Ein Ausnahmejurist hilft den Wirecard-Aufklärern
Ein Frankfurter Professor und Richter unterstützt die Wirtschaftsprüferaufsicht APAS bei ihrem schwersten Fall. Matthias Jahn besitzt eine Fähigkeit, die unter Juristen rar ist.
Ein Frankfurter Professor und Richter unterstützt die Wirtschaftsprüferaufsicht APAS bei ihrem schwersten Fall. Matthias Jahn besitzt eine Fähigkeit, die unter Juristen rar ist.
Seit fast einem Jahr sitzen Markus Braun und Oliver Bellenhaus als Angeklagte im Wirecard-Prozess. Wer von beiden lügt? Und wer sagt die Wahrheit?
Unternehmen mit zweifelhaften Geschäftsmodellen, die zusammenbrechen: Der Kollaps der Beteiligungsgruppe Signa erinnert an den Zusammenbruch von Wirecard.
Im Wirecard-Skandal kam der Rechtsstaat erst ins Spiel, als der Schaden schon eingetreten war. Man muss hoffen, dass er zumindest den längeren Atem hat.
Nach dem Mammutprozess gegen den einst für Wirecard tätigen Prüfriesen EY will die Wirtschaftsprüferaufsicht APAS ihre brisanten Bescheide finalisieren. Die Sanktionen sind scharf wie nie – auch der Papierberg dürfte hoch wie nie sein.
Wirecard, Siemens Energy, Bayer: Die Ärgernisse im Dax häufen sich. Und trotzdem verdienen Anleger mit dem Index viel Geld.
Der österreichische Milliardär könnte seinen Einfluss im strauchelnden Immobilienkonglomerat Signa abgeben. Kommt es dazu, hat das auch mit René Benkos Investoren zu tun: Sie haben zu lang zugeschaut.
Der mitangeklagte Oliver Bellenhaus bezichtigt die Verteidiger des einstigen Wirecard-Chefs Markus Braun der Lüge: Sie hätten den Gerichtssaal „zu einem Ort der Desinformation gemacht“.
Der Angeklagte Oliver Bellenhaus hat sich gegen die Vorwürfe von Brauns Verteidigern zur Wehr gesetzt und attackiert Markus Braun.
Der frühere Wirecard-Manager Oliver Bellenhaus weist die Vorwürfe seines ehemaligen Chefs Markus Braun zurück und teilt selbst gegen ihn aus.
„Wer ist schon davon ausgegangen, sich in einer Art Spionagethriller wiederzufinden, wenn er im Aufsichtsrat eines Dax-Unternehmens sitzt“, sagt der frühere Aufsichtsratschef im Wirecard-Prozess.
Der Justizflüchtige Jan Marsalek wird von britischen Ermittlern verdächtigt, Teil eines Spionagenetzwerks für Russland gewesen zu sein.
Die Geheimdienstkontakte des ehemaligen Wirecard-Vorstands werfen seit seiner Flucht Fragen auf. Nun verdächtigen britische Ermittler Jan Marsalek, Teil eines russischen Spionagenetzwerks gewesen zu sein.
Wirecard hatte an Anleger Scheingewinne auf Grundlage falscher Bilanzen ausgeschüttet. Der Insolvenzverwalter verlangt von Großaktionären jetzt das Geld zurück.
Schon seit drei Jahren kämpfen Wirecard-Aktionäre um Schadenersatz. Ein 60-jähriger Kläger fragt sich mittlerweile, ob er ein Urteil noch erleben wird.
Die Gläubiger werden Eigentümer und wenden so eine möglicherweise drohende Insolvenz ab. Der bisherige Eigentümer KKR bleibt beteiligt, die Finanzaufsicht Bafin wegen mangelhafter Geldwäschekontrollen wachsam.
Vor zwei Jahren brachte der Leerverkäufer Fraser Perring die Ermittlungen gegen den Immobilienkonzern Adler Group ins Rollen und sieht sich bestätigt. Investiert ist er nicht mehr – er hat neue Ziele.
