Die Zahl der Asylanträge geht deutlich zurück
Die meisten Antragsteller sind nach wie vor Syrer, Afghanen und Türken. Viele der Migranten bezahlen laut einer Umfrage Schleuser, um an ihr Ziel zu kommen.
Die meisten Antragsteller sind nach wie vor Syrer, Afghanen und Türken. Viele der Migranten bezahlen laut einer Umfrage Schleuser, um an ihr Ziel zu kommen.
Ruandas Regierung will das Land zu einem „Singapur in Afrika“ machen. Dabei sollte auch der Asyldeal mit Großbritannien helfen. Von dem sind aber nicht mehr alle überzeugt.
Salzburger Tierretter wollen 200 sonst dem Tode geweihte Stadttauben aus Limburg aufnehmen. Fein heraus ist die Stadt damit aber nicht. Es bleiben 200 Vögel zu viel. In Obhut nehmen sollten jene sie, die sich für die Tauben stark machen.
Um über eine Asylklage zu entscheiden, benötigen die hessischen Verwaltungsgerichte im Schnitt 25,9 Monate. Aber die Statistik verrät nur die halbe Wahrheit.
Gäbe es den politischen Willen für Drittstaatenmodelle, könnten die Hindernisse beseitigt werden. Dann könnte Europa die Migration endlich steuern.
Wem Verfolgung durch die Taliban droht, der soll nach Deutschland kommen können. Für 1000 Menschen monatlich ist das Programm ausgelegt. Oft zieht sich aber die Sicherheitsüberprüfung.
Nancy Faeser spricht mit Blick auf Drittstaatenmodelle von „Bausteinchen“ in der Asylpolitik. Warum hat sie daraus noch kein Häuschen bauen können? Die Populisten sind mit ihren Steinchen jedenfalls schneller.
Nach dem Willen der Innenminister soll auch nach Afghanistan und Syrien abgeschoben werden. Bundesinnenministerin Faeser dämpft allerdings die Erwartungen zu Asylverfahren in Drittstaaten.
In der Migrationspolitik sollen Möglichkeiten für Asylprüfungen außerhalb der EU und Abschiebungen ausgelotet werden. Beim Treffen des Kanzlers mit den Landeschefs gibt es Annäherung – aber auch Uneinigkeit.
Vor dem Spitzentreffen mit dem Kanzler erhöhen die Länderchefs den Druck auf ihn, ausgelagerten Asylverfahren zuzustimen. Und sie beschließen, dass Flüchtlinge über die Bezahlkarte künftig maximal 50 Euro Bargeld abheben können.
Innenminister und Ministerpräsidenten beraten über die Migrationspolitik. Manuela Schwesig zeigt sich gegenüber Asylverfahren in Drittstaaten skeptisch – will die Option aber nicht aus ideologischen Gründen ausschließen.
Kanzler Scholz berät mit den Ministerpräsidenten, die Bergung des Frachters „Verity“ vor Helgoland beginnt und in den ersten Bundesländern starten die Sommerferien. Der F.A.Z.-Newsletter.
Worpswede +++ Wiener Festwochen +++ Asylpolitik +++ Höhenflug der AfD
Im zweiten Gruppenspiel der Fußball-EM trifft Deutschland auf Ungarn. Innenministerin Faeser stellt das Gutachten ihres Ministeriums zu Drittstaatmodellen vor. Und: Steigern telefonische Krankschreibungen den Krankenstand? Der F.A.Z. Frühdenker.
In Deutschland und auf EU-Ebene werden ausgelagerte Asylverfahren debattiert. Wie könnte die Umsetzung aussehen, wenn das Ruanda- oder Albanien-Modell eingeführt wird?
Schon Ende 2020 hat der EuGH geurteilt, dass Teile des ungarischen Asylsystems gegen EU-Recht verstießen. Jetzt muss Orbáns Regierung 200 Millionen Euro zahlen – plus eine Million für jeden weiteren Tag Verzug.
