Tsipras stellt sich Vertrauensvotum
Zwei Wochen ist der griechische Regierungschef Tsipras erst im Amt, doch hat er in dieser Zeit vor allem in Europa für viel Wirbel gesorgt. Jetzt stellt er sich seinem Parlament zum Vertrauensvotum.
Zwei Wochen ist der griechische Regierungschef Tsipras erst im Amt, doch hat er in dieser Zeit vor allem in Europa für viel Wirbel gesorgt. Jetzt stellt er sich seinem Parlament zum Vertrauensvotum.
Die griechische Regierung findet die Staatswirtschaft gut und redet abfällig über ihre Geldgeber. Gibt es am Ende nur noch eine Lösung?
Nach dem äußerst positiven Januar endete auch die erste Februar-Woche mit einem Plus. Besonders gut sah es zur Wochenmitte aus, von Dienstag bis Donnerstag lagen die Tageshochs jeweils über 10.900 Punkten, am Dienstag kletterte der DAX sogar bis auf knapp 16 Punkte an die 11.000er Marke heran. Zum Wochenende hin ging den deutschen Aktien aber etwas die Luft aus, der Wochenschluss lag mit knapp 10.850 Punkten etwa 1,5% unter der 11.000er Marke, sehr wohl aber auch etwa 1,5% über dem Vorwochenschluss.
Griechenlands Ministerpräsident Tspiras will eine Verlängerung des EU-Rettungsprogramms nicht akzeptieren. In seiner Regierungserklärung verspricht er, die „Wunden der Sparpolitik“ zu heilen. Dafür fordert Tsipras dringend frisches Geld.
Ernüchtert von der Reaktion der EU-Partner, betreiben Syriza-Aktivisten weiter Wahlkampf. Von der Bundesregierung fordern sie Solidarität. Die griechische Regierung sucht derweil den Schulterschluss mit Russland.
Die erste Begegnung der neuen griechischen Regierung mit der Realität hat die Hoffnungen vieler Wähler enttäuscht. Kaum etwas zeigt das deutlicher als die Leserkommentare in den Online-Ausgaben der griechischen Zeitungen.
Die Welt diskutiert über Athens Schulden. Dabei mangelt es Griechenland vor allem an einem: einer funktionierenden Wirtschaft. Was das Land schon reformiert hat - und was noch fehlt.
Griechenlands Finanzminister sucht die Deutschen mit historischen Erfahrungen zu ködern. Aber es ist abwegig, die europäische Rettungspolitik für Griechenland mit dem Vertrag von Versailles zu vergleichen.
Unter Anspielung auf die deutsche Geschichte wirbt der griechische Finanzminister in Berlin um Unterstützung. „Wenn man eine stolze Nation zu lange demütigt, dann gärt es in dieser Nation irgendwann“, sagte Varoufakis. Zuvor hatte die EZB eine Ausnahmeregelung für Griechenland gestoppt.
Der neue griechische Finanzminister will seinem deutschen Kollegen Schäuble einen Schuldenschnitt schmackhaft machen. Bei „Anne Will“ werden wir schon vorher in die Geheimnisse der europäischen Krise eingeweiht.
In François Hollande hofft der neue griechische Regierungschef Tsipras einen Verbündeten zu finden. Und immerhin: „Wir haben die gleichen Interessen“, sagt Hollande.
Am Donnerstag will der neue griechische Finanzminister bei einem Treffen mit Wolfgang Schäuble in Berlin seine Pläne im Schuldenstreit vorstellen. Aber auch die Bundesregierung hat sehr konkrete Forderungen an Athen, wie ein jetzt bekannt gewordenes Arbeitspapier zeigt.
Die Sozialisten in Athen träumen vom Leben ohne Troika auf Kosten der Steuerzahler in Europa. Die Finanzminister der Geberländer sind hoffentlich nicht so dumm, sich darauf einzulassen.
Ein wichtiger Teil des Athener Schuldenplanes besteht offenbar in einem kurzfristigen Überbrückungskredit, den die EZB erlauben müsste. Die lehnt das laut einem Zeitungsbericht ab.
Die neue griechische Regierung will an diesem Mittwoch in Brüssel für ihren Kurs im Schuldendrama werben. An einer deutlichen Entlastung will der neue Ministerpräsident Tsipras festhalten.
Der neue griechische Regierungschef Tsipras wirbt in Rom für seine Vorstellungen von Europa, trifft dort auf einen weiteren Gegner strenger Sparpolitik. Doch Italiens Ministerpräsident Renzi bleibt auf Distanz - und erinnert an die Spielregeln der EU.
Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis tourt durch Europa. Nun kommt er auch nach Deutschland – um mit Finanzminister Schäuble über einen Schuldenerlass zu verhandeln. Den beiden stehen schwierige Gespräche bevor.
Wenn Griechenland aus dem Euro austritt, dann ist die Stabilität im östlichen Mittelmeerraum in Gefahr. Es liegt aber vor allem an Athen, dieser Gefahr vorzubeugen.
Erstmals verrät die neue griechische Regierung, wie sie den Schuldenstreit beilegen will: mit speziellen neuen Wertpapieren. Und mit höheren Steuereinnahmen. Dazu meldet sich Bundeswirtschaftsminister Gabriel.
Will Juncker nur zuhören, wenn er am Mittwoch den neuen griechischen Regierungschef Tsipras trifft? Zu befürchten ist, dass er den Griechen etwas verspricht, obwohl er dazu nicht befugt ist.
Eine Erfahrung wie die zyprische Regierung möchte der neue griechische Ministerpräsident Tsipras den Griechen offenbar ersparen. Zypern hatte 2013 in höchster Not um einen Kredit in Moskau gebeten – und auf Granit gebissen.
Zypern und Griechenland ohne Euro? Das wäre ein schwerer Schlag für Europa, sagt Alexis Tsipras. Der neue griechische Regierungschef und sein Finanzminister Giannis Varoufakis werben derzeit in Europa für ihren Kurswechsel.
Der amerikanische Präsident schaltet sich mit deutlichen Worten in den europäischen Schuldenstreit ein. „Sie können Länder, die sich inmitten einer Depression befinden, nicht immer weiter ausquetschen“, sagt er. Und es ist klar, an wen diese Botschaft gerichtet ist.
Der starke Trend aus dem Januar hält an: Der Dax schließt am Montag abermals auf Rekordhoch. Sorgen über die Weltwirtschaftslage und die Politik Griechenlands werden wenig beachtet.
EU-Kommissionschef Juncker und auch die Bundesregierung sind wohl bereit, die Troika-Kontrolleure in ihrer jetzigen Form nicht nochmal nach Athen zu schicken. Das liegt aber nicht nur an den Griechen. Die wiederum sind ohnehin nicht dagegen, überwacht zu werden, sagt ihr Finanzminister.
Eine Woche nach Amtsantritt startet der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras auf Zypern eine „Roadshow“, um seine Vorschläge zur Lösung der griechischen Schuldenkrise zu präsentieren.
Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis wird in Paris zum geschmeidigen Diplomaten. Die Griechen wollen auf die nächste Kredittranche verzichten, kündigte er an. Äußerst moderat äußerte er sich auch gegenüber Deutschland. In Kürze will er sich mit Finanzminister Schäuble treffen.
Nur ganz kurz geht AfD-Chef Bernd Lucke auf den Wahlsieg des Linkspopulisten Alexis Tsipras in Griechenland ein. Er dankt ihm für seinen Protest - und fordert einen weiteren Schuldenschnitt für das Land.
Die wichtigsten Kommentatoren in Griechenland äußern sich besorgt: So benimmt sich kein Regierungschef, nun kommen die „15 Tages des Feuers“, schreiben sie. Aber nicht alle. Ein Blick durch die Zeitungen.
Die neue griechische Regierung fragt eine amerikanische Investmentbank, wie sie die Last der hohen Schulden verringern kann. Außerdem rüstet sie rhetorisch ab – wohl auch, weil viele Griechen ihr Geld von der Bank holen.
Jean-Claude Juncker bereitet Verhandlungen mit Athen vor. Der EU-Kommissionspräsident hat auch schon eine Idee, wo Geld herkommt.
Der EU-Parlamentschef hat die griechische Regierung aufgefordert, die verbalen Angriffe auf Kanzlerin Merkel einzustellen. Es sei kurzsichtig, „auf die Deutschen einzuprügeln“. Eine Umfrage zeigt: Die Solidarität mit Griechenland ist immer noch groß.
Griechenland macht sich in halb Europa unbeliebt. Und Angela Merkel wartet ab. Das ist die richtige Strategie: Griechenland darf sich auch mal mit anderen Ländern zerstreiten.
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz kritisiert den Abbruch der Troika-Zusammenarbeit durch Griechenland. Und der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Barthle, sieht keine Basis für neues Hilfsprogramm. Das berichtet die F.A.S.