit Abriegelung, konnte sich aber nicht durchsetzen. Jetzt wackelt sein Plan für den Neustart der Wirtschaft.
Vom 1. April an können Obdachlose und Flüchtlinge, die an Covid-19 erkrankt sind, in einem Hotel in der Frankfurter Innenstadt unterkommen. Für Drogenabhängige soll eine separate Lösung gefunden werden.