Psychologisches Gutachten über wichtigen Wirecard-Angeklagten
Gutachter sollten klären, ob der Wirecard-Angeklagte von Erffa wegen einer autistischen Störung nur eingeschränkt oder überhaupt nicht schuldfähig sein könnte.
Gutachter sollten klären, ob der Wirecard-Angeklagte von Erffa wegen einer autistischen Störung nur eingeschränkt oder überhaupt nicht schuldfähig sein könnte.
Durch seine Hinweise kam der Skandal bei Wirecard ans Licht. Jetzt erneuert Whistleblower Pav Gill seine Vorwürfe gegen die Bafin – und die Tür für seine Aussage im Prozess gegen Markus Braun scheint sich zu öffnen.
Der Wirecard-Skandal war ein dicker Brocken für die Wirtschaftsprüferaufsicht APAS. Die Behörde kämpft immer noch gegen Rückstände in der Bearbeitung von Fällen. Dafür fehlen Mitarbeiter.
Der frühere Leiter der Wirecard-Bank belastet den wegen Milliardenbetrugs angeklagten Markus Braun schwer. Der ehemalige Wirecard-Chef habe hochriskante Kredite ohne Absicherung an Partner vergeben.
Der Fall Jan Marsalek ist längst nicht mehr nur ein Wirtschaftskrimi. Der frühere Wirecard-Vorstand führte offenbar im Interesse des Kremls einen Spionagering, der bis nach Wien und London reichte.
Die SINA-Laptops verfügen über sensible deutsche Verschlüsselungssoftware. Zwei wurden in den Räumlichkeiten des früheren Verfassungschützers gefunden. Einer soll an den FSB gegangen sein.
Wirecard-Geschädigte fürchten, dass das Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY sich möglichen Haftungsansprüchen teils entziehen könnte. Auch im Musterverfahren der Anleger gegen EY könnte die Umwandlung angegriffen werden.
Gerade versucht die AfD, das Verfahren um die Einstufung der Partei als rechtsextremistischer Verdachtsfall zu stören – mit Befangenheitsanträgen gegen die Richter. Wie funktioniert dieses Rechtsmittel?
Am vergangenen Freitag hat es laut einer Justizsprecherin ein Rechtsgespräch zwischen der Strafkammer, Vertretern der Staatsanwaltschaft sowie der Verteidigung des Angeklagten Stephan von Erffa, des früheren Chefbuchhalters von Wirecard, gegeben.
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY will den Fall Wirecard so schnell wie möglich hinter sich lassen. Dafür akzeptiert EY jetzt auch harte Sanktionen der Abschlussprüferaufsicht.
Die Umstrukturierung der Wirtschaftsprüfung könnte auch Konsequenzen für die Haftung für Altfälle wie den Wirecard-Skandal haben. Doch laut EY geht es um andere Aspekte.
Durch einen Wechsel der Rechtsform senkt der Prüfriese sein Stammkapital und die Haftungssumme. Hat das Folgen für Wirecard-Kläger, die Schadenersatz fordern? Ein Blick in die Details.
Jan Marsalek soll mithilfe einer Geliebten für den russischen Geheimdienst angeworben worden sein. Später soll er sich als Priester getarnt haben.
Vor der Insolvenz erhielt eine dubiose Firma 200 Millionen Euro aus Aschheim. Daraufhin erhebt der Insolvenzverwalter Klage gegen die Ex-Vorstände – und kann auf Schadenersatz hoffen. Die Kreditvergabe war pflichtwidrig, meint nun ein Richter.
Geldgeber und Immobilienprojektpartner können über die Adler Group nur den Kopf schütteln. Jetzt hat sich auch ihr Krisenmanager Kirsten verabschiedet.
Wie das Bayerische Oberste Landesgericht am Mittwoch mitteilte, wird der zuständige 1. Zivilsenat voraussichtlich erst im Herbst dieses Jahres mit der mündlichen Verhandlung im Kapitalanleger-Musterverfahren beginnen.
Im Wirecard-Prozess beantwortet der Kronzeuge einen langen Fragenkatalog.
