Waschen, eincremen, verstehen
Wohin im Alter, wenn der Alltag eine Bürde wird? Nadia Qani hat in Frankfurt einen besonderen Pflegedienst. Und will ein Altenheim für Migranten eröffnen.
Wohin im Alter, wenn der Alltag eine Bürde wird? Nadia Qani hat in Frankfurt einen besonderen Pflegedienst. Und will ein Altenheim für Migranten eröffnen.
Wegen der schlechten Sicherheitslage haben internationale Organisationen ihre Schutzmaßnahmen in Kabul verstärkt. Nun gab es wieder einen Angriff auf Ausländer. Eine Deutsche wurde nach Regierungsangaben aus Kabul getötet.
In der Pfungstädter Kaserne ist die einzige Feldpostleitstelle untergebracht. Sie hält seit 25 Jahren Kontakt zu deutschen Soldaten im Ausland.
Afridun Amu kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Er ging in Sportvereine, lernte Deutsch, studierte Jura und Design Thinking. Jetzt tritt er als erster Afghane bei der Surf-Weltmeisterschaft an. Ein Interview.
Afridun Amun ist der Präsident der Wave Riders Association of Afghanistan und will seinen Landsleuten das Surfen schmackhaft machen.
Selbstmordattentäter des „Islamischen Staates“ haben am Mittwoch das Gebäude eines staatlichen Senders in Dschalalabad gestürmt und dabei sechs Menschen getötet.
Beim Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zeigt die Kanzlerin wenig Neigung, den Wünschen Präsident Trumps im Anti-Terrorkampf nachzukommen. Auch der Bitte nach mehr Soldaten in Afghanistan erteilt sie eine Absage.
Viele Flüchtlinge, die nach Deutschland kamen, hatten in ihrer Heimat einen Beruf. Jetzt müssen sie wieder bei null anfangen. Das Programm „Ina“ der Handwerkskammer hilft ihnen dabei.
Die afghanische Armee hat den IS-Anführer Abdul Hasib getötet. Er soll verantwortlich sein für den Angriff auf ein Militärkrankenhaus in Kabul im März.
In einem neuen Strategiepapier skizziert die amerikanische Regierung, wie sie den Kampf gegen den Terror führen will: Die Kriege sollen billiger – und Verbündete stärker eingespannt werden.
Ehemalige Taliban-Kämpfer können einem Bericht zufolge Schutz und Asyl in Deutschland erhalten. Grund sei drohende Folter in Afghanistan.
Wenn Menschen in Gefahr sind, rücken sie stärker zusammen. Sebastian Junger hat ein Buch über dieses Phänomen geschrieben. Im Interview spricht der Reporter über Kriegsveteranen, die eigene Isolation – und die Einsamkeit als Feind.
Fast hundert Afghanen hat Deutschland in den vergangenen Monaten nach Kabul abgeschoben. Manche sind zum ersten Mal im Land – andere wiederum befinden sich längst auf dem Weg zurück nach Europa.
Mit Militäruniformen getarnte Taliban haben einen Armeestützpunkt im Norden Afghanistans angegriffen und gezielt Soldaten getötet – nur wenige Kilometer von stationierten deutschen Soldaten entfernt.
Er wolle nicht der „Präsident der Welt“ sein, hat Donald Trump immer wieder erklärt. Nun sind es trotzdem vor allem außenpolitische Themen, die seine noch junge Präsidentschaft bestimmen. Ein Überblick über die wichtigsten Baustellen.
Die amerikanischen Streitkräfte haben zum ersten Mal ihre stärkste nicht-atomare Bombe abgeworfen. Afghanischen Behörden zufolge wurden durch den Angriff 36 IS-Kämpfer getötet.
Sadistische Gewaltspiele und sexuell motivierte Übungen – immer wieder werden solche Fälle in der Bundeswehr bekannt. Mancher sagt: Dort tobt ein Kampf um die innere Verfasstheit der Streitkräfte.
Immer wieder prügeln sich Jugendliche auf dem Hanauer Freiheitsplatz, zuletzt wurde bei einer Massenschlägerei ein Unbeteiligter schwer verletzt. Was ist da los? Eine Reportage über Alkohol und Gewalt.
