Das Elend der Griechen
Nichts ist gut in Griechenland. Ministerpräsident Alexis Tsipras rühmt sich für seine Reformen. In Wirklichkeit herrscht er weiterhin in einem System von Korruption und Misswirtschaft.
Nichts ist gut in Griechenland. Ministerpräsident Alexis Tsipras rühmt sich für seine Reformen. In Wirklichkeit herrscht er weiterhin in einem System von Korruption und Misswirtschaft.
In wenigen Monaten läuft das dritte EU-Hilfspaket für Griechenland aus. Dann kommt das Land auch so zurecht, sagt der Regierungschef. Vorher müsse Griechenland aber noch einiges tun.
Einige EU-Staaten beteiligen sich nicht an den Ausweisungen russischer Diplomaten. Dafür haben sie ganz unterschiedliche Gründe.
Zypern verkauft seine Staatsangehörigkeit – und wirbt damit, dass man nirgends schneller und simpler Europäer werden könne. Günstig ist der Weg zum Pass allerdings nicht.
Früher sangen deutsche Fans: „Es gibt nur ein Rudi Völler!“ Heute sind viele Griechen auf demselben Trip, nur geht es bei ihnen um das eine Mazedonien. Was meinen sie damit, und warum gehen sie deswegen zu Hunderttausenden auf die Straße?
Schon als Minister legte er Wert auf große Gesten. Yannis Varoufakis bleibt sich auch in diesem Buch treu.
Verdächtigungen über angebliche Bestechungsgelder aus der Schweiz wirbeln Griechenlands Politik auf. Angebliche Zeugen sind anonym und unangreifbar – noch.
Zuletzt konnte Griechenland mit guten Nachrichten aufwarten. Doch schon ist von neuen Unterstützungen die Rede: Kommt sogar ein neues Hilfspaket?
Athen nimmt eine der letzten Hürden vor dem Auslaufen des dritten Hilfsprogramms. Die Rückzahlung von Schulden überlässt die Regierung dabei den folgenden Generationen.
Vor einigen Monaten war der frühere Chef des griechischen Statistikamtes zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Mann erhält nun Unterstützung von fachlich höchster Stelle.
Viele Staaten Europas sind immer noch hoch verschuldet. Es kann einem Angst und Bange werden.
Das komplizierte Verhältnis Griechenlands zur Türkei wird belastet durch Soldaten, die nach dem Putschversuch 2016 Asyl suchten. Einer von ihnen hat das nun erhalten – und gleich darauf wieder verloren.
Die EU-Kommission entscheidet über ein Verfahren gegen Polen. Union und SPD wollen Sondierungsfahrplan und -themen besprechen. In Berlin wird der Antidiskriminierungsbericht vorgestellt.
Zum letzten Mal, so Regierungschef Tsipras, könnte Griechenlands Haushalt im Zeichen der Hilfsprogramme stehen. Nach tagelanger Debatte ging der Etat durchs Parlament. Doch nicht alle Zahlen sehen gut aus.
In der EU droht heftiger Streit um die beschlossenen Flüchtlingsquoten. Für EU-Ratspräsident Tusk sind sie unwirksam und spaltend. Griechenlands Ministerpräsident Tsipras nennt solche Aussagen sinnlos.
Es bleiben Erdogan nicht viele Orte, zumal in Europa, an die er unbeschwert reisen kann. Umso freudiger hat er jetzt eine Einladung aus Griechenland angenommen. Es geht aber um mehr als nur Händeschütteln.
Geben private Gläubiger noch mehr Kredit? Das will die Regierung bald testen und eine neue Anleihe auf den Markt bringen.
Chinas Nationalismus wird dieses Jahrhundert prägen. Warum Xi Jinping das geschickter macht als Donald Trump und was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.
Bei ihrem Treffen in Washington sind Alexis Tsipras und Donald Trump voll des Lobes füreinander. An einer Stelle kühlt die Stimmung dann aber ab.
In der Finanzkrise war Wolfgang Schäuble mit seinem harten Sparkurs für viele ein Feindbild. Nun hat er seinen letzten Auftritt unter den europäischen Finanzministern - und geht mit einer eindringlichen Warnung.
In dem Krisenland keimt ein zartes Pflänzchen der Hoffnung. Bankenpräsident Karamouzis hofft nun auf Investoren und eine Rückkehr der Einlagen. Was sagen die Zahlen?
Griechenland geht es besser als Osteuropa, doch nirgendwo in Europa ist die Jugendarbeitslosigkeit so hoch wie dort. Die Lösung für junge Griechen liegt im Ausland.
Der griechische Oppositionsführer und vermutlich künftige Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis fordert im Gespräch mit der F.A.Z. Schuldenerleichterungen für sein Land – und macht ein Versprechen.
Die ideologische Rhetorik von Tsipras zeichnet bis in diese Tage ein Zerrbild der Realität. Ein Schuldenschnitt würde da die völlig falsche Botschaft vermitteln.
Griechenland ist immer noch hoch verschuldet. Doch der Streit um einen möglichen Schuldenerlass wird von allen Seiten instrumentalisiert: Das linke Syriza-Bündnis will ein „Schuldeingeständnis“ der Gläubiger, der IWF erpresst Wolfgang Schäuble.
Man habe Europa sprachlos gelassen und Kritiker Lügen gestraft, sagt Alexis Tsipras in griechischen Medien. In der Tat sind seine Haushaltszahlen überraschend gut. Aber ein zweiter Blick darauf lohnt sich.
Die EU tut so, als setze sie die Griechen unter Druck. Wenn Griechenland schon 2018 wieder auf eigenen Beinen stehen soll, ist es bald zu spät für Reformen.
Vor diesem Tag hatten viele Angst. Doch auf der römischen EU-Geburtstagsfeier zeigen sich die Europäer geschlossen und entschlossen – den Briten sei Dank.
Seit einem Jahr gilt der Flüchtlingspakt zwischen EU und Türkei. Die Fluchtroute über die Ägäis und den Balkan ist seitdem fast dicht. Das könnte sich aber ändern.
Außenminister Gabriel will den Griechen in ihrer Schuldenkrise Mut machen. Dabei hilft ihm bei seinem Athen-Besuch Schröders Agenda 2010, die SPD-Kanzlerkandidat Schulz bei einem Wahlsieg zurückdrehen will.
Alexis Tsipras will seiner Klientel keine weiteren Kürzungen zumuten. Kritiker aus Griechenland sehen allerdings noch Sparpotential im eigenen Land. Wichtiger für die Zukunft des Landes dürfte indes etwas anderes sein.
Die Regierung Tsipras braucht von den Gläubigern dringend die nächste Kreditrate. Doch Zugeständnisse will sie dafür nicht machen.
Warum spricht Deutschlands erfahrener Finanzminister öffentlich über den „Grexit“? Gibt es handfesten Streit? Oder steckt Wahltaktik dahinter? Auf jeden Fall machen einige Spekulationen die Runde.
EU-Kommissionschef Juncker zweifelt, ob die von Deutschland geforderte Beteiligung des Internationalen Währungsfonds am griechischen Hilfsprogramm weiter sinnvoll ist. Athen wirft Finanzminister Schäuble vor, den Grexit zu wollen.
Die ungelöste Krise in Griechenland drängt zurück auf die Agenda. Regierungschef Tsipras warnt Bundesfinanzminister Schäuble mit scharfen Worten.
Der Streit über die Schuldenkrise in Griechenland könnte wieder ausbrechen. Das hat mehrere Gründe: die Lage im Land, die IWF-Postion nach Trumps Amtsantritt - und die Bundestagswahl.