Taliban-Chef für Friedensgespräche mit Kabul
Der flüchtige Taliban-Anführer Mullah Omar bezeichnet in einer Online-Audioerklärung Friedensverhandlungen als „legitim“, wenn sie „das Ende der Besatzung Afghanistans“ zum Ziel hätten.
Der flüchtige Taliban-Anführer Mullah Omar bezeichnet in einer Online-Audioerklärung Friedensverhandlungen als „legitim“, wenn sie „das Ende der Besatzung Afghanistans“ zum Ziel hätten.
Unter den Asylsuchenden, die über das Mittelmeer kommen, stammen die meisten aus Syrien, Afghanistan und Eritrea. Das legt andere Schlüsse über die Gründe ihrer Flucht nahe als wirtschaftliche.
Bislang zahlte Berlin stillschweigend Lösegeld, wenn Deutsche entführt wurden. Doch diese Regel gilt offenbar nicht mehr. Im April wurde eine Eliteeinheit der Bundeswehr nach Afghanistan geschickt: Zur Rettung einer Geisel aus den Händen der Taliban.
Die Bundespolizei ist eigentlich mit der Sicherung der Grenzen betraut. Oft hat sie dafür kaum noch Zeit. In Passau etwa ist sie durch die Registrierung von Migranten gebunden. Ein Morgen auf Streife.
Die Bundeswehr soll laut Verteidigungsministerin von der Leyen Anfang 2016 aus dem Norden Afghanistans abziehen. Damit bleibt sie länger als zunächst geplant vor Ort. Auch danach wird die Armee jedoch noch im Land bleiben.
Sicherheitskräfte haben einen Angriff afghanischer Taliban-Kämpfer auf das Parlamentsgebäude in Kabul offenbar beendet. Alle sieben Angreifer seien tot, teilt das Innenministerium mit.
Für Zehntausende Flüchtlinge ist die drittgrößte Insel Griechenlands das Tor zu Europa. Dort sieht man, was die EU erwartet, falls der griechische Staat zusammenbricht.
Die Taliban haben an die „Brüder“ des IS einen Brief geschrieben und sie davor gewarnt, nach Afghanistan zu kommen. Weil sie sich in ihrem Herrschaftsanspruch bedroht fühlen, arbeiten sie sogar mit einem einstigen Todfeind zusammen.
Die amerikanische Regierung befürchtet eine Ausbreitung des „Islamischen Staates“ in Afghanistan. Milizen hätten sich in Kämpfer des IS umbenannt, die Rekrutierung nehme zu. Auch die Taliban befürchten neue Konkurrenz.
Bei einem Angriff auf eine Straßensperre haben die Taliban in Afghanistan mindestens 17 Polizisten getötet. In der Provinz Helmand, die als Hochburg der Islamisten gilt, kommt es immer wieder zu solchen Anschlägen.
Seit mehr als zehn Jahren kämpfen die islamistischen Taliban in Afghanistan vereint gegen die vom Westen gestützte Regierung. Doch nun treten die noch radikaleren Milizen des „Islamischen Staats“ zunehmend als Konkurrenten auf.
Im April hatten die Taliban in Afghanistan einen deutschen Entwicklungshelfer entführt. Nun ist der 45 Jahre alte Mann aus Potsdam wieder in Freiheit. Fragezeichen stehen hinter den Umständen seiner Freilassung.
Tim Focken war als Soldat in Afghanistan. Ein Talib schoss ihm den linken Arm kaputt. Jetzt will Focken der erste Bundeswehrsoldat bei den Paralympischen Spielen werden.
Wenn auf einem Dorfplatz die Tötung eines Taliban-Führers zur Ermordung einer unschuldigen afghanischen Familie uminterpretiert wird, hat die Sicherheitsoperation mehr Schaden als Nutzen erzeugt.
Der afghanische Präsident Ghani will eine Zusammenarbeit des eigenen mit dem pakistanischen Geheimdienst. Für viele Afghanen klingt das unglaublich. Widerstand formiert sich auch in den eigenen Reihen.
Aus den Abschriften der Dokumente aus dem Versteck von Bin Ladin geht hervor, dass sein Terrornetz Al Qaida eine genaue Strategie für Deutschland hatte. Es gab konkrete Anweisungen, wie die deutschen Truppen aus Afghanistan vertrieben werden sollten.
