Irische Behörden räumen Zeltlager von Asylbewerbern
Mehr als 100 Zelte von Asylbewerbern wurden entfernt, die Menschen anderndorts untergebracht. Ein Zaun soll nun ein neues Lager verhindern.
Mehr als 100 Zelte von Asylbewerbern wurden entfernt, die Menschen anderndorts untergebracht. Ein Zaun soll nun ein neues Lager verhindern.
An der Lessingstraße in Wiesbaden soll eine Flüchtlingsunterkunft entstehen. Anwohner haben schon zum zweiten Mal gegen diese Pläne geklagt – und verloren.
In Europa werden Forderungen lauter, „Safezones“ für die Abschiebung syrischer Flüchtlinge festzulegen. Ein Überblick, wie es in dem Land aussieht.
Der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) warnt: Eine nicht klar begrenzte Migration mache das Land unsicherer und führe zu einem Anstieg von Kriminalität. Doch er erkennt Zeichen der Besserung.
In Deutschland leben mehr als 250.000 ukrainische Männer im wehrfähigen Alter. Daheim müssten viele von ihnen an die Front. Nun versucht Kiew, den Druck zu erhöhen.
Als Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums überwacht der CDU-Abgeordnete Christoph de Vries die Nachrichtendienste. Er mahnt, die Sorgen von Ukrainern nach der Tat von Murnau ernst zu nehmen und Desinformation entschlossen zu bekämpfen.
Ursula von der Leyen kündigt in Beirut EU-Hilfe zur Bewältigung der Flüchtlingskrise an. Doch Libanon wäre die ungeliebten Syrer lieber los – und erhält zunehmend Rückendeckung in Europa.
Es ist nicht ohne Risiko, wenn die EU einem Land wie Libanon eine Milliarde Euro zur Verfügung stellt. Aber wenn man die Migration in den Herkunfts- und Transitländern eindämmen will, dann hat man es nicht mit Musterstaaten zu tun.
Über den Libanon kamen zuletzt Tausende per Boot nach Zypern. Die EU scheint nun willens, Beirut rund eine Milliarde Euro zu zahlen, um den Flüchtlingsstrom einzudämmen – ein umstrittener Ansatz.
In Libanon leben anderthalb Millionen syrische Flüchtlinge. Dort werden sie täglich schikaniert und wollen nur noch weg. Aber der Weg in ihre Heimat ist versperrt.
Laut der Zeitung „Sun“ reiste ein erster Kandidat am Montag per Linienflug nach Ruanda. Dort habe er umgerechnet 3500 Euro Prämie erhalten. Die Abschiebung von etwa 5700 Menschen aus Großbritannien nach Ruanda soll in einigen Wochen beginnen.
Die Freibadsaison ist eröffnet. In Hausen geht es nicht nur um den ersten Sprung ins Becken. Die Bäderbetriebe werben zudem um Flüchtlinge als Mitarbeiter. Andere Orte ziehen in den kommenden Tagen nach.
Die britische Regierung will schon bald Abschiebeflüge nach Ruanda durchführen. Das hat erste Konsequenzen: Nun fliehen Migranten über die grüne Grenze nach Irland.
Mangelnde Deutschkenntnisse sind oft ein Hindernis, wenn es darum geht, dass Flüchtlinge Arbeit finden. Dabei gibt es andere Wege.
Die Länder hatten die Einführung einer Bezahlkarte gefordert, um Asylbewerbern finanzielle Mittel zukommen zu lassen. Nun wird sie bundesweit im Gesetz verankert.
Der Rheingau-Taunus-Kreis hat die Jugendherberge in Rüdesheim zunächst für die Dauer von fünf Jahren als Mieter übernommen, um dort Flüchtlinge unterzubringen.
Seit der Flüchtlingskrise hat die EU sechs Milliarden Euro in die Flüchtlingshilfe in der Türkei investiert. Wie wurde das Geld ausgegeben? Der EU-Rechnungshof zieht eine gemischte Bilanz.
