Die Republikaner wollen EU-Recht außer Kraft setzen können
Die Republikaner in Frankreich haben einen Gesetzentwurf zu Asyl und Migration vorgestellt. Sie wollen härtere Einwanderungsregeln. Von Europa verlangen sie Ausnahmen.
Die Republikaner in Frankreich haben einen Gesetzentwurf zu Asyl und Migration vorgestellt. Sie wollen härtere Einwanderungsregeln. Von Europa verlangen sie Ausnahmen.
Mehr Verantwortung wagen: Die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger erläutert, mit welchen Paradoxien sich vertriebene Menschen konfrontiert sehen. Und sie zeigt, dass wir oft ein verzerrtes Bild von Schutzsuchenden haben.
An den Küsten des italienischen Südens kommen so viele Migranten an wie lange nicht mehr. Manche ertrinken unterwegs. Von denen, die es schaffen, zieht es viele weiter nach Deutschland.
Mutet die Ampelkoalition sich zu viel zu, wenn sie in der Flüchtlingspolitik Einigkeit zeigen will? Stephan Weil entzog sich diesem Dilemma bei „Maybrit Illner“ pragmatisch und empfahl sich als Stellvertreter des Bundeskanzlers.
Durch die zukünftige Richtlinie dürfte den meisten Migranten, die die Grenze zwischen den USA und Mexiko illegal überqueren, das Asyl auch nach dem Auslaufen einer restriktiven Regel am Donnerstag verweigert werden.
Die Vereinbarung aus dem Kanzleramt bringt Ländern und Kommunen nur eine finanzielle Verschnaufpause. An ihrer Lage ändert sich nichts. So mästet die Politik den weißen Elefanten namens Flüchtlingskrise.
Asylverfahren in Drittstaaten auslagern? Das fordert Migrationsforscher Ruud Koopmans. Den britischen Ruanda-Deal hält er jedoch für neokolonialistisch – und die EU-Pläne an der Außengrenze für unrealistisch.
Es geht beim Flüchtlingsgipfel nicht nur ums Geld. Eigentlich zielen die Forderungen von Ländern und Kommunen auf die Frage: Warum sonnt sich der Bund in Wohltaten, die er nicht bezahlen will?
Vor dem Flüchtlingsgipfel spitzt sich der Streit über die Finanzierung zu. Die Beschlussvorlage aus dem Kanzleramt halten mehrere Bundesländer für „nicht tragfähig“.
In der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung ist Bewegung zu erkennen. Nach dreißig Jahren wiederkehrender Krisen wird es auch Zeit.
Joe Bidens Vizepräsidentin ist noch unbeliebter als der amerikanische Präsident selbst. Doch wegen seines hohen Alters sprechen plötzlich alle über die Rolle von Kamala Harris. Was ist bei ihr schiefgegangen?
Es kommen so viele Schutzsuchende nach Deutschland wie lange nicht. Die Kommunen ächzen. Zwei Politiker und ein Aktivist von Pro Asyl erzählen, woran es ihrer Meinung nach hapert, und was helfen kann.
Menschen, die nach 2014 eingereist und drei Jahren unauffällig geblieben sind, sollen laut Thüringens Ministerpräsident in Deutschland bleiben dürfen. Bundesinnenministerin Faeser dringt derweil auf eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen.
Die EU dringt auf eine Verschärfung in der Asylpolitik. Deutschland hat dabei eigene Wünsche – in Brüssel stößt Berlin damit nicht nur auf Sympathien.
Überall in Europa wird versucht, die irreguläre Zuwanderung zu begrenzen. Warum nicht in Deutschland? Hier herrscht eine fast irritierende Gelassenheit.
Wegen Menschenrechtsverletzungen dürfen Asylbewerber aus den Niederlanden nicht mehr nach Italien rücküberstellt werden. Was braucht es noch mehr, um zu erkennen, dass das europäische Asylsystem nicht funktioniert?
Ruud Koopmans plädiert in seinem Buch „Asyl-Lotterie“ für eine Einwanderungspolitik aus großzügigen Kontingenten und exterritorialen Asylverfahren. Wer den Tod im Mittelmeer bekämpfen will, muss es lesen.