Zum vierten Mal sind abgelehnte Flüchtlinge von Deutschland nach Afghanistan ausgeflogen worden. Die teuren Aktionen sind umstritten.
Frankreichs Jugend zweifelt an der Zukunft: Eine Begegnung mit Karine Tuil, die in ihrem Roman ein verstörendes Porträt der französischen Gegenwart zeichnet.
In Kabul haben islamistische Kämpfer ein großes Militärkrankenhaus angegriffen. Dabei starben dutzende Menschen. Nun gibt es auch ein Bekennerschreiben.
„Helfen Sie mir, ich kann kein Deutsch.“ Das stand auf dem Zettel, mit dem Sami in Frankfurt vor dem Jugendamt landete. Mit 15 Jahren ist der Afghane geflohen.
CDU und Grüne in Hessen ringen vergeblich um eine gemeinsame Position. Der kleinere Regierungspartner hält es für falsch, dass der Bund Teile des Bürgerkriegslandes als sicher einstuft.
In der vergangenen Woche wurden abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben. Jetzt verüben die Taliban wieder Anschläge in der Hauptstadt – die von der Bundesregierung als sicher eingestuft wird.
In Deutschland kommt es wieder zu Sammelabschiebungen nach Afghanistan. Aber nicht alle Bundesländer machen mit. Das Bundesinnenministerium ist dagegen machtlos. Es ist höchste Zeit, das zu ändern. Ein Kommentar.
„Sammelabschiebungen mit gerade mal 20 Leuten sind ein Witz“, sagt Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU). Es müssten „Tausende“ abgeschoben werden, auch „junge afghanische Männer“.
Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier hat die SPD wegen des Abschiebestopps für Afghanen in Schleswig-Holstein scharf kritisiert. Das sei Verrat „am gesamten Asylsystem“.
Schleswig-Holstein wagt den Alleingang mit einem Abschiebestopp – und nutzt dafür eine Gesetzeslücke. Wie reagiert das Innenministerium in Berlin?
Der BND soll zahlreiche ausländische Journalisten beobachtet haben. Der Journalistenverband DJV verlangt Aufklärung. Reporter ohne Grenzen sieht eine neue Dimension des Verfassungsbruchs.
Die Abschiebung zweier Asylbewerber aus Sachsen-Anhalt hat in der schwarz-rot-grünen Koalition zu einem heftigen Streit geführt. Die Grünen werfen der CDU vor, die Entscheidung nicht abgestimmt zu haben – und warnen vor einem Bruch der Koalition.
250 Menschen protestierten in München gegen die geplante Sammelabschiebung. Trotzdem ist am Mittwochabend zum dritten Mal ein Flugzeug mit abgelehnten Asylbewerbern Richtung Afghanistan gestartet.
Die Rückführung afghanischer Asylsuchender stößt auf Widerstand. Kritiker werfen der Bundesregierung vor, Unschuldige in den sicheren Tod zu schicken. Doch die Argumentation der Moralisten ist voller Widersprüche.
Er sollte am Mittwochabend in ein Flugzeug nach Kabul steigen. Doch Mannheimer Richter haben den Behörden verboten, den Mann auszufliegen. Er wäre sonst auf unbestimmte Zeit von seinem schwerbehinderten Sohn getrennt.
Aus Deutschland abgeschobene Afghanen könnten in ihrer Heimat leichte Beute für kriminelle Netzwerke oder Aufständische werden, fürchtet die Internationale Organisation für Migration.
Wie man die Ausreisepflicht besser durchsetzen kann, dazu berät heute die Bundesregierung. Am Abend sollen etwa 50 Afghanen in ihr Heimatland abgeschoben werden – die Maßnahme ist umstritten, die Sicherheitslage im Land gilt als unklar.
Zwei Skifahrer aus Afghanistan trainieren in der Schweiz für die Weltmeisterschaft. Von ihrer Konkurrenz werden sie ausgelacht – dabei haben sie noch ganz andere Träume.