Schulden gegen Rentenreform – ein notwendiger Kompromiss
Wer sieht, was Union und SPD für die Rente planen, kann sich als junger Mensch nicht ernst genommen fühlen. Die Aussichten sind demotivierend.
Wer sieht, was Union und SPD für die Rente planen, kann sich als junger Mensch nicht ernst genommen fühlen. Die Aussichten sind demotivierend.
Die Frankfurter Ärztin Susanne Waller hat ihre Praxis nach 35 Jahren geschlossen, das hinterlässt eine große Lücke. Jüngere haben keine Hausärzte und wissen darum gar nicht, was ihnen fehlen wird, wenn die Babyboomer unter den Allgemeinmedizinern aufhören.
Der alte Bundestag kommt zu seiner 213. Sitzung zusammen, und nur ein Punkt steht auf der Tagesordnung. In der CDU-Zentrale starten die Koalitionsverhandlungen. Moskau reagiert abwartend auf eine mögliche Waffenruhe. Und der Zollkonflikt zwischen EU und USA eskaliert. Der F.A.Z. Frühdenker
Gut die Hälfte der Deutschen fürchtet, dass sie im Alter zu wenig Geld haben werden. Sogar vermögende Menschen machen sich Sorgen. Doch dagegen lässt sich etwas tun.
Union und SPD sondieren weiter. Zwischen Frauen und Männern gibt es noch immer deutliche Lohnunterschiede. Und Australien wappnet sich für einen ungewöhnlichen Wirbelsturm. Der F.A.Z. Newsletter.
3,74 Prozent: Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) konnte diese Zahl mit politischer Freude verkünden. Einfluss auf ihre Höhe hatte er aber nicht.
Der Arbeitsmarkt sei trotz aller Krisen stabil geblieben, sagt der SPD-Politiker. Die Zukunft der Alterssicherung müsse in den Sondierungsverhandlungen besprochen werden.
Rente, Nachfolger, Gesundheitssystem: Rudolph Hellmuth zieht nach mehr als 40 Jahren Arbeit Bilanz. Hätte er anders investiert, hätte er heute monatlich rund 1000 Euro mehr zur Verfügung.
Ifo-Präsident Clemens Fuest sieht nach den Berliner Beschlüssen eine neue Ära deutscher Schuldenpolitik. Er rät im Gespräch zu Reformen und Sparsamkeit – und hat eine schlechte Nachricht für Häuslebauer.
Verbraucher können freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Aber für wen rechnet sich das und gibt es auf dem Markt für Leibrenten attraktivere Alternativen?
Das Elterngeld sei ein „klassischer Fall von nice-to-have“, sagt Ifo-Chef Clemens Fuest. Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage stelle sich die Frage der Bedürftigkeit vieler Empfänger.
Die Uhr muss wieder umgestellt werden, am Berliner Hauptbahnhof kommt es zu Gleissperrungen und Mofas und E-Scooter brauchen neue Versicherungskennzeichen. Was sich im März für Verbraucher ändert – ein Überblick.
Die EZB kämpft mit den Nachwirkungen einer massiven Störung in ihrem Zahlungssystem. Gutschriften könnten daher später als üblich auf den Konten landen.
Mit 74 Jahren entdeckt Rentnerin Nina Domakowski, dass das Herz auch im Alter noch einmal höherschlagen kann. Denn auf einem Ausflug trifft sie Udo und verdreht ihm mit einem spontanen Kussangebot den Kopf.
Die Vorsitzende des Sachverständigenrats fordert harte Reformen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Ifo-Präsident Fuest vermisst die passenden Konzepte.
Alle Parteien wollen den Vertrauensverlust der gesetzlichen Alterssicherung stoppen – aber mit konträren Rezepten. Die einen versprechen „Renten rauf“, die anderen Solidität durch Aktien.
Eine neue Umfrage zeigt, dass Immobilien als Teil der Altersvorsorge angesagt sind. Aber woran scheitert dann oft der Erwerb von Häuser und Wohnungen?
Ein Lehrer will nach seiner Pensionierung in Italien oder Portugal unterrichten – den Spaß an seinem Beruf hat er nie verloren. Er fragt sich, ob sich das lohnt. Wird das Gehalt gar doppelt besteuert?
Die geförderte Altersvorsorge ist unbeliebt, gleichwohl haben viele Millionen Deutsche Riester-Verträge. Jetzt wird eine Sache besser.
Aufhören zu arbeiten und nur noch vom Vermögen leben: Davon träumen manche. Hier kommt eine Übersicht, was dafür nötig ist.
Zum 1. Juli sollen die Bezüge der Rentner in Deutschland abermals kräftig steigen. Damit rutschen viele weitere Rentner in die Steuerpflicht.
Die Politik muss sich im Wahlkampf ehrlich machen: In der Zukunft muss wieder die Erkenntnis reifen, dass nur verteilt werden kann, was vorher erwirtschaftet wurde.
Die Rente ist nicht nur im Wahlkampf ein großes Thema. Sie beschäftigt auch viele Leute, die sich noch lange nicht zur Ruhe setzen.
Bisher weiß kaum jemand, wie viel Geld er im Alter zur Verfügung hat. Gesetzliche Rente, Betriebsrente, Lebensversicherung – da verliert man schnell den Überblick. Aber jetzt wird alles besser.
Die Ökonomin Monika Schnitzer kritisiert die Rentenpläne der SPD. Und statt Habecks bürokratischer Milliardärssteuer fordert sie eine Ausweitung der Erbschaftsteuer auf Unternehmenserben.
Ein Mann hat erst Sozialwissenschaft studiert und sah sich dann zur Elektrotechnik genötigt. Jetzt ist er 43 und hat wenig Rentenpunkte.
Wer ohne Chef arbeiten möchte, hat es in Deutschland schwer. Viele denken sogar darüber nach, das Land zu verlassen. Warum ist das so?
Mit einer „Agenda für die Fleißigen“ will die Union Wohlstand sichern. Das Bürgergeld soll abgeschafft werden – genau wie einige Gesetze der Ampelkoalition.
Die SPD will das Renteneintrittsalter bei 67 Jahren belassen. Mittagessen in Kitas und Schulen soll kostenfrei werden. Polizei und Justiz sollen mehr Personal erhalten.
Fürs Alter zu sparen ist nur der halbe Weg zur Vorsorge. Wichtig ist auch, das Entsparen rechtzeitig zu planen.
Die Ausgaben der gesetzlichen Kranken- und der Pflegeversicherung wachsen stärker als die Einnahmen. Dass es Reformen braucht, ist unbestritten. Die Ideen von SPD und Grünen würden den Staat allerdings jedes Jahr Milliarden kosten.
Das Statistische Bundesamt hat sich angesehen, wer aus dem öffentlichen Dienst ausscheidet. Bis zur gesetzlichen Altersgrenze arbeiten nur wenige. Eine interessante Entwicklung gibt es bei Lehrern.
Eine Karriere bei einer Großbank, ein Haus in Frankreich, vier Renten – und doch gibt es Geldsorgen. Wie es dazu kommen konnte, zeigt das Beispiel eines ehemaligen Bankers aus Gelsenkirchen.
Einzahlungen in berufsständische Versorgungswerke können attraktiv sein. Gesetzlich Krankenversicherte müssen dabei aufpassen.
Ein Ehepaar geht bald in Rente. Die beiden stehen finanziell gut da – und sorgen sich dennoch, dass ihr Geld in einem möglichen Pflegefall nicht reichen könnte.
Die Union will Senioren mit einem Steuerbonbon zur Arbeit motivieren. Eine Unternehmensberatung hat die Effekte durchgespielt.