Sieben große Feuer und kein einziges Löschflugzeug
In Spanien sind seit Beginn des Monats mehr als 100.000 Hektar verbrannt. Die Löschflugzeuge reichen längst nicht aus. Noch schlimmer ist die Lage in Portugal.
Das größte Feuer, das die spanische Extremadura jemals erlebte, ist gelöscht. Die Menschen feiern die Feuerwehrleute, von denen einige auch aus Deutschland kamen – und misstrauen den Politikern.
In Spanien sind seit Beginn des Monats mehr als 100.000 Hektar verbrannt. Die Löschflugzeuge reichen längst nicht aus. Noch schlimmer ist die Lage in Portugal.
Die Europäer, die Ukraine und die USA beraten sich vor dem Treffen Trumps mit Putin. Schwarz-Rot blickt auf die ersten 100 Tage im Amt zurück. Und es wird noch heißer. Der F.A.Z.-Frühdenker.
In Griechenland breiten sich mehrere große Brände unkontrolliert aus. Die Behörden lassen die Gemeinde Kato Achaia bei Patras räumen – mehr als 7500 Menschen sind betroffen.
In der Türkei sind bei einem Einsatz in der Provinz Brusa drei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Auch in anderen Ländern sind die Rettungskräfte weiter im Einsatz.
Die Menschen in der Türkei leiden unter einer Hitzewelle. Feuerwehrleute kämpfen gegen mehrere Waldbrände. Auch in Griechenland brennen Wälder. Das Land bittet die EU um Hilfe.
Starke Winde erschweren den Feuerwehrleuten den Kampf gegen die Flammen. Auf Chios fürchten die Menschen nicht nur um ihre Sicherheit – sondern auch um die Mastix-Haine. Die Pflanze wächst weltweit nur auf dieser Ägäis-Insel.
Die beiden Toten hatten einem Freund bei Löscharbeiten helfen wollen. Einsatzkräfte konnten nur noch ihre verkohlten Leichen bergen. In Griechenland wüten großflächig Brände, die von starken Winden angefacht werden.
Vom Amazonas bis Brandenburg: Die Rekordjahre mit Wald- und Buschbränden rund um den Globus häufen sich. Eine Naturgewalt, die uns ökologisch und ökonomisch beschäftigen muss. Inwieweit ist sie auch ein Symptom der menschengemachten Klimakrise?
Nachdem die verheerenden Waldbrände nahe Athen sich bis in die Vororte ausgebreitet haben, unterstützen Anwohner die Feuerwehr bei den Löscharbeiten. Diese vermeldet nun erste Erfolge bei der Bekämpfung der Brandherde.
Der größte Waldbrand des Jahres vertreibt tausende Menschen in Griechenland aus ihren Häusern. Eine Frau kommt ums Leben. Die Feuerwehr meldet jedoch einen ersten Teilerfolg.
Trump spricht mit Musk auf X, die Wirtschaft warnt vor AfD und BSW im Osten und die ICE-Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt ist wieder frei. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wegen starker Winde breitet sich das Feuer nordöstlich der griechischen Hauptstadt weiter aus. Die griechische Regierung hat um die Aktivierung des EU-Katastrophenschutzes gebeten. Zehn Orte und zwei Krankenhäuser mussten bisher evakuiert werden.
In acht Gebieten nahe Athen haben die Behörden Menschen dazu aufgerufen, ihre Wohnungen zu verlassen. Ein Mann erlitt auf der Flucht vor den Flammen einen Herzinfarkt.
„Es scheint sich zu beschleunigen“: Satelliten registrieren in der Klimakrise weltweit mehr als zweimal so viele Waldbrände wie vor zwanzig Jahren und viel heftigere Brände.
Mehrere Waldbrände und der Leichtsinn einiger Touristen halten griechische Rettungskräfte in Atem. Für manche, die die Hitzewelle unterschätzen, endet der Urlaub tödlich.
Große Reiselust sorgt für ein Rekordgeschäft. Viele haben für den Sommer schon gebucht. Hohe Umsätze verdecken aber, dass einiges auf dem Reisemarkt im Umbruch ist.
Griechenland gilt als eines der Traumziele schlechthin. Doch vergangenen Sommer stand das Urlaubsparadies auf einmal vielerorts in Flammen. Dem Touristenfieber hat das anscheinend trotzdem keinen Abbruch getan.
