Brauns Leibwächter im Wirecard-Prozess: Ich wurde ruiniert
Zu den Geschädigten der Wirecard-Pleite zählen etliche Mitarbeiter des 2020 kollabierten Dax-Konzerns. Einer davon: der langjährige Fahrer des früheren Vorstandschefs.
Zu den Geschädigten der Wirecard-Pleite zählen etliche Mitarbeiter des 2020 kollabierten Dax-Konzerns. Einer davon: der langjährige Fahrer des früheren Vorstandschefs.
Anleger hoffen im großen Musterprozess gegen Wirecard-Verantwortliche und die Wirtschaftsprüfung EY auf Schadenersatz. Doch bisher wachsen nur der Aktenberg und der Frust.
Der Gerichtstermin im Anlegerprozess gegen die Wirtschaftsprüfung EY soll unter hohen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Können Wirecard-Aktionäre auf einen kurzen Prozess hoffen oder droht eine Hängepartie?
Rund 10 Millionen Euro Kapitalschwund soll es bei Wirecard jede Woche gegeben haben. Damit nährt ein wichtiger Zeuge den Verdacht von Milliarden-Scheingeschäften bei dem früheren Dax-Konzern.
Die Aktionäre von Wirecard können womöglich doch mit einer kleinen Entschädigung für ihre Kursverluste aus der Insolvenzmasse rechnen. Der 5. Zivilsenat des Oberlandesgerichts München (OLG) billigt ihnen einen Status als Gläubiger zu, weil sie vom Vorstand des Zahlungsabwicklers über Jahre getäuscht worden seien.
Hoffnung für Wirecard-Aktionäre: Geschädigte des Bilanzskandals erhalten jetzt nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München womöglich doch eine kleine Entschädigung. Das letzte Wort hat aber der BGH.
Der ehemalige Konzernboss Markus Braun und zwei weitere ehemalige Vorstände sollen Schadenersatz zahlen. Das bringt den Geschädigten aber nichts: Sie müssen sich damit abfinden, das bei Wirecard nicht mehr viel zu holen ist.
Der Insolvenzverwalter von Wirecard will mit seiner Klage Geld für die Gläubiger des Ex-Dax-Konzerns sichern. Das Landgericht München hat nun ein Urteil gefällt. Der Streit könnte aber weitergehen.
Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwochabend grünes Licht für den Einstieg der weltgrößten Reederei MSC beim Hafenlogistikkonzern HHLA gegeben.
Der ehemalige Wirecard-Chef Markus Braun wird auch nach mehr als vier Jahren nicht aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Richter begründen die Entscheidung auch mit der Gefahr von Flucht und Verdunkelung.
Der früherer Chefbuchhalter von Wirecard beharrt auf seiner Position: Von Fälschungen will er „zu keinem Zeitpunkt“ etwas gewusst haben. Damit dürfte Stephan von Erffa sich den Weg zu einer Einigung mit der Strafkammer endgültig verbaut haben.
Die Staatsanwälte werfen dem ehemaligen Finanzvorstand Alexander von Knoop sowie Susanne S., die bei Wirecard einst für die Produktentwicklung zuständig war, Untreue in mehreren Fällen vor.
Die Anklage läuft gegen den ehemaligen Finanzvorstand Alexander von Knoop und die im Vorstand für Produktentwicklung zuständige Susanne Steidl. Dabei geht es um den Vorwurf der Untreue.
Die Finanzaufsicht will Fehlberatung eindämmen und informiertere Bankkunden schaffen. Aber nicht selten führt das zu einer Flut an Papier, die sofort weggeworfen wird. Was ist damit gewonnen?
Aktionäre des Batterieherstellers Varta stehen vor einem Totalverlust – was das für Anleger bedeutet und was Fußball damit zu tun hat.
Im Wirecard-Prozess kommt ein Rätsel ans Licht: Der Konzern veröffentlichte Quartalsberichte, bevor die drei wichtigsten Partnerfirmen Geschäftszahlen lieferten. Das bringt den ehemaligen Chefbuchhalter in Erklärungsnot.