In Myanmar tobt ein blutiger Bürgerkrieg. Tausende fliehen vor den Bomben der Militärregierung ins Nachbarland Thailand. Dort berichten sie von den Gefechten, die ihre Dörfer zerstören.
Die Regelung der britischen Regierung, Flüchtlinge ungeachtet ihrer Herkunft und ohne Prüfung ihres Asylantrags nach Ruanda abzuschieben, steht rechtlich auf wackeligen Beinen. Menschenrechte oder die Genfer-Flüchtlingskonvention könnten missachtet werden.
Viele Flüchtlinge scheitern am Sprachkurs. Das ist nicht ihre Schuld. Bevor der Sprachkurs überhaupt losgeht, gibt es bereits viele Probleme.
Künftig soll jeder Asylsuchende, der illegal nach Großbritannien einreist, nach Ruanda geschickt werden. Das afrikanische Land erhält im Gegenzug Geld von der britischen Regierung.
In Sudan wurden neun Millionen Menschen vertrieben. Eine Hungersnot droht. Stoßseufzer und Wegsehen helfen nicht weiter, selbst wenn man in sicherer Entfernung ist.
In einer Flüchtlingsunterkunft in Bensheim wird ein Schwerverletzter gefunden, kurz darauf stirbt der Mann. Die Polizei nimmt einen Mitbewohner fest, der unter Tatverdacht steht.
Der EU-Staat Zypern sieht sich an der Belastungsgrenze. EU-Geld soll dem Libanon helfen, syrische Flüchtlinge aufzunehmen, statt sie weiterreisen zu lassen. Zypern Präsident fordert außerdem die Ausweisung sicherer Herkunftsregionen in Syrien.
Der gravierende Fachkräftemangel im Rheingau könnte zum Hemmschuh für den Weintourismus in der Region werden, fürchtet der Landrat. Deshalb hat er eine Veranstaltungsreihe initiiert.
Im mecklenburgischen Dabel gibt es Protest gegen eine große Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Mancher im Ort sehnt sich nach der DDR zurück.
Klingbeil rechnet nicht mehr mit atomarer Eskalation +++ London: Russland ändert seine Militärtaktik +++ Raketen auf Dnipro in der Nacht +++ alle Entwicklungen im Liveblog.
Mit der Karte sollen Asylsuchende einen Teil der ihnen zustehenden Leistungen als Guthaben erhalten. Besonders die Grünen hatten im Vorfeld Probleme mit dieser Möglichkeit.
Das Europäische Parlament hat das Regelwerk für schärfere Kontrollen an den Außengrenzen nach jahrelangem Ringen verabschiedet. Menschenrechtler kritisieren den neuen Migrationspakt stark.
Getragen von der Mehrheit der Abgeordneten der Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen, hat das Europäische Parlament für neue Asyl-Regeln gestimmt.
Nach jahrelangen Verhandlungen hat das Europarlament eine Verschärfung des Asylrechts beschlossen. Die Mehrheit fiel knapp aus. Worum geht es bei der Reform?
Die europäischen Grünen lehnen den EU-Asylkompromiss ab – eine Mehrheit dafür dürfte es dennoch geben. Das Sondervermögen ist schon fast vollständig verplant. Und Muslime feiern – überschattet vom Krieg in Gaza – das Ende des Ramadan. Der F.A.Z.-Newsletter.
Israel zieht einen großen Teil seiner Truppen aus dem Gazastreifen ab. Der AfD-Vorstand berät über den Umgang mit Petr Bystron und mutmaßlichen Spenden eines prorussischen Netzwerks. Und in Amerika werden Millionen Zeugen einer Sonnenfinsternis. Der F.A.Z.-Newsletter.
Innenpolitiker von CDU und CSU fürchten ein Gesetz, das „löchrig wie der sprichwörtliche Schweizer Käse“ sein könnte. Erst am Freitag hatten sich die Ampelfraktionen auf die Bezahlkarte geeinigt.
Lange ging es nicht voran bei der Bezahlkarte. Jetzt mussten die Grünen ihren Widerstand aufgeben. Wie die Koalitionsfraktionen doch noch zu einer Einigung kamen.