Zerfall und Verwesung in der AfD
AfD-Mitglieder in Nordrhein-Westfalen sehen die Teilnahme ihrer Partei an der Landtagswahl gefährdet. Der Streit um dubiose Wahlpraktiken beschäftigt jetzt auch die AfD-Führung.
AfD-Mitglieder in Nordrhein-Westfalen sehen die Teilnahme ihrer Partei an der Landtagswahl gefährdet. Der Streit um dubiose Wahlpraktiken beschäftigt jetzt auch die AfD-Führung.
Vor dem Spitzentreffen in Berlin zeichnet sich eine kleine Lösung ab, zu strittig sind viele Fragen nach wie vor. Wahlkampfthema soll die Rente nicht werden.
Der CDU-Landesvorsitzende in NRW erwartet für 2017 Wahlkämpfe, „wie wir sie noch nie hatten“. Im F.A.Z.-Interview spricht Armin Laschet über radikale Angriffe auf die CDU von Links und Rechts – und was das mit Angela Merkel zu tun hat.
Der Führungsstreit innerhalb der AfD könnte wieder losbrechen: Der NRW-Landesverband von Petrys Lebensgefährten Marcus Pretzell soll bei der Aufstellung der Landesliste Recht gebrochen haben. Das könnte auch Auswirkungen auf die Landtagswahl haben.
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland fühlt seine Partei der österreichischen FPÖ nah – und begründet das mit deren deutschnationaler Tradition und der gemeinsamen Geschichte. Aber ergibt das Sinn?
Für die einen ist es Erziehung zur Toleranz, für die anderen Zwangssexualisierung von Kindern: Der Konflikt zwischen Regenbogenlobby und bürgerlichen Überzeugungen kann das nächste große Thema der AfD werden.
Hass schlägt den Kirchenleuten aus der AfD entgegen. Wie reagieren evangelische und katholische Wähler? Die Antwort ist kompliziert. Nicht jeder findet es gut, dass einige Bischöfe der AfD das Licht ausmachen.
Die von der britischen Ukip-Partei dominierte „Allianz für Direkte Demokratie in Europa“ hat EU-Gelder regelwidrig für Wahlumfragen verwendet. Jetzt ermittelt die britische Wahlkommission.
Die AfD kann bei Wählern in Ostdeutschland weiter punkten. In einer aktuellen Umfrage liegt sie in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bei mehr als 20 Prozent.
AfD-Chefin Petry ist aus strategischen Gründen froh über die Kanzlerkandidatur Angela Merkels. Auch aus der SPD gibt es für Petry schon einen Wunschkandidaten.
Die SPD verbreitet, Merkel sei „nicht mehr unschlagbar“. Wer sie herausfordern soll, bleibt aber unklar. Ihre vierte Kandidatur für das Kanzleramt lässt die AfD frohlocken. Die Reaktionen.
Eine Spaßpartei nutzt ein Schlupfloch und profitiert von hohen Zuschüssen. Doch nach einem Bescheid der Bundestagsverwaltung steht „Die Partei“ des Satirikers Martin Sonneborn vor dem Ruin.
Was geschieht, wenn Rechtspopulisten regieren? In Polen werden Heimatliebe, die Verehrung der richtigen Helden und neuer Nationalismus verordnet wie Medizin. Die Opposition bleibt machtlos.
Will Angela Merkel eine vierte Amtszeit als Kanzlerin? Eine Entscheidung dürfte an diesem Sonntag fallen. Einer Umfrage zufolge steht mehr als jeder Zweite hinter der CDU-Politikerin. Gleichzeitig gewinnt die AfD an Zustimmung.
Dass die AfD bei ihrem Landesparteitag in Baden-Württemberg die Presse aussperrt, ist ziemlich unsouverän. Dass Politiker der Partei nicht zum Bundespresseball dürfen, ist es freilich auch.
Die AfD hat allen Journalisten den Zugang zu ihrem Landesparteitag verboten. Unser Autor hat trotzdem versucht reinzukommen.
Erstmals findet ein AfD-Parteitag in Baden-Württemberg ohne Medien statt. Reportern wird der Zutritt verweigert. Zwei Verfassungsrechtler halten das für widerrechtlich.
Keine „One-woman-show“, sondern ein Spitzenteam – mit dieser Botschaft will die AfD in die Bundestagswahl starten. Gegner Petrys sagen: Und die Macht der Parteichefin begrenzen.
