Wie Milliarden verbrannt wurden
Aufgeblähte Strukturen, Geschäfte in der Schmuddelecke, eine überforderte Führungsebene: Im Wirecard-Prozess lässt Insolvenzverwalter Michael Jaffé kein gutes Haar an dem Skandalunternehmen.
Aufgeblähte Strukturen, Geschäfte in der Schmuddelecke, eine überforderte Führungsebene: Im Wirecard-Prozess lässt Insolvenzverwalter Michael Jaffé kein gutes Haar an dem Skandalunternehmen.
Das OLG Frankfurt verurteilt einen syrischen Arzt wegen Folter zu lebenslanger Haft. Derweil beschäftigt Wirecard genau fünf Jahre nach Bekanntwerden des Milliardenbetrugs weiter die Gerichte.
Der Zusammenbruch des zum Dax-Aufsteiger hochgejubelten Unternehmens vor fünf Jahren hat den Blick auf die Bilanztestate verändert. Welche Folgen hat das?
Innerhalb kurzer Zeit wurde Insolvenzverwalter Michael Jaffé das Tafelsilber von Wirecard los. Ob die Milliardenforderungen der Gläubiger erfüllt werden können, ist auch nach fünf Jahren Insolvenzverfahren sehr fraglich.
Der Wirecard-Strafprozess zieht sich in die Länge. Der Richter beleuchtet akribisch Details, während der Hauptangeklagte immer neue Beweise fordert.
Der Zusammenbruch des Skandal-Konzerns Wirecard erschütterte die Republik. Vorgeschichte und Folgen zeigt eine Chronik des F.A.Z.-Archivs über rund zwei Jahrzehnte.
Trump fordert die bedingungslose Kapitulation von Iran. Putin tritt in Sankt Petersburg auf. In Berlin geht es um das Entlastungspaket. Und dann ist da noch der Puma am Geiseltalsee, der vielleicht auch nur eine Katze ist.
Die Verteidigung des ehemaligen Wirecard-Chefs will zeigen, über welche weiteren Wege Milliarden abgeflossen sein sollen.
Das Kreditinstitut erlitt Verluste und verklagt die für Wirecard tätige Wirtschaftsprüfung EY. Welche Rolle spielen Bilanztestate für die Einschätzung der Bonität eines Unternehmens?
Was nach Einschätzung der neuen Anwälte des Musterklägers im Zivilprozess der Wirecard-Anleger jetzt passieren muss – und welche Chancen sie für einen Vergleich mit der Wirtschaftsprüfung EY noch sehen.
Der Musterkläger im großen Bilanzskandal holt neue Anwälte an Bord, die bisher zuständige Kanzlei legt ihr Mandat nieder. Mit welcher Strategie haben Wirecard-Geschädigte noch Chancen auf Schadenersatz?
Weil sie für Russland spioniert haben, werden sechs Bulgaren zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Unter anderem sollen sie geplant haben, Schweineblut per Drohne auf eine Botschaft zu schütten. Ihr Verbindungsmann: Ex-Wirecardchef Marsalek.
Wie aus den Dokumenten hervorgeht, sprach der ehemalige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek mit russischen Spionen unter anderem über Waffengeschäfte. In London wird das Strafmaß gegen die Mitglieder des Spionagerings verhandelt.
Im Wirecard-Skandal haben die Aufseher schwere Pflichtverletzungen von Wirtschaftsprüfern festgestellt. Auch nach den Fällen Greensill, Adler Real Estate und Baywa ist der Schreibtisch der Kontrolleure voller geworden.
Österreichische Beamte, inzwischen vom Dienst suspendiert, sollen dem Ex-Wirecard-Manager und mutmaßlichen Spion Jan Marsalek zugearbeitet haben. War auch ein FPÖ-Mann involviert?
Die Anwälte des ehemaligen Wirecard-Chefs scheiterten in der vergangenen Woche mit ihrer Haftbeschwerde vor dem Oberlandesgericht München.
