Zweifel am guten Willen
Vor dem Gespräch mit der SPD an diesem Mittwoch gibt sich die CDU ungewohnt mild, die CSU hingegen eher scharf. Besonders in Bayern freuen sich nicht alle auf die vierte große Koalition.
Vor dem Gespräch mit der SPD an diesem Mittwoch gibt sich die CDU ungewohnt mild, die CSU hingegen eher scharf. Besonders in Bayern freuen sich nicht alle auf die vierte große Koalition.
Ein Vertreter der rechten Flügels soll die französischen Republikaner aus der Krise führen. Doch die Granden der Partei misstrauen Laurent Wauquiez.
Vor den Gesprächen mit der SPD erhöht die Kanzlerin den Druck auf die SPD – und spricht über „offene Flanken“ im Wahlkampf von CDU und CSU. Gemeinsamkeiten mit den Sozialdemokraten sieht sie vor allem bei einem Thema.
Martin Schulz will die „Vereinigten Staaten von Europa“ gründen. Damit stößt er bei seinem möglichen Koalitionspartner auf Widerstand.
Aus der Willkommenskultur ist eine Abschiedskultur geworden. Deutschland zahlt Flüchtlingen Tausende Euro, damit sie freiwillig das Land verlassen. Wieso handelt der Staat so?
Schon vor dem Beginn der Gespräche mit der Union beginnt die SPD mit Vorbereitungen auf mögliche Neuwahlen. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn plädiert für eine Minderheitsregierung, sollten die Verhandlungen scheitern.
Die Sozialdemokraten hadern weiter mit einer neuen großen Koalition – und hören nicht auf, über mögliche Alternativen zu diskutieren. Zum Abschluss des Parteitags attackiert Parteichef Schulz einen der künftigen Verhandlungspartner persönlich.
Große Koalition – oder doch nicht? Die Sozialdemokraten befinden sich in einem Dilemma, das sie selbst zu verantworten haben. Für ihr eklatantes Führungsversagen zahlt die Parteispitze nun einen hohen Preis. Ein Kommentar.
Gerade erst hat sich die SPD für Gespräche mit der Union geöffnet, da raten führende Sozialdemokraten bereits wieder von einer neuen großen Koalition ab. Dabei liebäugelt ein SPD-Minister offenbar schon mit einem Postenwechsel.
SPD-Vize Manuela Schwesig zweifelt an der Zukunftsfähigkeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Schwesig sagte am Donnerstag in der ZDF-Sendung „maybrit illner“: „Dieses Land braucht Führung.“ Die Bürger vermissten jemanden, der ihnen sage, wie es in den nächsten fünf bis zehn Jahren weiter geht in Deutschland, Europa und der Welt.
Vor Sondierungen über eine neue Regierung treiben die Politiker die Preise aberwitzig in die Höhe. Doch die Lage ist ernster, als manche Gäste bei Maybrit Illner wahrhaben wollen.
Der SPD-Vorsitzende will ein föderales Europa schaffen, mit einem europäischen Verfassungsvertrag. Doch für seine Pläne erntet er vor allem eines: Kritik – und zwar parteiübergreifend.
„Überfällig“ sei die Entscheidung, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, sagt Donald Trump während der Pressekonferenz. Die Reaktionen auf seinen Entschluss folgen prompt. Auch Merkel äußert sich.
Galgen für Merkel und Gabriel hatten vor zwei Jahren auf einer Pegida-Demo für Aufregung gesorgt. Später wurden Miniatur-Versionen zum Verkauf angeboten. Kein Straftatbestand, hat jetzt die sächsische Justiz entschieden.
Während die Lage der GroKo sich gefühlt stündlich ändert, wechselt auch die amerikanische Botschaft in Israel ihre Lage. Für die meisten russischen Wintersportler ist die Lage dagegen aussichtslos.
Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist schockiert über den Einzug der AfD in den Bundestag. Seine heftig kritisierten Aussagen zu Angela Merkels Flüchtlingspolitik seien missverstanden worden.
Frank-Walter Steinmeier fühlt sich seit Jahren hingezogen zur Literatur – nur folgte daraus leider nichts für seine Politik, seine Sprache. Kann es sein, dass sich das jetzt ändert?