Die FDP wirft der Bundeskanzlerin Führungslosigkeit und eine „durchgrünte“ Politik vor. Angela Merkel unterwerfe sich einem sozialdemokratischen „Mainstream“, kritisiert Parteichef Christian Lindner im F.A.Z.-Interview.
Donald Trump ist mit Populismus zum Präsidenten geworden. Wird er damit zum Vorbild für heimische Politiker? In der Sendung von Maybrit Illner will ausgerechnet ein dröger CDU-Mann die Wähler bei ihren Emotionen packen.
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki glaubt, dass Donald Trump einige seiner zentralen Wahlversprechen umsetzen wird. Ein Gespräch über Trumps Stärke, Merkels Schwäche, seine Vorliebe für Jamaika und das Gute an der AfD.
Die AfD in Baden-Württemberg hat entschieden, Journalisten nicht über den Verlauf ihres Parteitags berichten zu lassen. Das offenbart ein merkwürdiges Verständnis der Partei von Demokratie und Öffentlichkeit. Ein Kommentar.
Auf dem Landesparteitag der AfD in Kehl ist die Presse nicht willkommen. Es solle nicht „voreingenommen über die Veranstaltung berichtet werden“, hieß es. Zumal zahlreiche Landeslisten-Bewerber für ihre „abstrusen Ansichten“ bekannt seien.
Die AfD im Südwesten kommt nicht zur Ruhe. Ein Landtagsabgeordneter beschimpft Politiker, drei weitere vertreten ähnliche Auffassungen wie die „Reichsbürger“.
Die jüngsten Wahlen in Amerika und Europa zeigen, wie unzufrieden offenbar viele Menschen sind. Was stört sie konkret? Unter dem Hashtag Systemkrank zählen User in Deutschland ihre Klagen auf.
Populisten gewinnen Wahlen mit Hilfe der sozialen Netzwerke. Die kann man aber auch gegen Trump und Co. einsetzen. Dafür müssen sich aber vor allem die klassischen Medien verändern.
Die Kritik am Wahlerfolg Donald Trumps wirkt einäugig. Sie verliert das andere Amerika aus den Augen, aber auch ein anderes Deutschland, von dem die AfD träumt. Bei Frank Plasberg erfährt man, woran das liegen könnte.
Deutsche Politiker wie der künftige Bundespräsident Steinmeier haben Donald Trump nach der Wahl geschmäht. Oder ihm Bedingungen diktiert. Das könnte ihnen noch schaden – vor allem aber Deutschland. Ein Kommentar.
Die von der AfD abgespaltene Partei Alfa hatte noch im Oktober einen Rechtsstreit um ihren Namen verloren. Nun ist ein Neuanfang gemacht.
Angela Merkel mahnt den neuen amerikanischen Präsidenten zur Einhaltung gemeinsamer Werte. Dagegen erweist sich SPD-Chef Sigmar Gabriel auf einigen Gebieten als „Trump-konform“.
Der Aufstieg von AfD und Pegida hängt eng mit Facebook zusammen. Die Mechanismen spielen Populisten in die Karten – auch Donald Trump hat davon profitiert. Das Netzwerk ist ein Rückzugsraum für Radikalisierung.
Der AfD wird im Bundestagswahlkampf nichts Besseres passieren können, wenn sie es weiterhin mit lauter guten deutschen Clintons zu tun hat. Die kennen die Sehnsüchte der Protestwähler nicht mehr. Ein Kommentar.
Warum viele deutsche Politiker auf die Wahl von Donald Trump mit Zurückhaltung reagieren – und was sich nun für Deutschland ändern könnte.
Make Germany Great Again: Die AfD freut sich über den künftigen Präsidenten Trump – und diskutiert, ob dessen Methoden als Vorbild für den eigenen Wahlkampf taugen.
Kalt erwischt hat der Sensationssieg Donald Trumps nicht nur viele Journalisten und Meinungsforscher. Auch deutsche Politiker hatten auf Hillary Clinton im Weißen Haus gesetzt. Nur eine Partei freut sich.
Der Weg für eine Spitzenkandidatur von Frauke Petry ist frei. Der AfD-Co-Vorsitzende Jörg Meuthen tritt nicht zur Bundestagswahl an. Dafür nennt er zwei Gründe.