In Hannover soll ein Polizist inhaftierte Männer aus Afghanistan und Marokko gedemütigt und geschlagen haben. Nun gibt es Hinweise, dass er auch schon einen Kollegen mit der Dienstwaffe bedroht hat. Der Bundespolizeipräsident kündigt Konsequenzen an.
Bei einem Selbstmordattentat nahe des Flughafens von Kabul sind mindestens drei Menschen, davon ein britischer Eupol-Mitarbeiter, getötet worden. Ein Mann aus Nodrhein-Westfalen wurde verletzt.
Janine Wissler, stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, äußert sich im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu den Krawallen während der Blockupy-Proteste und attackiert die CDU.
Seit die Wehrpflicht passé ist, buhlt die Truppe wie jeder zivile Arbeitgeber um Nachwuchs und Fachkräfte - samt Karriereberatung. Die wirkt zwar noch etwas unbeholfen. Dafür winken gute Perspektiven.
Bei einer Geiselnahme in Afghanistans Hauptstadt Kabul ist es zu mehreren Toten gekommen. Der Angriff galt einem bei Ausländern beliebten Hotel.
Der brutale Mord an einer jungen Studentin wegen angeblicher Koranverbrennung hat die afghanische Gesellschaft aufgewühlt. Wie konnte so etwas trotz aller Aufklärungskampagnen passieren? Die Täter wurden jetzt verurteilt.
Nicht nur die deutschen Soldaten haben Probleme mit ihrem Sturmgewehr, sondern auch die amerikanischen Streitkräfte: Das M4 gelangt nicht nur im Afghanistaneinsatz an seine Grenzen. Nun soll es modernisiert werden.
Das G36 habe „keine Zukunft“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen diese Woche. Wirklich? Die Bundeswehr erwägt nun, das Sturmgewehr G36 zu modernisieren. Für die laufenden Einsätze soll eine schnelle Lösung her.
Australien erinnert sich seiner Soldaten, die vor 100 Jahren auf der türkischen Halbinsel Gallipoli ihr Leben ließen. Doch Kritiker wünschen sich mehr Aufmerksamkeit für die Veteranen der jüngeren Geschichte.
Rückt Afghanistan in den Fokus des IS? Verbündete sollen am Hindukusch einen Anschlag verübt haben – doch Zweifel bleiben.
Ein Selbstmordattentäter tötet in Ostafghanistan Dutzende Menschen. Diesmal kritisieren die Taliban den Anschlag. An ihrer Statt brüstet sich die Terrormiliz Islamischer Staat mit der Tat.
Unter dem Banner des IS könnten sich extremistische Splittergruppen in Afghanistan neu formieren. Zwar hat der IS in dem von Krieg zerrissenen Land am Hindukusch bisher noch keine „tiefen Wurzeln“ schlagen können, doch die Islamisten erzeugen viel Angst.
Der afghanische Übersetzer Masoom Gharibyar glaubte, seine Probleme mit den Ämtern gelöst zu haben – dann kam seine Tochter Mariam zur Welt.
Einst war das World Russia Forum eine respektable Angelegenheit. Jetzt ist die Veranstaltung nur noch ein Hort von Kreml-Apologeten, Verschwörungstheoretikern und anderen Irren. Ein Gastbeitrag.
Hellmut Königshaus, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages, relativiert die Kritik am Sturmgewehr G36. Gründe für die mangelnde Präzision fänden sich in den Konstrukionswünschen der Bundeswehr.
Afridun Amu studiert in Berlin und hat ein afghanisches Surfprojekt gestartet. In einem Land, das nicht an einen Ozean grenzt und in dem Menschen noch immer um ihr Leben fürchten? Alles andere als verrückt sei das, meint Amu.
Aus Angst vor einem Anschlag haben afghanische Sicherheitskräfte einen Deutschen erschossen. Der Mann war offenbar trotz Warnungen auf einen Kontrollpunkt in Kabul zugerast.
Eine Kommission hat nach einjähriger Prüfung festgestellt, dass das seit zwanzig Jahren eingesetzte Sturmgewehr der Bundeswehr nicht immer treffsicher ist. An der Front in Afghanistan wusste man das schon lange.
Afghanistans Präsident demonstriert bei seinem Besuch in Washington Einigkeit mit John Kerry. Ihm liegt daran, dass die Amerikaner ihre Antiterroroperationen fortsetzen. Und er hat viele Republikaner auf seiner Seite.
Der britische Prinz Harry beendet seine Militärkarriere. In den zehn Jahren als Soldat war er zweimal in Afghanistan. Nun will er als Freiwilliger in Afrika helfen.