Merkels grellste Waffe
Unter den Spitzenpolitikerinnen hat sich im Jahr 2015 der rote Blazer etabliert. Gedanken zu einer neuen optischen Waffe.
Unter den Spitzenpolitikerinnen hat sich im Jahr 2015 der rote Blazer etabliert. Gedanken zu einer neuen optischen Waffe.
Unser Kolumnist schreibt über Notenbanker ohne Skrupel und Griechen ohne Geld.
Heute gibt die Eurogruppe die letzte Milliarde Euro an Griechenland in diesem Jahr frei. Aber kein einziges fundamentales Problem des Landes ist auch nur ansatzweise gelöst.
Griechenlands Regierungschef sagt, sein Land brauche „weniger Geld“ als erwartet. Die Hilfe des IWF sei vermutlich „nicht nötig“. Im Sommer klang das noch anders.
Bis zuletzt standen die Reformen auf der Kippe. Nun sicherten drei Stimmen die den Etatentwurf für das kommende Jahr. Ministerpräsident Alexis Tsipras gibt sich optimistisch.
„Glücklicherweise sind unsere Piloten nicht so nervös“: Auf Twitter hat Alexis Tsipras den türkischen Ministerpräsidenten, Ahmet Davutoglu, wegen des Abschusses eines russischen Kampfflugzeugs kritisiert. Der antwortete prompt.
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras kann sich mit den anderen Parteien nicht auf Reformen einigen. Kommen bald Neuwahlen?
Das Parlament in Athen hat ein weiteres Reformpaket akzeptiert. Schuldner, die mit ihren Raten im Rückstand sind, könnten nun ihr Haus verlieren. Zudem belegen die Abgeordneten griechischen Wein mit einer Sondersteuer.
Alexis Tsipras ist auf heikler Mission in Ankara. Kann der griechische Ministerpräsident die Türkei dazu bringen, keine illegalen Einwanderer mehr in die EU zu lassen?
Die Schulen sind zu, Busse fahren nicht, selbst Fernsehnachrichten fallen aus: Griechenland streikt – mal wieder. Doch während Alexis Tsipras früher an der Spitze mitmarschierte, ist er heute selbst Regierungschef.
Die ersten Flüchtlinge sind von Griechenland nach Luxemburg ausgeflogen worden. Doch Zehntausende warten auf den Ägäisinseln weiter. Dort eskaliert die Lage.
Schon wieder sind vor Griechenland Dutzende Flüchtlinge im Meer ertrunken. Er schäme sich, sagte der griechische Ministerpräsident Tsipras. „Die Wellen spülen nicht nur tote Migranten, sondern auch die europäische Kultur an Land.“
Flüchtlinge auf der Balkanroute sollen nicht mehr von einem Land ins nächste durchgewunken werden. Auch die Aufnahme soll besser geregelt werden, vor allem in Griechenland. Die Ergebnisse des Brüsseler Krisen-Spitzentreffens.
Beim Sondertreffen zur Flüchtlingskrise in Brüssel ist die Stimmung angespannt. Die griechische Regierung wird kritisiert, endlich die zugesagten Hotspots für die Registrierung von Flüchtlingen zu bauen. Serbien sieht derweil kleine Fortschritte - bleibt aber skeptisch.
Während Tausende in Athens Straßen demonstrieren, gewinnt Premier Tsipras eine weitere Kraftprobe. Es steht aber bald wieder ein Sparpaket an - und dann dürften die Proteste noch heftiger werden.
Finanzminister Tsakalotos fordert mehr Flexibilität von den Gläubigern. Derweil stellt sich Tsipras im Parlament seiner ersten Kraftprobe.
In Griechenland betreten die meisten Flüchtlinge aus Syrien oder Afghanistan erstmals den Boden der Europäischen Union. Vorbereitet ist das ohnehin gebeutelte Land darauf jedoch nicht.
Vor fast einem Jahr erhielt Fraport den Zuschlag zur Übernahme der 14 griechischen Regionalflughäfen. Unter der neuen Regierung ist das Geschäft zur Hängepartie geworden - aber nun gibt es endgültig grünes Licht aus Athen.