In London hat das Strafgericht drei Bulgaren verurteilt, die für Russland Spionage betrieben haben – auch in Deutschland. Ihr mutmaßlicher Anführer war der flüchtige Wirecard-Milliardenbetrüger Jan Marsalek.
Die Kontrolle von Unternehmenszahlen durch die Finanzaufsicht soll Skandale wie Wirecard verhindern. Funktioniert der neue Ansatz? Ein Gastbeitrag.
Ein großangelegter Kapitalanlegerprozess sollte Schadenersatzansprüche gegen die Wirtschaftsprüfung EY klären. Doch laut Gericht greift das Wirecard-Musterverfahren nicht für Prüftestate. Ist EY nun aus dem Schneider?
Anleger des 2020 zusammengebrochenen Dax-Unternehmens Wirecard können nur noch wenig Hoffnung in das Musterverfahren in München setzen. Das Gericht sieht keine Voraussetzungen dafür, Schadenersatzansprüche gegen die zuständige Wirtschaftsprüfung EY zu klären.
Auf eine Initiative des Gerichts hin lassen die Ankläger im Wirecard-Prozess einige Anklagepunkte fallen. Die Verteidiger von Markus Braun sprechen von einer Vorverurteilung.
Nach mehr als zwei Jahren Prozessdauer steht im Wirecard-Strafprozess eine wichtige Erklärung der Staatsanwaltschaft an. Doch die Termine in dieser Woche mussten erneut verschoben werden.
Im Münchner Strafprozess um den milliardenschweren Bilanzskandal des ehemaligen Zahlungsabwicklers Wirecard erwägen Gericht und Staatsanwaltschaft, etliche Vorwürfe fallen zu lassen.
Der Münchner Wirecard-Prozess läuft seit über zwei Jahren, ein Urteil ist bislang nicht in Sicht. Die Richter würden das Mammutverfahren durch Konzentration auf das Wesentliche gern verkürzen.
Für Wirecard-Geschädigte sind die Hürden vor Gericht hoch. Wird es für die Wirtschaftsprüfer trotzdem noch gefährlich? Ein Gastbeitrag.
Wieder ziehen Kleinanleger in ihren Schadenersatzklagen gegen die Finanzaufsicht Bafin den Kürzeren. Die Behörde habe im öffentlichen Interesse gehandelt und nicht zum Schutz einzelner Aktionäre, betont ein Gericht.
Aus einem schwachen deutschen Kapitalmarkt holt der Leitindex viel heraus. Doch junge Unternehmen sind im Dax Mangelware.
Mutmaßliche Spione für Russland stehen in London vor Gericht. Auch Marsalek, einst Wirecard-Vorstand, wird schwer belastet – es ging sogar um Mord.
Im Streit zwischen dem ehemaligen Chefbuchhalter von Wirecard und einem D&O-Versicherer hat ein Gericht entschieden, dass der Versicherer nicht mehr für die Kosten der Rechtsverteidigung aufkommen muss.
Das Mammutverfahren der Wirecard-Anleger begann mit einer Grätsche gegen das Gericht. Dann machte eine Ansage der Richterin Anlegern Hoffnung auf einen Vergleich. Doch erst sind noch wichtige Streitfragen zu klären.
Vor dem Landgericht München muss sich unter anderem der frühere Wirecard-Chef Markus Braun verantworten. Die Klagen der Anleger hat das Landgericht gebündelt und ein Musterverfahren eingeleitet.
Die SPD hat eine Antwort auf die K-Frage. In München beginnt der Musterprozess um Schadensersatzansprüche von Wirecard-Anlegern. Und in Baku ringen die Verhandler auf der COP29 um eine Einigung. Der F.A.Z. Newsletter.
Wenn am Freitag das große Verfahren der Anleger gegen Wirecard-Verantwortliche und die Wirtschaftsprüfung EY startet, muss die deutsche Justiz zeigen, dass sie einem so großen Fall gewachsen ist.
Krisen, Kriege und der Klimawandel machen das Urteil über die Bilanzen von Unternehmen noch riskanter. Schaffen die vom Fachkräftemangel geplagten Prüfer das?