Die Bundesrepublik sollte militärisch verstärkt auf Europa statt auf die Vereinigten Staaten setzen – zumindest, wenn es nach den Deutschen geht. Einer Umfrage zufolge hört bei ihnen aber der Wille zur engeren militärischen Zusammenarbeit an einem Punkt auf.
Deutschland ist weder der neue Anführer der freien Welt noch der Kapitän einer europäischen Fußballmannschaft. Nur im Rahmen Europas wird das Land seine globale Rolle entfalten können.
Germany is neither ‘new leader of the free world’ nor ‘captain of the European football team’. The country’s global role can only unfold through Europe.
Jahrelang hat der Zweikampf zwischen Seehofer und Söder die CSU geprägt. Nun soll jeder eines der beiden wichtigsten Ämter bekommen. Wird das funktionieren?
Die neue Doppelspitze der CSU teilt die Macht in der Partei. Doch kann die CSU so tatsächlich wieder erstarken? Ein Blick in die Vergangenheit gibt ihr etwas Hoffnung.
Um Pannen der Behörden beim Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt aufzuklären, drängen Grüne und Liberale auf einen Untersuchungsausschuss. Es gebe ungelöste Probleme und offene Fragen, sagt FDP-Vize Kubicki.
Deutschland steht vor Richtungsentscheidungen. Die gestrige Will-Sendung zeigte, dass Merkel wohl die falsche Kanzlerin für diese Zeit ist – vor allem, wenn sie in eine Minderheitsregierung führen muss.
Das kleine Estland hat hart um seine Rolle als digitaler Vorreiter gekämpft. Präsidentin Kersti Kaljulaid erklärt, warum ihre Heimat so verwundbar wie ehrgeizig ist.
Es wird alles ganz schwierig mit Union und SPD, sagen die Politiker. Dabei zeichnet sich der Kompromiss längst ab. Er birgt manche Überraschung.
Mit der Doppelspitze Meuthen-Gauland hat sich die AfD weiter rechts ausgerichtet. Für die gemäßigteren Kräfte wird Alice Weidel in den Vorstand gewählt – und muss sich Sticheleien von Björn Höcke gefallen lassen.
Nicht nur Unionspolitiker fordern von den Sozialdemokraten ein rasches Bekenntnis zur großen Koalition. Doch die SPD will sich nicht drängen lassen – und bekommt Unterstützung aus dem Kanzleramt.
Wenn Presse und Firmenchefs über Besuche im Kanzleramt berichten, beeindruckt vor allem eins: Angela Merkel schenkt den Kaffee selbst ein. Steckt dahinter ein Trick?
Die Sozialdemokraten wollen bei möglichen Gesprächen über eine neue Regierung nichts überstürzen. Es genüge völlig, wenn man sich nächstes Jahr mit der Union zusammensetze, sagt SPD-Vize Ralf Stegner.
Die Glyphosat-Affäre hat dem Verhältnis zwischen Union und SPD geschadet – und möglichen Verhandlungen über eine große Koalition. Warum Nervosität jetzt trotzdem fehl am Platz ist, erklärt Carsten Schneider im FAZ.NET-Gespräch.
Regieren will er nicht, mitreden schon: Christian Lindner schaltet sich in die Debatte um eine mögliche Minderheitsregierung ein – und gibt im FAZ.NET-Interview für diesen Fall ein Versprechen.
Der SPD-Vorsitzende ist sauer über Meldungen, seine Partei sei bereit, in Gespräche über die große Koalition einzutreten. Er macht dafür die Union verantwortlich. Für mögliche Gespräche hat er aber schon inhaltliche Bedingungen.
Nach dem Spitzengespräch beim Bundespräsidenten will der SPD-Parteinachwuchs Widerstand gegen eine Wiederauflage der großen Koalition leisten. Die SPD-Führung berät unterdessen über das weitere Vorgehen.
Keine Partei hat noch Lust auf Koalitionen. Das hat der gestrige Talk im ZDF gezeigt. Aber wie kommen wir nach dem Scheitern von Jamaika aus den zubetonierten Verhältnissen wieder heraus?
Der Besuch beim Bundespräsidenten war nur der Anfang: Die Annäherung zwischen CDU, SPD und CSU beginnt gerade erst. Mit offenem Ende?