Merkel und die Papst-Attitüde
Die Kanzlerin gibt ihre Niederlage in der Frage der Schulöffnungen zu, auf Selbstkritik verzichtet sie aber im Bundestag. Das reizt die Opposition.
Die Kanzlerin gibt ihre Niederlage in der Frage der Schulöffnungen zu, auf Selbstkritik verzichtet sie aber im Bundestag. Das reizt die Opposition.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die erneute Verlängerung des Lockdowns in der Corona-Krise verteidigt. Es gehe zwar um gravierende Einschränkungen, allerdings würden sie gemäß der Demokratie beschlossen, sagte Merkel in ihrer Regierungserklärung im Bundestag.
Stefan Oschmann erklärt im Interview die komplexe Herstellung von Lipiden für den Biontech-Impfstoff, wie die Produktion beschleunigt werden soll und in welchem Punkt Europa aus der amerikanischen Pandemiebewältigung lernen kann.
Die Bundesregierung legt eine Erklärung zu den neuesten Corona-Beschlüssen vor, und der zweite Tag des Impeachment-Prozesses um Donald Trump geht zu Ende. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Einst sonnte sich Markus Söder im Glanz des österreichischen Kanzlers. Doch das Verhältnis hat sich abgekühlt.
Opposition, Wirtschaftsvertreter und Lehrerverbände zeigen sich enttäuscht von den neuen Corona-Beschlüssen. Vor allem die uneinheitlichen Regelungen für die Schulöffnungen sorgen für Unmut. Aber auch die fehlenden Perspektiven für Handel und Gastronomie.
In einigen Punkten hat Hessen sich bei den Beratungen mit der Bundeskanzlerin durchgesetzt. Lockerungen für den Einzelhandel lassen jedoch noch auf sich warten.
Im Kanzleramt werden Entscheidungen zu weiteren Corona-Maßnahmen getroffen, auch für Hessen. Im Frankfurter Bahnhofsviertel wird über das Konzept von „Housing First“ diskutiert. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Lockdown wird bis zum 7. März verlängert. Friseure dürfen aber schon ab dem 1. März wieder öffnen. Wann Schulen und Kitas dran sind, müssen nun die Bundesländer selbst entscheiden. Ein Überblick über die Beschlüsse.
Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung der Corona-Einschränkungen bis zum 7. März mit wenigen Lockerungen geeinigt. Die Bundeskanzlerin erläutert die Entscheidung im Bundestag. Verfolgen Sie die Regierungserklärung im Livestream.
Das Thema Schulen haben Bund und Länder bei ihrem Treffen ausgeklammert. Bei der Lockdown-Verlängerung gibt es einen Kompromiss. Und die Kanzlerin will frühere Impfungen von Lehrern und Erziehern.
Seit einem Jahr lauscht das Land den Virologen. Die einen heben hervor, man müsse mit dem Virus leben. Die anderen fordern, es auszurotten. In einer Botschaft sind sich die beiden Schulen der Pandemie-Bekämpfung inzwischen einig.
Das vom Kanzleramt genannte Datum für eine Lockdown-Verlängerung sorgte bei den Ministerpräsidenten für Verstimmung. Sie setzen offenbar mehrheitlich auf den 7. März. Der Beginn der Schalte mit der Kanzlerin verzögerte sich.
Gerade in der Pandemie muss Politik glaubhaft sein. Der Lockdown ist kein Normalzustand – und Lockerungen sind kein Gnadenakt.
Früher hatte man in ihrem Alter alle Zeit der Welt. Heute glauben sie, ihnen würde ihre Jugend gestohlen. Begegnungen mit Heranwachsenden, denen der Lockdown brutal die Flügel stutzt.
Merkel will die Schulen offenbar noch nicht öffnen. Kramp-Karrenbauer will die Bundeswehr erneuern. Und der Senat wertet das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump als verfassungsgemäß. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Kanzlerin hält es offenbar für zu riskant, Kitas und Schulen schon vor dem 1. März wieder zu öffnen. In einigen Ländern sieht man das anders.
Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen werden wohl auch am Mittwoch nicht verkündet. Das geht aus einem Einigungsentwurf hervor. Mindestens bis März soll der Lockdown andauern, dann könnte ein Stufenplan in Kraft treten.
