Chinas Bürger misstrauen dem Sozialstaat
Das Reich der Mitte altert schnell, der Rentenfonds ist in Schieflage. Peking steuert mit Kindergeld und einem kostenlosen Kitajahr gegen. Nun sorgt eine Entscheidung des Obersten Gerichts für Furore.
Das Reich der Mitte altert schnell, der Rentenfonds ist in Schieflage. Peking steuert mit Kindergeld und einem kostenlosen Kitajahr gegen. Nun sorgt eine Entscheidung des Obersten Gerichts für Furore.
Der Staat braucht Geld, das Arbeitsministerium würde die Beamten gerne in die gesetzliche Rente überführen. Warum das unter den aktuellen Bedingungen wenig Sinn macht und was schneller helfen würde, erklären unsere Berliner F.A.Z.-Wirtschaftskorrespondenten Corinna Budras und Dietrich Creutzburg.
Die Politik versucht, den Wohlfahrtsstaat durch höhere Abgaben auf Einkommen zu retten. Dabei wird das meiste Vermögen durch Aktien und Immobilien generiert – und sollte entsprechend besteuert werden. Was ist Leistung sonst noch wert?
Die Regierung will den Demografiefaktor ausschalten und die Mütterrente erhöhen. Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer zerpflückt die Pläne: So großzügig sei nicht einmal Österreich zu seinen Rentnern.
Die Bundesregierung hat den umstrittenen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Arbeitsministerin Bärbel Bas verteidigt ihr Projekt. Von den Wirtschaftsweisen Schnitzer und Grimm kommt harsche Kritik.
Die Rentenpläne der Bundesregierung zeigen eine Hilflosigkeit, die dem Land schadet. Der Kanzler sollte mit den Menschen offen über die Herausforderungen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik sprechen – und keine falsche Rücksicht auf eine strauchelnde SPD nehmen.
Polen bekommt heute einen neuen Präsidenten. Das Bundeskabinett will ein Rentenpaket auf den Weg bringen. Und: Der Sommer kehrt zurück! Der F.A.Z. Frühdenker.
Vorzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden, kostet Geld. Aber wie viel genau? Und was muss man dafür tun?
Boomer-Soli +++ Schwache regionale Medien +++ Richterwahl
Leserzuschriften zum „Boomer-Soli“ +++ Fremde Federn zur Richterwahl
Wer den einen etwas wegnimmt, kann es anderen geben. So weit, so einfach. Jenseits davon klären die Urheber des „Babyboomer-Solis“ leider fast nichts. Das ist wohl kein Zufall.
Friedrich Merz unterschreibt mit seinem britischen Amtskollegen einen Freundschaftsvertrag, der Vorschlag eines „Boomer-Soli“ befeuert die Rentendebatte – und: Vor fünfzig Jahren schrieb ein Händedruck im All Geschichte. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die EU-Außenminister beraten über die Ukraine und den Nahen Osten. Frankreichs Premier Bayrou verkündet die Eckpfeiler des Spar-Haushalts. Und in England entscheidet sich, welche Strafe es für das Fällen des Robin-Hood-Baums gibt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Berechnungen zeigen, wie teuer die Rentenpläne von Bärbel Bas sind – und für wen. Dabei wird deutlich: Deutschland orientiert sich in seinen Reformideen nicht mehr an besseren Systemen.
Passend zur Sommerzeit werden die Renten erhöht. Doch nicht nur in diesem Bereich gibt es mehr Geld. Diese Änderungen bringt der Juli.
In der Finanzberatung ist meist von einer Anspar- und einer Entsparphase die Rede. Trotzdem ist sie auf den Aufbau des Vermögens fixiert. Das vernachlässigt womöglich ein Drittel des Lebens.
Die Union spürt nun die Folgen ihres Verzichts auf das Finanzministerium. Scheitert der versprochene wirtschaftspolitische Kurswechsel an Lars Klingbeils SPD?
Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel. Für Bundeskanzler Merz geht es nach dem NATO-Treffen in Brüssel weiter. Der Bundestag debattiert über steuerliche Entlastungen. Und in Venedig starten die Feierlichkeiten zur Hochzeit von Jeff Bezos und Lauren Sánchez. Der F.A.Z. Frühdenker.
Knapp 15 Millionen Bundesbürger besitzen einen Riester-Vertrag. Zu teuer, zu komplex – was einst stark umworben und nachgefragt wurde, sehen viele kritisch. Aber was soll man nun mit dem Vertrag machen?
Seit über einem Monat protestieren Bananenarbeiter in der Provinz Bocas del Toro gegen eine Rentenreform. Nun hat die Regierung einige Grundrechte eingeschränkt.
Peter Weiß ist Bundesbeauftragter für die Sozialwahl. Er kritisiert eine Politik, die den Beitragszahlern versicherungsfremde Leistungen auflastet. Und will deren Belange grundgesetzlich schützen.
Auf Abnehmmittel wie Ozempic richten sich viele Hoffnungen. Sie versprechen ein gesünderes und längeres Leben. Die Folgen für Versicherungen wären erheblich – und träfen uns alle.
Im Jahr 2050 könnte jeder zweite Euro des Arbeitseinkommens in die Sozialversicherung fließen. Doch es gibt Reformideen, die das verhindern. Sie werden nicht allen gefallen.
Österreich setzt um, was Bundesarbeitsministerin Bas für Deutschland erwägt: Beamte oder Selbstständige sind in die Rentenversicherung einbezogen. Doch das hat auch Herausforderungen mit sich gebracht.
Beamte in die Rentenkasse? Der Vorstoß der SPD-Arbeitsministerin klärt nichts. Anstatt Wege zu einem demographiefesten System zu weisen, führt er in ein unseliges Pingpong auf Kosten der jungen Generation.
Arbeitsministerin Bärbel Bas will Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen. SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt versucht nun, die aufkommenden Sorgen zu zerstreuen. Die Deutsche Rentenversicherung möchte den ersten Schritt schon bald gehen.
Die Rentenversicherung braucht zusätzliche Beitragszahler. Nur wie? Darüber gehen die Meinungen zwischen SPD und Union auseinander.
Die neue Arbeitsministern Bärbel Bas will auch von Beamten Rentenbeiträge kassieren. CDU-Generalsekretär Linnemann schickt gegenüber der F.A.Z. mahnende Worte in Richtung der SPD. Die Bundesregierung dürfe sich nicht verzetteln.
Wegen der teuren Renten will Arbeitsministerin Bas auch von Staatsdienern und anderen Berufen Rentenbeiträge kassieren. Der Beamtenbund und die Polizeigewerkschaft lehnen energisch ab.
Deutschland und Europa müssen an vielen Stellen umdenken, sagt Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, beim Lesergespräch von F.A.Z. PRO Weltwirtschaft.
Kurz vor Toresschluss hat die alte Regierung noch die Rentenerhöhung beschlossen. Die SPD macht Druck, den Anstieg weiter zu beschleunigen. Und rechnet vor, was das Senioren bringt.
Der Ökonom Marcel Fratzscher fordert in Zukunft geringere Rentenerhöhungen und ein höheres Renteneintrittsalter. Die Rente solle „nicht noch stärker von Jung zu Alt“ umverteilen.
Norbert Barnieck hat 32 Berufsjahre hinter dem Steuer gesessen und am Ende insgesamt 4000 Euro netto verdient. Sein Traum war ein eigenes Wohnmobil, wenn er die Rente erreicht. Doch dazu kam es nicht.
Die künftige Bundesregierung will die Leistungen für Rentner ausweiten. Profitieren würden die Älteren. Alle unter 42 Jahren zahlen drauf.
Die Debatte über generationengerechte Staatsverschuldung und Rentenpolitik ist neu aufgeflammt. Eine zentrale Rolle spielt der Klimabeschluss. Worum es geht.
Erblasser machen sich weit mehr Gedanken darüber, wie sie ihr Hab und Gut verteilen, als darüber, welche praktischen Folgen ihr Ableben hat. So ersparen Sie Hinterbliebenen das große Rätselraten.