Griechischer Poker, erster Teil
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras gewinnt die Vertrauensabstimmung im Parlament – doch er hat noch eine weitere Bewährungsprobe vor sich.
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras gewinnt die Vertrauensabstimmung im Parlament – doch er hat noch eine weitere Bewährungsprobe vor sich.
Nach dem Rücktritt seines Verteidigungsministers will der griechische Ministerpräsident im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Damit setzt Alexis Tsipras alles auf eine Karte.
Der jahrelange Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien könnte bald Geschichte sein. Das mazedonische Parlament machte am Freitag den Weg für eine Beilegung des Konflikts frei. Doch die griechische Regierung ist gespalten.
2015 hätte ein Besuch der Kanzlerin in Griechenland noch ganz anders ausgesehen, doch heute hat sich das Verhältnis gebessert. Die Verantwortung der Rettungsmaßnahmen wurde jedoch in eine Zukunft nach Merkel und Tsipras verlegt.
Das Parlament in Mazedonien hat nach jahrelangem Namensstreit mit Griechenland nun der Änderung zugestimmt. Nun scheint der Weg des Balkanlandes zur Aufnahme in die Nato und EU frei – unter einer Bedingung.
Auf ihrer Reise nach Griechenland trifft Angela Merkel einen innenpolitisch bedrängten Alexis Tsipras in Athen. Auf den griechischen Regierungschef könnte schon bald eine Vertrauensabstimmung zukommen. Ist es schon ein Abschiedsbesuch?
Wirtschaftlich liegt Griechenland aktuell weiter zurück als oft angenommen. Ministerpräsident Alexis Tsipras hat viele seiner Versprechen nicht eingelöst. Ein Kommentar.
Angela Merkel reist nach Athen. Dort trifft sie auf Alexis Tsipras, der einst mit seiner radikalen, gehässigen und beleidigenden Anti-Merkel-Rhetorik Wahlkampf machte. Heute sieht das ganz anders aus.
Ministerpräsident Alexis Tsipras verteilt vor den Wahlen in diesem Jahr schon mal Geschenke. Das hat allerdings seinen Preis. Was verrät der Blick auf die Zahlen?
Entgegen der anfänglichen Erwartung hat Alexis Tsipras die griechische Regierung stabilisiert und den „Namensstreit“ mit Mazedonien gelöst. Doch genau das könnte ihn nun das Amt kosten – oder ihm den Friedensnobelpreis bringen.
China weitet seinen Einfluss in Europa aus, durch Investitionen erzeugt das Land Abhängigkeiten. Das führt dazu, dass Kritik an Peking immer mehr verstummt – Europa hat kein Gegenmittel.
Das Referendum über den künftigen Namen von Mazedonien hat das Quorum nicht erreicht. Doch Regierungschef Zaev will die Pläne für die Namensänderung des Landes auf einem anderen Weg durchsetzen.
Streng vertrauliche Stenogramme dokumentieren, wie Griechenland und Mazedonien über Monate versuchten, den Namensstreit zwischen ihren Staaten zu lösen. Auch die Angst vor russischen Störversuchen spielte dabei eine Rolle. Ein Protokoll.
Auf dem Balkan stimmt ein ganzes Land darüber ab, ob es einen neuen Namen tragen soll. Eine Reise durch Mazedonien, solange es noch so heißt.
Nach jahrelangen harten Sparmaßnahmen verkündet der griechische Ministerpräsident Tsipras frohe Botschaften: Löhne und Renten sollen steigen, Steuern sinken. Doch viele Griechen sind nicht so optimistisch wie ihr Regierungschef.
Nach fast achteinhalb Jahren internationaler Aufsicht und drei Hilfsprogrammen gewinnt Griechenland seine finanzielle Unabhängigkeit zurück – zumindest ein wenig.
Nach mehr als acht Jahren endet das vorerst letzte Hilfsprogramm für Griechenland. Ministerpräsident Tsipras, der keines seiner Versprechen gehalten hat, soll das Land zurück an die Märkte führen.
