Sturm über Hongkong
In Ostasien hält das Wetter die Arbeit an. Über Hongkong herrscht ein Taifun, dagegen ächzen China und Südkorea unter einer Hitzewelle.
In Ostasien hält das Wetter die Arbeit an. Über Hongkong herrscht ein Taifun, dagegen ächzen China und Südkorea unter einer Hitzewelle.
Beamten aus Singapur sollen nicht mehr ungehemmt in den Casinos der Stadt zocken können. Vielleicht ziehen sie lieber um, auf die Philippinen. Denn auch dort ist der Casino-Boom Asiens angekommen und führt zu heftiger Bautätigkeit in Manila.
Wie eine ganze Batterie von Kaninchen schauen die Asiaten auf den chinesischen Drachen. Und der scheint wieder zu fauchen.
Der Stadtstaat Singapur lädt heute zu seinem 48. Nationalfeiertag. Und China setzte am Freitagmorgen die Präsentation seiner monatlichen Daten fort. Besonders die chinesischen Lebensmittelpreise sind stark gestiegen.
Die Erwartungen an Raghuram Rajan, den künftigen Gouverneur der indischen Zentralbank, sind hoch. Doch zaubern könne er nicht, sagt Rajan. Er soll dafür sorgen, dass die Rupie nicht weiter stark an Wert verliert.
Singapurer stecken ihr Geld in Ananas-Kekse und pflegen so ihre Freundschaften. Auch Chinesen wissen, wie man sich seine Nachbarn gewogen hält. In Sri Lankas Hauptstadt Colombo haben sie den Bau eines Containerterminals mit einer halben Milliarde Dollar finanziert.
Die Nettogewinne der an der Börse gehandelten japanischen Unternehmen im ersten Quartal sind im Schnitt um 40 Prozent gestiegen. Besonders der Autobauer Toyota verdient kräftig.
Der Telekommunikationskonzern Softbank ist mittlerweile der drittgrößte Konzern an der japanischen Börse. Sein erfahrener Chef Masayoshi Son setzt konsequent auf ausländische Märkte.
Die Sonne scheint, die Börse boomt - was will man mehr? Eventuell Strukturreformen in Japan? Ein Ende der Euro-Dauerkrise? Vieles ist möglich, aber nicht alles.
Nach seinem Höhenflug verharrt der Nikkei wieder unter der Marke von 15.000 Punkten. Viel hängt jetzt davon ab, ob Regierungschef Abe nach einem Wahlsieg die angekündigten Reformen wagt.
Keine Aktien mehr in Osaka. Was 1879 begonnen hatte, findet 2013 ein Ende. In Osaka werden nach dem Zusammenschluss mit Tokios Börse künftig nur noch Derivate gehandelt.
Wir entschuldigen uns gleich zu Beginn. Aber wir können es Ihnen nicht ersparen: Zum Wochenausklang müssen wir uns hier dem ganz Hässlichen widmen.
Ein wenig mehr Klarheit. So lautet unser Motto am heutigen Donnerstag. Die Nebel lichten sich ein wenig „down-under“, beim Triebwerkshersteller Rolls-Royce, und an den Aktienmärkten.
Wegen der Feiertage konnten Chinas Börsen auf die miesen Wirtschaftsdaten nicht reagieren. Jetzt aber fallen die Kurse. Nur in Hongkong nicht, wo Anleger schon früher verkauft hatten.
Investoren hatten auf eine noch laxere Geldpolitik in Japan gesetzt. Denkste! Die Notenpresse macht Pause, die Kurse purzeln.
Chinas Raketenstart am Dienstag leitet die bisher längste Raumfahrtmission der Asiaten ein. An den heimischen Börsen geht es bergab, in Japan freuen sich die Anleger auf eine Fortsetzung der Konjunkturpolitik.
Großes Entsetzen in China: Der Außenhandel ist viel schlechter als ausgewiesen und stagniert. Die Märkte können nicht reagieren, die Börsen sind geschlossen. Anderswo in Asien geht es bergauf.
Auch die japanische Börse ist nervös. Das „Wunderprogramm Abenomics“ hat an Glanz verloren, da sich die Regierung bei Strukturreformen zurückhaltend zeigt.