Seit 14 Monaten versucht das Landgericht München, Licht ins Dunkel des mutmaßlichen Wirecard-Milliardenbetrugs zu bringen. An diesem Mittwoch steht der einhundertste Verhandlungstag an. Ihm werden wohl noch viele folgen.
Lufthansa-Flugzeuge bleiben heute am Boden, im Wirecard-Prozess droht zum 100. Verhandlungstag Streit und Fußballfans kommen gleich doppelt auf ihre Kosten.
Während andere Prüfungs- und Beratungshäuser vor allem mit Beratungsaufträgen wachsen, steigert Mazars die Prüfungsumsätze um ein Drittel.
Der einstige Wirecard-Manager in Dubai hat im Strafprozess seinen Ex-Chef Markus Braun schwer belastet und soll nun auf auf freien Fuß kommen. Brauns Anwalt empört sich.
Während andere Prüfungs- und Beratungshäuser vor allem mit Beratungsaufträgen wachsen, steigert Mazars die Umsätze im Geschäftsfeld Wirtschaftsprüfung um ein Drittel. Deutschlandchef Regierer erklärt, was die Branche aus den Fällen Wirecard und Adler gelernt hat.
In letzter Instanz scheitert ein Anleger mit einer Beschwerde in Karlsruhe. Der Mann hatte wegen seiner Verluste 65.000 Euro Schadenersatz von der Bafin verlangt.
Der erste Zeuge aus Südostasien wird eingeflogen. Yoshio Tomiie untermauert die zentrale These der Ankläger, dass es dort jahrelang nur Scheingeschäfte gegeben hat. Doch seine Aussage lässt Fragen offen.
Ein Wirecard-Aktionär blitzt mit der Klage gegen seine Depotbank ab. Die hatte tiefere Einblicke in das geplatzte Börsenwunder als ihr Kunde, doch bekam er davon nichts mit. Die Lehren für Anleger sind ernüchternd.
Ein Privatanleger hat seine Depotbank auf Schadenersatz verklagt. Ein Urteil lehnte einen Anspruch jedoch ab.
Mit dubiosen Geldflüssen ins Ausland kaschierte Wirecard wohl seine Luftbuchungen von fast 2 Milliarden Euro. Eine Thailänderin, deren Name in den Unterlagen auftaucht, wurde nun per Videoschalte befragt.
Der Rechtsanwalt Stefan Denkhaus ist ein erfahrener Insolvenzverwalter. Die Gefahr, dass er sich am letzten Warenhauskonzern verhebt, ist trotzdem groß.
Das Verfahren gegen die für das Skandalunternehmen Wirecard zuständige Wirtschaftsprüfung EY bleibt in der Schwebe. Denn das Unternehmen braucht mehr Zeit, um den Mammutbescheid der Aufsichtsbehörde zu prüfen.
Einer der größten Wirtschaftsprozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte geht in die Verlängerung. Das entschied jetzt das Landgericht München.
Die Insolvenz des ehemaligen Dax-Unternehmens Wirecard ist der wohl spektakulärste Wirtschaftsskandal Deutschlands. Selbst 100 Verhandlungstage reichen nicht, ihn strafrechtlich aufzuarbeiten.
Wirecard-Insolvenzverwalter will 1,5 Milliarden Euro Schadenersatz.
Hätten die Wirtschaftsprüfer die Jahresabschlüsse des Unternehmens sorgfältig geprüft, wäre die Wirecard-Affäre frühzeitig aufgedeckt worden, argumentiert der Insolvenzverwalter. Für die unzureichende Prüfung soll EY jetzt zahlen.
Zum 31. Dezember verjähren Ansprüche gegen Wirecard, frühere Organe und EY. Kurz vor Torschluss legt die Anlegerorganisation DSW eine Massenklage vor. EY wird auf 700 Millionen Euro Schadenersatz verklagt.
Im Wirecard-Skandal muss sich möglicherweise bald ein langjähriger Weggefährte von Markus Braun vor Gericht verantworten. Die Staatsanwälte haben Anklage gegen den langjährigen Finanzvorstand Burkhard Ley erhoben.