Erst die Reformen, dann hoffentlich ein Schuldenschnitt: Mit diesem Fahrplan übersteht Premier Alexis Tsipras eine Vertrauensfrage. Griechenlands Schulden steigen zunächst kräftig weiter.
Zwei Wochen nach seiner Wahl verspricht der griechische Ministerpräsident schnelle Reformen. Die Wirtschaft könne sich aber nur erholen, wenn die Gläubiger Zugeständnisse machten, sagt Alexis Tsipras im Parlament.
Die Geldgeber Griechenlands haben verlangt, dass Athen Steuervergünstigungen für Inseln streicht. Das hat die Regierung nun getan. Denn sie hat einen Ansporn.
Mit der Agenda 2030 begehen die Vereinten Nationen eine feierliche Selbstvergewisserung. Shakira singt „Imagine there’s no heaven“. Touristen jubeln Merkel zu. Dann sind da aber noch die Kriege und Krisen.
Das neue Kabinett von Alexis Tsipras hat nicht einmal einen Tag unbeschadet überstanden. Bereits kurz nach der Vereidigung muss das erste Regierungsmitglied sein Amt räumen – wegen eines umstrittenen NS-Vergleichs.
Dutzende Gesetze müssen gebilligt, andere bereits überprüfbar durchgesetzt sein. Die zweite Tsipras-Regierung hat einiges zu tun. Viel Zeit bleibt ihr nicht.
Bloß keine Zeit verlieren: Zwei Tage nach seinem Wahlsieg steht die neue Regierung von Alexis Tsipras. Nicht nur im Finanzministerium setzt der griechische Ministerpräsident auf bekannte Gesichter.
Er hat alles auf eine Karte gesetzt, die Spaltung seiner Partei Syriza in Kauf genommen – und wurde belohnt. Aus dem naiven Linksrevolutionär Alexis Tsipras ist bei seinem zweiten Wahlsieg in Griechenland ein Pragmatiker geworden. Eine Würdigung.
Alexis Tsipras könnte nach seinem Wahlsieg nun wirklich erfolgreich sein. Im Weg stehen ihm womöglich aber schon wieder Zweifler und Kritiker in den eigenen Reihen.
Nach dem Sieg seiner Syriza-Partei bei den griechischen Parlamentswahlen hat Alexis Tsipras seinen Amtseid abgelegt. Und auch für die Neubildung der Regierung gibt es bereits einen Termin.
Alexis Tsipras will Griechenland aus der Krise führen, indem er die Koalition mit den Rechtpopulisten wiederbelebt. Auch wenn der Juniorpartner pflegeleicht ist – seine politischen Möglichkeiten sind begrenzt. Eine Analyse.
Die Griechen wussten, dass Alexis Tsipras nicht halten kann, was er ihnen versprochen hatte. Trotzdem haben sie seine Partei nun schon zum dritten Erfolg geführt. Etabliert ist er damit noch nicht.
Die Verhandlungen mit Griechenlands Geldgebern gehen in die nächste Runde. Der designierte Ministerpräsident räumt einer Schuldenerleichterung höchste Priorität ein.
Die linke Syriza-Partei von Alexis Tsipras hat die Parlamentswahl in Griechenland überraschend klar gewonnen. Tsipras will wieder eine Regierung mit den Rechtspopulisten bilden - und schwört sein Volk auf harte Zeiten ein.
Griechenland hat gewählt. Nach seinem klaren Wahlsieg stehen für den alten wie neuen Regierungschef Alexis Tsipras viele Reformen aus: Frührenten, Steuersystem, Privatisierungen und mehr muss er anpacken.
Alexis Tsipras hat einen doppelten Erfolg errungen. Doch er wird keine Zeit haben, seinen Sieg zu feiern. Was auf ihn zukommt, erklärt Jens Bastian, ehemals Mitglied der Task Force der Europäischen Kommission für Griechenland.