Im Wirecard-Prozess kommt ein Rätsel ans Licht: Der Konzern veröffentlichte Quartalsberichte, bevor die drei wichtigsten Partnerfirmen Geschäftszahlen lieferten. Das bringt den ehemaligen Chefbuchhalter in Erklärungsnot.
Im Wirecard-Prozess sagt erstmals der dritte Angeklagte aus. Und bestreitet jede Schuld an der Milliardenpleite. Ein Geständnis klingt anders.
Das Kabinett soll den Haushalt beschließen, im Wirecard-Prozess will der dritte Angeklagte aussagen, Angela Merkel wird 70 und Taylor Swift kommt nach Gelsenkirchen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Im Wirecard-Prozess kommen weitere Hinweise ans Licht, dass der Bilanzskandal möglicherweise früher hätte entdeckt werden können.
Die Wirecard-Chefetage soll über Jahre betrogen haben, bis der Konzern 2020 zusammenbrach. Wie blieb so lange unentdeckt, dass etwas faul war? Warnzeichen gab es, berichtet ein Mitarbeiter des Wirtschaftsprüfers EY vor Gericht.
Laut dem jüngsten Sachstandsbericht hat Insolvenzverwalter Michael Jaffé Hunderte von Millionen Euro gesichert. Doch jetzt beginnt die ungewisse, zähe Phase. Gläubiger müssen sich in Geduld üben.
Michael Jaffé hat im Skandalkonzern aufgeräumt. Bis seine Klagen Geld für die Insolvenzmasse einspielen, könnte es aber Jahre dauern.
Fast zwei Monate hat Stephan von Erffa mit sich gerungen. Nun will sich der ehemalige Chefbuchhalter von Wirecard erstmals im Prozess zu den Vorwürfen äußern – trotz der Aussicht auf eine lange Haftstrafe.
Fast zwei Monate hat Stephan von Erffa mit sich gerungen. Nun will sich der ehemalige Chefbuchhalter von Wirecard erstmals im Prozess zu den Vorwürfen äußern – trotz der Aussicht auf eine lange Haftstrafe.
Ein ehemals ranghoher Commerzbank-Manager enthüllt vor Gericht, wie schwer er sich mit Zweifeln an Wirecard tat. Als der Zahlungsdienstleister zusammenbrach, war auch das geliehene Geld weg.
Politiker und Banker trommeln laut für einen einheitlichen europäischen Finanzmarkt. Doch das Projekt kommt nicht voran: Denn es gibt viel heimlichen Widerstand.
Der Anwalt des angeklagten ehemaligen Wirecard-Chefs Braun spricht ein heikles Thema an.
Der Termin für die mündliche Verhandlung im Musterverfahren der Wirecard-Aktionäre gegen die Wirtschaftsprüfung EY steht nun fest. Das Verfahren ist nicht nur juristisch knifflig, sondern auch organisatorisch komplex.
Das Gericht will den ehemaligen Buchhalter immer noch zur Aussage bewegen. Ungeschoren soll er aber nicht davon kommen.
Im Wirecard-Prozess verliert der Hauptangeklagte den Starverteidiger Alfred Dierlamm.
„Der Topf ist leer“: Rechtsanwalt Alfred Dierlamm legt sein Mandat als Verteidiger von Markus Braun im Wirecard-Prozess nieder. Der einstige Milliardär wird von nun an von Pflichtverteidigern vertreten.
Ein Münchner Gericht will den milliardenschweren Anlegerstreit gegen die Musterbeklagte EY nicht abspalten. Klägeranwälte werfen den Wirtschaftsprüfern vor, sich der Haftung entziehen zu wollen – der Beschluss komme einem „Erdbeben“ gleich.
Musterklagen für Anleger sind zu schwerfällig. Die Bundesregierung will das ändern. Richterbund und Anwaltverein vermissen Praxisbezug und Weitsicht.
Über seine Anwälte ließ Stephan von Erffa schon vor Wochen die Möglichkeiten eines Deals mit dem Gericht ausloten. Nach 18 Monaten Prozessdauer kündigt sich die Einlassung des zweiten Angeklagten im Wirecard-Prozess an.
Ein psychiatrisches Gutachten für Stephan von Erffa stellt keine Auffälligkeiten fest, die zu einer verminderten Schuldfähigkeit führten.