Das dritte und vorerst letzte Hilfsprogramm für Griechenland endet. Im Interview sagt der deutsch-griechische Unternehmer Dimitris Kamargiannis, warum er darüber nicht begeistert ist – und wie Athen vom Ende des Syrienkrieges profitieren könnte.
Nach den Bränden in dem Athener Vorort Mati mit zahlreichen Opfern machen sich die Menschen nun Gedanken, wie sich solche Katastrophen in Zukunft verhindern lassen. Dabei geht es auch um fehlenden Gemeinsinn.
Kürzungen im Katastrophenschutz waren Teil des griechischen Austeritätspakets. Haben sie zur Brandkatastrophe beigetragen?
Viele hatten nach Ausbruch der Flammen Zuflucht im Meer gesucht. Die Küstenwache rettete mit anderen Helfern fast 700 von ihnen. Es wurden allerdings auch Leichen aus dem Meer gezogen. Der betroffene Ort Mati ist vor allem eine beliebte Region für Ferienlager von Kindern.
Die Flammen lodern bereits östlich und westlich Athens, in Rafina fliehen hunderte Menschen ins Meer. Der Zivilschutz spricht vom „schlimmsten Szenario“ – mindestens 60 Menschen kommen ums Leben, Tspiras ruft die Staatstrauer aus.
Für schnelle Asylverfahren in Griechenland fordert der griechische Außenminister Kotzias im F.A.Z.-Interview mehr Geld von Europa. Außerdem spricht er über das angespannte Verhältnis zur Türkei und russische Flüchtlingslager.
Die EU gibt grünes Licht für Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien und Albanien. Doch der Weg zur EU-Mitgliedschaft ist noch weit – und der Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien geht in die nächste Runde.
Muharrem Ince hat es geschafft – er ist in der türkischen Politik zu einer ernst zu nehmenden Kraft geworden. Doch wer ist der Mann, der Hunderttausende zu seinen Wahlkampfveranstaltungen zog?
Ist die griechische Krise überwunden? Vieles spricht dagegen, denn der Konkurs wird nur verschleppt.
Der frühere Chef von Griechenlands Statistikbehörde ist zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Weil er ehrlich war – und sich für die politische Kaste als Sündenbock anbot.
Akzeptiert der griechische Oppositionsführer Mitsotakis die Namensänderung Mazedoniens macht er sich viele Freunde in Europa – und in seiner eigenen Partei viele Feinde. Ist noch mehr Nationalismus eine Lösung?
Um eine Vereinbarung im Namensstreit mit Mazedonien zu kippen, leiten Griechenlands Konservative ein Misstrauensvotum gegen Alexis Tsipras ein. Das Ergebnis ebnet neue Wege.
Griechenlands Ministerpräsident muss wegen des Kompromisses im Namensstreit mit Mazedonien um seinen Posten fürchten. Und auch der mazedonische Präsident ist von der Einigung nicht angetan.
Seit mehr als 25 Jahren streiten sich Mazedonien und Griechenland um den Namen der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik. Eine Einigung war in Reichweite – doch dann meldet sich Mazedoniens Präsident zu Wort.
Seit Jahren fordert Griechenland, dass sich Mazedonien umbenennt. Ministerpräsident Alexis Tsipras tritt in Athen an die Öffentlichkeit und verkündet Unglaubliches: Eine Vereinbarung im Namensstreit mit dem Nachbarn.
Der griechische Regierungschef plant tiefgreifende Reformen im Finanz- und Energiesektor – Priorität habe dabei der Abbau notleidender Kredite. So will er wieder das Vertrauen von privaten ausländischen Investoren gewinnen.
Die linkspopulistische griechische Regierung – bekannt für antikapitalistische Sprüche – hat eine prominente Investmentbank beauftragt, im Schuldenkampf zu helfen. Irgendwo muss das Geld ja herkommen.
Zwei Tierarten geben den Forschern Anlass zur Freude, und eine hippe Lösung für die alten Kaugummis auf der Straße ist auch gefunden – erfreuliche Meldungen, die in dieser Woche zu kurz gekommen sind.
Im August läuft das Hilfspaket für Athen aus. Dann beginnt etwas Neues, stellt der EU-Kommissionspräsident in Aussicht.