In Italien treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G 7. In Austin stimmen die Tesla-Aktionäre abermals über ein Milliarden-Aktienpaket für Elon Musk ab. Und am Landgericht München fällt die Entscheidung im bayrisch-fränkischen Wurststreit. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die EVP hat im Wahlprogramm gefordert, irreguläre Migranten in Drittstaaten zu bringen. Jetzt erteilt der Vizepräsident der EU-Kommission dem eine Absage. Der FDP-Fraktionschef stellt nach der Europawahl den subsidiären Schutz infrage.
Die Wähler haben den Kurs des hessischen Regierungschefs Boris Rhein bestätigt und dem CDU-Politiker einen Auftrag erteilt. Bei seinem nächsten Treffen mit den Ministerpräsidenten muss sich der Kanzler in der Migrationspolitik bewegen.
Abschiebungen nach Afghanistan sind kein Tabu mehr, die Zahl der Millionäre steigt, die FDP blockiert wieder in Brüssel und Zverev will ins Halbfinale der French Open einziehen. Der F.A.Z. Newsletter.
Vor Beginn der heißen Wahlkampfphase schließt Joe Biden eine offene Flanke. Da ein Migrationspaket im Kongress gescheitert ist, verschärft der Präsident die Asylpolitik per Verordnung.
Vor Beginn der heißen Wahlkampfphase schließt Joe Biden eine offene Flanke. Da ein Migrationspaket im Kongress gescheitert ist, verschärft der Präsident die Asylpolitik per Verordnung.
Vor der Europawahl unterscheiden sich die deutschen Parteien in der Asylpolitik sehr stark. Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen.
Italien will Bootsflüchtlinge künftig zur Prüfung ihrer Asylanträge in zwei Aufnahmezentren in Albanien bringen. Das Modell stößt auch bei der Bundesregierung auf Interesse.
In Dublin liegt die Miete inzwischen ein Drittel höher als in München. Der lange Aufschwung und die hohe Zuwanderung fordern ihren Preis. Und Irlands Wirtschaftswunder hat sich für manche zum Albtraum verwandelt.
In den Niederlanden fand der abgesetzte deutsche Kaiser Wilhelm II. Asyl. Bis heute ist ein Besuch seiner Exil-Schlösser Amerongen und Doorn eine zeitentrückte Reise in wilhelminisches Operettendekor.
Ein Richter aus Warschau hat im Nachbarland Belarus um Asyl gebeten. Die polnische Staatsanwaltschaft hält ihn für einen Spion.
Alle schauen auf die rigorose Asylpolitik der Koalition. Die vier Parteien führen aber auch viele wirtschafts- und sozialpolitische Punkte auf – auch zur Atomkraft.
„Das strengste Asylpaket, das es je gab“: Die neue Koalition in Den Haag kündigt Migrationswende und sozialpolitische Entlastung an.
Die Ukrainerin Svitlana Bielinska will Bus fahren, aber findet keine Arbeitstelle in Deutschland. In anderen Ländern ist das einfacher. Woran liegt das?
Am Dienstag haben die Mitgliedsländer der Europäischen Union für schärfere Asylregeln gestimmt. Diesem Schritt gingen jahrelange Diskussionen voraus. An der Reform gibt es massive Kritik.
Mehr als 100 Zelte von Asylbewerbern wurden entfernt, die Menschen anderndorts untergebracht. Ein Zaun soll nun ein neues Lager verhindern.
Demonstranten haben mit Fahrrädern einen Bus blockiert, der illegal eingereiste Migranten aus Londen wegbringen sollte. 45 Protestler seien in Gewahrsam genommen worden, berichtet die Polizei.
Im Zuge schärferer Asylregeln in Großbritannien wollen die Behörden Migranten zu einem Wohnschiff transportieren. Protestierende verhindern dies, viele werden dafür verhaftet.
Laut der Zeitung „Sun“ reiste ein erster Kandidat am Montag per Linienflug nach Ruanda. Dort habe er umgerechnet 3500 Euro Prämie erhalten. Die Abschiebung von etwa 5700 Menschen aus Großbritannien nach Ruanda soll in einigen Wochen beginnen.