Kehrtwende in 24 Stunden
Von bloßer humanitärer Hilfe zu militärischem Gerät und Waffen: Wie die Bundesregierung ihren Kurs im Irak-Konflikt änderte.
Von bloßer humanitärer Hilfe zu militärischem Gerät und Waffen: Wie die Bundesregierung ihren Kurs im Irak-Konflikt änderte.
Eine ereignisreiche Woche in der deutschen Regenbogenpresse: Franz Josef Wagner stammt von einem weit entfernten Planeten, Günther Klum entlarvt sich als ausbeuterischer Spargelbauer und eine Sitzbank rettet Merkels Ehe.
Barack Obama und Angela Merkel telefonieren miteinander - und warnen Russland vor einem Einmarsch ins Nachbarland unter dem Vorwand humanitärer Hilfe. Die pro-russischen Rebellen in der Ukraine haben sich unterdessen zu einem Waffenstillstand bereit erklärt.
Holzmann-Rettung, Elbphilharmonie, BER-Pleite: Kaum eine Branche hat Aufstieg und Fall so erlebt wie die Bauwirtschaft. Ihr Verhältnis zur Politik ist kompliziert. Nicht erst seit Roland Kochs Rücktritt bei Bilfinger.
Frauen müssen wie Männer sein, damit sie erfolgreich regieren können? Das ist endgültig Geschichte. Das Klischee des Mannweibs gehört in die Rumpelkammer des Geschlechterkampfes.
Kanzlerin Angela Merkel fordert den russischen Präsidenten in einem abermaligen Telefonat auf, die Separatisten im Osten der Ukraine zu einem Waffenstillstand zu drängen. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen will heute nach Kiew reisen.
Eine ungewöhnliche Koalition will den Anstieg der Abgaben bremsen. Doch bisher beißt sie auf Granit.
Kanzlerin Merkel wollte die Debatte über die Kalte Progression noch vor ihrem Urlaub beenden. Doch so einfach scheint das dieses Mal nicht zu gehen. In der CDU mehren sich die Stimmen, mittlere Einkommen zu entlasten. Und auch Vizekanzler Gabriel legt nach.
Die Boulevardblätter erklären uns diese Woche wieder die Welt: Wir werden immer hässlich bleiben und sollten uns lieber um unser Karma kümmern. Vor dem Krieg aber rettet uns nur der Humor – und vor dem Rest Dieter Bohlen.
Dem Herrn oder wem auch immer zum Dank gibt es Horst Seehofer und seine Partei. Was wüssten wir schon ohne Christine Haderthauer über die Wertschöpfungsketten bei Modellautos?
Jede Bundesregierung hält sich mit öffentlichen Reaktionen auf den israelisch-palästinensischen Konflikt zurück. Trotzdem fällt auf, wie ruhig sich Berlin bisher zur Eskalation in Nahost verhält.
Nun hat sich auch der Arbeitnehmerflügel der Union den Forderungen der CDU-Mittelstandsvereinigung angeschlossen, eine Steuerbremse einzuführen, um die sogenannte kalte Progression abzubauen. Bei der Kanzlerin klang das zuletzt noch anders.
Das Nein zu Steuererhöhungen war eines der Hauptthemen der Union im Wahlkampf. Nun wirft der eigene Wirtschaftsflügel Merkel vor, Steuern heimlich zu erhöhen. Die Kanzlerin will davon aber nicht abrücken.
Linken und Grünen bleiben nicht viele Instrumente, um die Regierung unter Druck zu setzen. Ein sehr beliebtes Mittel sind Kleine Anfragen. Es werden immer mehr.
Der Hersteller des Merkel-Handys wird an Blackberry verkauft. Das geht nicht ohne Zustimmung der Bundesregierung. Die aber überlegt noch.
In den vergangenen zwanzig Jahren haben sich in allen deutschen Parteien Frauen an die Spitze gekämpft. Nur die FDP bleibt ohne weibliches Gesicht.
Goldman-CEO Lloyd Blankfein praises courageous efforts by German Chancellor Angela Merkel and the European Central Bank. And he explains some dangers of regulation.