Wer jung ist in einer Krise, wird die Narben nie mehr los. Doch uns allen wird die Erfahrung der Pandemie noch lange nachhängen.
Matthias Zimmer saß zwölf Jahre als Abgeordneter der CDU im Bundestag. Am Samstag wurde er nicht wieder aufgestellt. Der Politikwissenschaftler spricht über seine Enttäuschung, die „konzertierte Aktion“ seiner Gegner – und mangelnde Unterstützung aus der Frankfurter Parteiführung.
Noch gibt es viel zu wenig Impfstoff. Auf mittlere Sicht aber werden die vielen Impfgegner zum Problem. Wissenschaftler diskutieren deshalb schon jetzt, wie sich die Impfbereitschaft erhöhen lässt. Manche fordern: Bezahlt die Menschen!
Durch die Abwahl des langjährigen Bundestagsabgeordneten Matthias Zimmer wird ein Riss in der Frankfurter CDU offenbar. Zimmer ist ein Vertreter der Merkel-CDU, die vielen Mitgliedern mittlerweile zu weit nach links gerückt ist.
Nach dem russischen Urteil zu Nawalnyj muss die Kanzlerin nur einen einzigen Satz sagen. Sie könnte damit Putin Grenzen setzen, Biden gewinnen und Europa einen. Und sie müsste nicht einmal Fehler gestehen.
Spitzenpolitiker der Union haben beim „Künzeller Treffen“ vor Corona-Lockerungen gewarnt. Zur Bundestagswahl im Herbst sagte Laschet, die CDU werde nicht für „16 Jahre Vergangenheit“, sondern als „neue, frische“ Partei gewählt.
Beim Deutsch-Französischen Verteidigungsrat geht es um die großen Linien sowie um tückische Details der Rüstungskooperation. Merkel hebt vor allem Gemeinsamkeiten hervor, Macron fordert bessere Lastenteilung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Ausweisung von Diplomaten aus Deutschland, Schweden und Polen aus Russland scharf kritisiert. Der Schritt Moskaus sei „fernab der Rechtsstaatlichkeit“, sagte Merkel bei einer Pressekonferenz in Berlin.
Die rot-rot-grüne Minderheitsregierung und die CDU setzen ihre Kooperation wegen der Corona-Pandemie bis zur Wahl im September fort. Über die Qualität ihrer Zusammenarbeit gehen die Meinungen auseinander.
Es hängt alles an den Lipiden: Ohne sie kann der Corona-Impfstoff nicht produziert werden. Nun möchte Merck mehr von ihnen produzieren. Bis es so weit ist, dauert es aber noch.
Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich im Gespräch mit Eltern aus ganz Deutschland von ihrer menschlichen Seite.
Die Bundeskanzlerin sieht Anlass zur Hoffnung: Der Scheitelpunkt der zweiten Corona-Welle sei überschritten. Indes gesteht EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen Versäumnisse bei der Beschaffung von Impfstoffen auf EU-Ebene ein.
Die Kanzlerin hört sich die Sorgen von Eltern an und wirbt etwa für das Kinderkrankengeld. Ihre Gesprächspartner wünschen vor allem eine Perspektive für die Rückkehr in die Normalität.
Seit sieben Wochen sind die Friseursalons zu. Bei manch einem Politiker und auch bei Christian Drosten ist die Lockdown-Frise zurück – andere hingegen schaffen es weiterhin, ihre Frisur in Schach zu halten. Aber wie?
Die CDU in Frankfurt wählt am Wochenende ihre beiden Bundestagskandidaten. In einem der beiden Wahlkreise könnte es richtig spannend werden – gerade vor dem Hintergrund einer Richtungsdiskussion in der Partei.
Die deutsche Regierung muss ihre Position zum Kreml in einer komplizierten Lage bestimmen. Einerseits will sie an der Seite Nawalnyjs stehen und andererseits unterstützt sie nach wie vor Nord Stream 2.
Trotz der gut wirksamen Impfstoffe ist es nach Ansicht des Virologen Christian Drosten weiterhin essentiell, die Zahl der Neuinfektionen zu verringern. Er warnt eindringlich davor, die Maßnahmen zu schnell zu lockern.
Das Robert-Koch-Institut meldet 9705 Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt indes weiter.