Singapur, Trinidad, Tobago, Kalifornien. Die chinesische Gipfeldiplomatie läuft auf Hochtouren. Doch die Stimmung in Asien wird vom Treffen zwischen den Präsidenten Xi und Obama bestimmt.
In Asien geht der Machtkampf zwischen China und Japan in die nächste Runde. Japan holt auf - denn andere Länder suchen ein Gegengewicht zum chinesischen Einfluss.
Die Zeit der warmen Worte war gestern in Berlin, heute wird in Brüssel Tacheles geredet im Streit um die billigen Sonnenenergie-Panele aus dem Reich der Mitte.
Nach seinem starken Einbruch am Donnerstag ist der japanische Nikkei-Index mehr als 2 Prozent im Plus aus dem Handel gegangen. Insgesamt hat der Index in diesem Monat über 7 Prozent zugelegt.
Sparer bekommen fast keine Zinsen mehr. An der Börse werden derweil Rekorde gefeiert. Doch die Rekordjagd könnte jäh zum Ende kommen, wenn Notenbanken ihren Kurs wechseln. Geldpolitiker beteuern, sie hätten alles unter Kontrolle. Wenn das nur so einfach wäre. Eine Analyse.
Der Höhenflug der Aktienkurse an der Börse in Tokio geht weiter. Dank der aggressiven Geldpolitik der Bank von Japan und der Konjunkturprogramme der Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe konnte die Regierung am Donnerstag ein reales Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent melden.
Wahlen und Wirtschaft sind ein heikles Feld. In Indien belastet der Wahlkampf die Entwicklung des Landes massiv, die Börsianer aber scheinen sich kaum daran zu stören.
Chinesische Millionäre zieht es nach Australien. Denn das Land bietet ihnen spezielle Visa für Superreiche an. Wer mehr als 5 Millionen Dollar investieren will, ist willkommen. Das Geld der Chinesen feuert auch die Märkte an.
Der Chef der Bank von Japan, Haruhiko Kuroda, freute sich am Freitag beim Treffen der Notenbankchefs und der Finanzminister der G 20 in Washington ganz offensichtlich, dass die meisten anderen Länder Verständnis für die aggressive japanische Geldpolitik haben.
Der neue Löwe in Nordkorea ist wohl doch nur ein kratzbürstiger Kater. Das denken mittlerweile auch ausländische Geldanleger in Korea und kaufen.
In Sachen Geschlechtergleichberechtigung sieht es in Japans Unternehmen recht düster aus. Eine Initiative der Börsen soll das ändern.
Der japanische Aktienindex Nikkei erlebt durch die Abwertungspolitik einen Höhenflug. Nun zeigen sich erste Rückschläge. Sollte sich die Situation weiter verschlechtern, will Notenbankchef Kuroda die Lockerung der Geldpolitik verstärken.
Der Versuch von Japans Ministerpräsident, mit aggressiver Geldpolitik aus der Deflation zu kommen, schwächt den Yen. Amerika missfällt das. An der Börse dämpft das die Hoffnungen.
Die Woche ist für Anleger nicht nur in Amerika gut gelaufen, sondern auch in Asien, vor allem in Japan. Es ist Zeit, Gewinne mitzunehmen.
Der Dax hat sich nach der klaren Korrektur zur Wochenmitte am Donnerstag kaum von der Stelle bewegt. Für den Leitindex ging es im frühen Handel um 0,06 Prozent nach oben auf 7794 Punkte.
Die anhaltende Rekordjagd an der Wall Street hat den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch gestützt. Der Dax rückte im frühen Handel um 0,24 Prozent vor auf 7898 Punkte und baute damit seine Gewinne vom Vortag etwas aus.
Nach seinen jüngsten Verlusten ist der Dax am Dienstag etwas höher in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex legte um 0,3 Prozent auf 7895 Zähler zu.
Getragen von einer anhaltend guten Stimmung ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag mit weiteren Gewinnen gestartet und ist erstmals seit Anfang 2008 wieder über die Marke von 8000 Punkten gestiegen.