Lloyd Blankfein lobt Kanzlerin Merkel und die Europäische Zentralbank für ihr Handeln in der Euro-Krise. Goldman Sachs gleicht aus seiner Sicht einem Achtzylinder, der nicht völlig rund läuft.
SPD und CSU streiten über deutsche Rüstungsexporte: Gabriel hat grundsätzliche Bedenken, Seehofer die bayerische Industrie im Blick. Die Kanzlerin dürfte sich mittig positionieren.
Der russische Präsident hilft den Separatisten in der Ukraine mit all seinen Mitteln. Dazu gehören Kämpfer, Panzer, Geld – und Lügen. Doch alle Scheinheiligkeiten haben auch für Russland ihren Preis.
Ausgerechnet den Grünen muss die Bundesregierung eine Zustimmung zu höheren Hürden für Flüchtlinge aus dem Westbalkan abringen. Es wird hart verhandelt - in Aussicht steht ein Kompromiss.
Wenn man vor lauter Ausflugsschiffen auf der Spree Horst Seehofer etwas aus den Augen verliert, weiß man: Aha, ein Sommerinterview im Fernsehen. Dem altgediehnten Format ist inzwischen die Relevanz abhandengekommen.
Obamas Stabschef McDonough und Kanzleramtsminister Altmaier sollen die durch die Spionage-Affäre ausgelösten Differenzen im deutsch-amerikanischen Verhältnis bereinigen.
Die Bundesregierung droht Russland, noch in dieser Woche weitere Sanktionen auf den Weg zu bringen. Der Kreml habe offenbar kein Interesse an einer Aufklärung des MH-17-Absturzes und mache seinen Einfluss auf die Separatisten nicht geltend.
Nach Tagen antisemitischer Hetze auf Demonstrationen gegen die israelische Militäroffensive setzt Bundespräsident Joachim Gauck ein starkes Zeichen. Zuvor hatte er mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden telefoniert.
Die von Präsident Obama eingesetzte Expertenrunde hat ihren Bericht über den Zustand der Geheimdienste vorgelegt. Das Ergebnis ist eine Ohrfeige für die amerikanische Politik.
Angela Merkel ist so lange schon Kanzlerin, dass bereits über ihren Abschied spekuliert wird. Dabei hat noch niemand das Kanzleramt freiwillig verlassen.
Wirtschaftspolitiker der Kanzlerinnen-Partei sind unzufrieden mit der Steuerpolitik. Sie wollen auf dem nächsten Parteitag einen Antrag gegen die von Merkel vorgegebene Linie stellen.
Angela Merkels einziges klares Wahlversprechen war, mit ihr werde es keine Maut geben. Es scheint so, als könnte die Kanzlerin es halten.
Internationale Fachleute haben immer noch keinen Zugang zu den sterblichen Überresten der 298 Personen, die bei der Katastrophe ums Leben gekommen sind. Die meisten Leichen aber wurden mittlerweile in einen von Separatisten bewachten Kühlzug gebracht.
Die Deutschen sind Weltmeister und werden in vielen Ländern mit Lob überschüttet. In Europa steht das Land gegen den wiedererstarkenden Nationalismus. Das hängt zusammen.
In der Linkspartei ist Kritik an Israel weit verbreitet. Doch nach den Ausschreitungen in Essen regt sich Widerstand aus den eigenen Reihen.
Jean-Claude Juncker ist seit wenigen Tagen Präsident der EU-Kommission. Der Europäische Rat hatte den Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei (EVP) vorgeschlagen, das Europäische Parlament hat ihn gewählt. Beide Institutionen haben ihre Bewährungsprobe glänzend bestanden.
Philipp Lahm geht. Soll die deutsche Kanzlerin es ihm gleichtun? Gedanken über den richtigen Abgang.
Fußballer verspotten ihre unterlegenen Gegner, ein Fernsehjournalist gratuliert der Kanzlerin: Diese Woche bot gleich zwei denkwürdig schräge Gesangseinlagen. Eine kleine Hall of Fame des falschen Tons.
Identifizierungsfachleute aus mehreren Ländern sind auf dem Weg in die Ukraine. Auch Deutschland schickt zwei BKA-Experten. Der genaue Einsatzort und die Führung der Mission sind noch unklar.