Mehr Männer aus Russland suchen Schutz in Deutschland. Wie viele Deserteure unter den Antragstellern sind, ist jedoch noch nicht ermittelt worden.
Österreichische Nachrichtendienstler wollten den israelischen Kollegen einen Gefallen tun. Sie verschafften einem aussagewilligen syrischen General Asyl. Ist das Amtsmissbrauch?
Zehntausende junge Russen sind vor der Einberufung in Putins Armee ins Ausland geflohen, manche nach Deutschland. Asyl bekommen sie deshalb nicht unbedingt. Ihre Chancen, hierzubleiben, stehen trotzdem gut.
Es ist nicht ganz klar, wozu Bundesinnenministerin Faeser in Berlin ein Treffen zur Asylpolitik abhielt. Wie Kompromisse bei diesem Thema aussehen können, zeigen die USA und Kanada.
Auch wenn das Unbehagen nicht so groß ist wie nach 2015: Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Belastungsgrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen erreicht ist. Und sie fürchten, dass die Interessen Deutschlands zu kurz kommen.
Beim Treffen in Brüssel schwelt im Hintergrund der Verbrenner-Streit. Die Details zum 49-Euro-Ticket werden öffentlich. Und: Legen Verdi und die EVG Deutschland lahm? Der F.A.Z.-Newsletter
Allensbach-Umfrage / Skepsis über Zuwanderungspolitik wächst
Nach turbulenten Tagen hat sich der ehemalige Fußballstar mit der BBC geeinigt. Seine Meinung hat er nicht geändert. Der Sender steht dumm da.
Mit einer Bemerkung zur britischen Asylpolitik hat BBC-Sportmoderator Lineker eine Debatte über Meinungsfreiheit ausgelöst. Vorerst steht es eins zu null für den früheren Nationalspieler.
Lineker hatte in einem Tweet die britische Asylpolitik kritisiert. Die Wortwahl der konservativen Regierung zu Flüchtlingen verglich er mit Nazi-Rhetorik aus den 30er-Jahren. Weil er sich nicht entschuldigte, wurde er suspendiert.
Der BBC-Chef Tim Davie sagt, er wolle Gary Lineker als Moderator zurück. Die Suspendierung aber hält er für richtig. Wie Davie diesen Widerspruch auflösen will, bleibt unklar.
Sendepause für den bekanntesten Fußball-TV-Experten Englands: Gary Lineker hatte die Asylpolitik der Regierung kritisiert und einen Vergleich mit Nazi-Deutschland angestellt. Nun zog die BBC Konsequenzen.
Für seinen Vergleich der britischen Flüchtlingspolitik mit Nazi-Deutschland erntet Fußball-Ikone Gary Lineker scharfe Kritik der britischen Regierung, aber auch Zuspruch aus der Bevölkerung.
Der Zustrom von Flüchtlingen bringt in Deutschland die Diskussion um Asylrecht und Außengrenzen erneut in Gang. Bei „hart, aber fair“ wurde es schon nach wenigen Minuten spannend und kontrovers.
Rishi Sunak unternimmt einen neuen Anlauf, um die illegale Migration über den Ärmelkanal zu stoppen. Unklar ist, ob britische Gerichte solch ein Vorhaben abermals verzögern.
Die Lage in den Kommunen ist durch die vielen Flüchtlinge angespannt, die Wirtschaft braucht Fachkräfte. In einem Positionspapier erklären CDU und CSU, wie das zusammengehen soll.
Die EU-Asylagentur verzeichnete im vergangenen Jahr fast eine Million Asylanträge. Sie sieht die nationalen Aufnahmesysteme „unter beträchtlichem Druck“.
Die amerikanische Regierung will die illegale Migration eindämmen. Asylanträge sollen künftig nur noch vor der Einreise außerhalb der USA gestellt werden können. Hilfsorganisationen nennen die Pläne „illegal und unmoralisch“.
Eine neue Gruppierung bei den Grünen will ohne Scheuklappen über Migration diskutieren. Aber in der Partei lässt sich kaum jemand auf eine Debatte ein.