Vor einem Bezirksgericht in Singapur hat am Montag der zweite Strafprozess um die Milliardenpleite von Wirecard begonnen.
In der Rezession kommt mehr Arbeit auf Insolvenzverwalter zu. Wie sieht die Elite der Branche sich selbst und die Wirtschaft? Und was passiert mit insolventen Unternehmen? Vier Fachleute berichten.
Wagner-Chef Prigoschin ist untergetaucht, von Wirecard-Gauner Jan Marsalek gibt es ein Lebenszeichen. Hier kommt ein Tipp, wie man beide aufspüren könnte.
Jan Marsaleks Brief sorgt vor Gericht weiter für Streit. Gleichzeitig bringt eine Zeugenaussage weitere Details zur Flucht des mutmaßlichen Haupttäters ans Licht.
Seit drei Jahren ist Jan Marsalek auf der Flucht. Nun meldet sich der mutmaßliche Haupttäter im Wirecard-Prozess – und schon geht es vor Gericht zur Sache.
Der Brief des früheren Wirecard-Vorstands Marsalek soll nicht in die Verhandlung eingebunden werden. Die Anwälte des ehemaligen Vorstandschefs Braun protestieren. Und die frühere Produktvorständin Steidl sagt aus.
Wirtschaftsminister Habeck wirbt in Indien für engere Wirtschaftsbeziehungen. Was sagt die frühere Wirecard-Vorständin im Zeugenstand? Und: Barbie oder die Geschichte eines Bombenbauers? Wer ins Kino geht, hat die Qual der Wahl. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Sprecher von Staatsanwaltschaft und Gericht bestätigten den Eingang eines Schreibens von Marsaleks Rechtsanwalt bei der Münchner Strafkammer, die über den mutmaßlichen Milliardenbetrug bei Wirecard verhandelt. In dem Brief befinden sich brisante Infos.
Der flüchtige ehemalige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek hat sich über seinen Verteidiger schriftlich an das Landgericht München I gewandt.
Seit mehr als drei Jahren ist Jan Marsalek, der frühere Vorstand von Wirecard, auf der Flucht. Nun hat er sich erstmals über seinen Verteidiger beim Landgericht München gemeldet.
Im größten Betrugsfall der deutschen Nachkriegsgeschichte gehen die Verteidiger des früheren Wirecard-Chefs Markus Braun in die Offensive. Dem Gericht werfen sie indirekt vor, umfangreiche E-Mail-Korrespondenzen zu vernachlässigen.
Dem früheren Wirecard-Vorstandschef Markus Braun droht eine Niederlage im Rechtsstreit mit seiner Managerhaftpflichtversicherung.
Familienministerin Lisa Paus wollte die Kinderarmut in Deutschland abschaffen. Damit hat sie die Regierung an den Rand des Bruchs gebracht. Jetzt muss sie zurückstecken.
Der Wirtschaftsprüfer Martin Wambach von Rödl & Partner will die Immobilienfirma Adler prüfen, nachdem sich lange keiner an das Risikomandat herantraute. Es ist nicht das erste Mal, dass er zur Ehrenrettung der Prüferzunft beiträgt.
Spätestens seit dem Dieselskandal und dem Wirecard-Skandal ist Managerhaftung kein Nischenthema mehr. Insgesamt steigen Regressansprüche. Manager müssen mehr in ihren Versicherungsschutz investieren.
Eine Richterin gerät in Bedrängnis
Der Aufsichtsrat der Commerzbank wollte den langjährigen Bereichsvorstand Rüdiger Rass längst zum Vorstandsmitglied bestellt haben. Doch nun fiel er durch die Prüfung der Bankenaufsicht – aber wohl nicht wegen Wirecard.
Im weltweit ersten Urteil gegen frühere Mitarbeiter des zusammengebrochenen Münchner Finanzdienstleisters Wirecard sind in Singapur zwei Manager zu Gefängnisstrafen verurteilt worden.