Merkels Träume
Am Tag des Mauergedenkens redet Merkel wie Obama zu dessen besten Zeiten: Ja, wir können! Ihr Verhältnis zur Macht ist eben doch etwas komplizierter als immer getan wird.
Am Tag des Mauergedenkens redet Merkel wie Obama zu dessen besten Zeiten: Ja, wir können! Ihr Verhältnis zur Macht ist eben doch etwas komplizierter als immer getan wird.
Am 25. Jahrestag des Mauerfalls erinnert Kanzlerin Merkel in der Gedenkstätte Bernauer Straße an das Leid der Opfer des DDR-Regimes. Die deutsche Erfahrung habe gezeigt: „Nichts muss so bleiben, wie es ist.“
Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls lobt John Kerry die Bundeskanzlerin: Angela Merkel sorge dafür, dass die Gesprächskanäle nach Russland offen bleiben, schreibt der amerikanische Außenminister in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum 25. Jahrestag des Mauerfalls die historische Bedeutung der Ereignisse vom 9. November 1989 in Berlin gewürdigt. Und an Deutschlands Verantwortung für den Frieden erinnert.
Foreign Editor Klaus-Dieter Frankenberger talked recently in the United States about Germany’s Foreign and Security Policy. Speaking at the eve of the Fall of the Berlin Wall, he particularly addressed the transition from a culture of restraint to a culture of responsibility. His conclusion: Grandstanding is over.
Einen Tag nach der Attacke Wolf Biermanns auf die Linkspartei bezieht auch die Kanzlerin klar Stellung. Pünktlich zum Mauerfall-Jubiläum rechnet sie mit dem SED-Regime in der DDR ab.
Die ukrainische Armee wirft Russland vor, mit Panzern in das Land eingedrungen zu sein. Moskau dementiert, Beweise gibt es nicht. Nun prüft die Nato. Und die Kanzlerin telefoniert mit Präsident Poroschenko.
Nach der Wende gingen die Berliner mit Spitzhacken auf die Mauer los. Viele Jahre später versuchen sie die Überreste des Unrechtsstaats sorgfältig zu erhalten.
Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls kommt auch der frühere Sowjetführer nach Berlin. Gorbatschow will den russischen Präsidenten bei seinem Treffen mit Kanzlerin Merkel verteidigen: Putin schütze „besser als alle anderen die Interessen Russlands“.
Nicola Beer ist mit der FDP nur knapp wieder in den hessischen Landtag eingezogen. Als Generalsekretärin soll sie der Bundespartei auf die Beine helfen – eine Titanenaufgabe.
Am Tag nach dem SPD-Mitgliederentscheid für Rot-Rot-Grün beginnen die drei Parteien die Verhandlungen über einen Koalitionsvertrag. Viel Konfliktpotential sehen sie zunächst nicht.
Die Chefin der Linkspartei hat die Union aufgefordert, in Thüringen zu einer „konstruktiven Oppositionsrolle“ zu finden. Die Kritik an dem geplanten rot-rot-grünen Bündnis hält sie für „unsäglich“.
Berlin strebt eine Ausdehnung der Strafmaßnahmen gegen die Separatisten in der Ukraine an. In Kiew spitzt sich die Lage durch die Pseudowahlen im Osten der Ukraine erneut zu.
Auf dem Arbeitgebertag in Berlin hat die Industrie die Kanzlerin aufgefordert, der Wirtschaft keine neuen Belastungen aufzubürden. Angela Merkel verspricht, die Quote der Lohnnebenkosten unter 40 Prozent zu halten.
Die Intervention des Bundespräsidenten in Sachen Rot-rot-grün kommt Sigmar Gabriel sehr ungelegen. Die Regierungsbildung in Erfurt wird zur Staatsangelegenheit. Das hätte der SPD-Chef ahnen können.
Als Reaktion auf die Kritik von Bundeskanzlerin Merkel will der britische Premierminister David Cameron seine Pläne zur Begrenzung der Armutseinwanderung „Deutschen-kompatibel“ machen.
Die Bundeskanzlerin kann sich vorstellen, die Ausbildungsmission der Bundeswehr im Irak auszuweiten. Bagdads Armee könnte von deutschen Soldaten geschult werden. Unterdessen haben die kurdischen Peschmerga-Kämpfer nach eigenen Angaben Kobane erreicht.