In diesem Jahr regnet es zwar wieder, doch hat jahrelange Trockenheit die Bäume ausgezehrt. Vor allem in Monokulturen schwinden daher Abwehrkräfte gegen Schädlinge und Stürme. Förster sind alarmiert.
Wenige Wochen nach den Bränden und trotz der Unwetter in Griechenland läuft der touristische Betrieb auf Rhodos wieder auf Hochtouren. Doch die Insel braucht neue Ideen, um in Zeiten des Klimawandels zukunftsfähig zu sein.
Trotz Waldbränden und Rekordhitze kommen die Touristen zahlreicher denn je. Die Regierung will die Saison verlängern; mancher Grieche beklagt aber den Ansturm.
Nur Pech oder ein Mentekel des Klimawandels? Rhodos kehrt nach den Waldbränden zur Normalität zurück – und weiß doch, dass sich vieles ändern muss.
Für die Löscharbeiten an der fast zehn kilometerlangen Feuerfront wurden bisher mehr als 400 Feuerwehrleute und 60 Fahrzeuge mobilisiert. Brüssel arbeitet nun daran, eine eigene Löschflotte aufzubauen.
Am Klimawandel ist die Regierung nicht schuld, an der Unterfinanzierung der Feuerwehr schon, sagt Griechenlands Opposition. Oder sind Brandstifter am Werk?
In Griechenland werden 18 verkohlte Leichen von Menschen gefunden, die niemand als vermisst gemeldet hat. Die Behörden vermuten, es seien Migranten gewesen. Doch offene Fragen bleiben.
In den heftigen Waldbränden im griechischen Nationalpark von Dadia sollen 18 Migranten ums Leben gekommen sein. Ihre Leichen wurden am Dienstag entdeckt. Die Region liegt auf einer Schleuserroute von der Türkei in die Europäische Union.
In Griechenland brechen aktuell pro Stunde drei Waldbrände aus. Nun bedrohen sie auch die griechische Hafenstadt Alexandroupolis und einen Vorort von Athen. Im ganzen Land herrscht hohe bis extreme Brandgefahr.
Die Mittelmeerländer sind im Alarmzustand. Die Staatschefs fordern Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels. Wie die wichtigste Urlaubsregion Europas mit der Überhitzung zu wanken beginnt.
All jene, die ihren Urlaub wegen der Brände auf Rhodos beenden mussten, sollen eine Woche Gratisurlaub auf der Insel im kommenden Frühjahr oder Herbst haben. Das sagte der griechische Premierminister Kyriakos Misotakis.
Laut dem staatlichen Rundfunk sind viele Waldbrände unter Kontrolle. Aber eine Entwarnung kann es noch nicht geben. Gefahr herrschte am Donnerstag, nachdem die Flammen ein Munitionslager der Luftwaffe erreicht hatten.
Nach Hunderten Bränden in den vergangenen zehn Tagen hat sich die Lage in Griechenland am Freitag beruhigt. Die Behörden sind aber weiter alarmiert. In Süditalien lodern derweil immer noch Feuer.
Die griechischen Behörden haben die Evakuierung einer Militärkaserne in Thessalien angeordnet. Durch einen Waldbrand hat sich ein Teil des Munitionslagers entzündet. Im Rest des Landes beruhigt sich Lage langsam.
Hohe Temperaturen und starker Wind haben in mehreren Ländern im Mittelmeerraum Waldbrände befördert. Auf Sizilien kamen drei Menschen ums Leben, in Griechenland wurden zwei Leichen gefunden – und in Portugal wurden Einsatzkräfte verletzt.
Entwarnung gab es vorerst auf der Insel Rhodos, wo mehr als 20.000 Touristen und Einheimische evakuiert werden mussten. Im Landesinneren brachen währenddessen um die 61 neue Brände aus.
Ohne Löschflugzeuge geht bei der Waldbrandbekämpfung im Mittelmeerraum nichts. Für die Piloten sind die Einsätze jedoch herausfordernd – sie fliegen rein nach Sicht. Auf Rhodos kam es nun zu einem Unglück.
Das Unglück ereignete sich bei einem Löscheinsatz auf der griechischen Insel Euböa. Nach ersten Angaben stürzte das Flugzeug in eine Schlucht in den Bergen. Ein im Fernsehen veröffentlichtes Video soll den Absturz zeigen.
Die Waldbrände in Griechenland, vor allem auf Rhodos, haben zehntausende Urlauber über Nacht überrascht. Wir sprechen mit Simon Strauß vor Ort, der Klimaforscherin Julia Pongratz und dem Reiseautor Andreas Lesti.