Die Nato verzeichnet eine erhöhte Aktivität russischer Kampfflugzeuge und sieht ein Risiko für die zivile Luftfahrt. Bundeskanzlerin Merkel zeigt sich unbesorgt.
Erst verlangten Islamisten von Frauen, dass sie sich verschleiern. Jetzt werden sie vergewaltigt, verkauft und versklavt – von jungen Burschen, die echte Männer sein wollen. Ein Gastbeitrag.
Michel Martelly wirbt im kalten Berlin für sein Land. Doch seit dem Erdbeben 2010 hat sich in Haiti wenig zum Guten verändert.
Klare Ansage an David Cameron: An der Freizügigkeit innerhalb der EU werde nicht gerüttelt, stellt Bundeskanzlerin Angela Merkel klar. Der britische Premier macht sich für eine Quotenregelung stark.
Die Frauenquote wird immer unbeliebter. Die Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller kritisiert in der F.A.S.: Durch die Quote werden Frauen diskriminiert, die es aus eigener Kraft nach oben geschafft haben.
Berlin hat die Einigung in Brüssel teuer erkauft. Der Beitrag der Osteuropäer zum Klimaschutz wird noch einmal verringert. Die Deutschen könnten die Zeche zahlen.
Sichtlich erregt ist der britische Premierminister Cameron vor die Presse getreten. Er will die Rechnung der EU über 2,1 Milliarden Euro nicht bezahlen: „Das wird nicht passieren.“
Das Verhältnis zwischen EZB-Präsident Draghi und Bundesbank-Präsident Weidmann ist zerrüttet. Und auch das Verhältnis zu Berlin hat sich spürbar abgekühlt. Noch schweigt Merkel.
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich darauf geeinigt, den Ausstoß von Kohlendioxid zu senken und erneuerbare Energien auszubauen. Umweltschützer halten den Kompromiss für zu unzureichend. Auch Kanzlerin Merkel sagt, sie hätte sich „ein höheres Ziel vorstellen können“.
Die Flüchtlinge und Einwanderer, die jetzt nach Deutschland kommen, müssen nicht nur untergebracht werden. Sie müssen auch integriert werden. Wird das so leicht sein, wie Angela Merkel glaubt?
Europa agiert in der Krise um die Ukraine zögerlich und unentschlossen. Doch das Zurückweichen vor Putins Aggression könnten die Staaten der EU und ihre Bürger noch bitter bereuen. Ein Gastbeitrag.
Europas Regierungschefs sollen in dieser Woche in Brüssel die Klimaziele der EU bis 2030 festlegen. Bei vielen Stahlvorständen liegen die Nerven blank. Sie befürchten eine existenzbedrohende Kostenlawine.
Auf der CDU-Konferenz zur Einwanderung vergleicht Angela Merkel die Integration von Millionen von Einwanderern mit der Herausforderung der deutschen Einheit. Und verweist auf ihren eigenen ostdeutschen Lebenslauf und böse Worte von „Wessis“.
Die Union gibt sich Mühe, die große Koalition nicht mit Kritik an den rot-rot-grünen Plänen in Thüringen zu belasten. Allein Michael Grosse-Brömer sprach aus, was viele dachten: „Für all jene Thüringer, die vor 25 Jahren auf die Straße gegangen sind, ist das ein Schlag ins Gesicht.“
Bundeskanzlerin Merkel spricht sich dafür aus, die kommerzielle Auswertung großer Datenmengen („Big Data“) zu gestatten. Gleichzeitig warnt sie davor, das Internet als rechtsfreien Raum zu betrachten.
Gleich mit sechs Ministern stattet Kanzlerin Merkel dem Nationalen IT-Gipfel in Hamburg einen Besuch ab. Doch bevor das versprochene „digitale Wirtschaftswunder“ eintritt, muss der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland endlich forciert werden.
Das Bundesarbeitsgericht entscheidet über einen längeren Urlaubsanspruch für ältere Arbeitnehmer, die Finanzminister der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft treffen sich und aus Washington kommen Daten zum Verkauf bestehender Häuser im September.
Der wirtschaftliche Einbruch verändert die Geschäftsgrundlage der großen Koalition. Die Zeit des munteren Geldverteilens ist vorbei. Trotzdem werden Forderungen nach größerer Investitionsbereitschaft laut.
Die Bundesregierung will ein speziell ausgestattetes Flugzeug entwickeln lassen, das für den Transport schwer erkrankter Ebolapatienten geeignet ist. Das erfuhr die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.