„Auf ihren eigenen Vorteil bedacht“
Am 80. Jahrestag des Kriegsendes übernehmen die CEOs von 49 Unternehmen Verantwortung. Deutsche Konzerne hätten dazu beigetragen, „die Herrschaft der Nationalsozialisten zu festigen.“ Ihre Erklärung im Wortlaut.
Am 80. Jahrestag des Kriegsendes übernehmen die CEOs von 49 Unternehmen Verantwortung. Deutsche Konzerne hätten dazu beigetragen, „die Herrschaft der Nationalsozialisten zu festigen.“ Ihre Erklärung im Wortlaut.
Ihr Blick ging über den Pazifik, ihre Sorge galt den Problemen der Friedens. Bis es im Herbst 1945 zum Streit um Deutschland kam. Wie die Vereinigten Staaten das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebten.
„Ach, das bisschen Krieg“: Menschen, die inmitten von Gewalt und Zerstörung aufwuchsen, tragen diesen Schmerz oft ihr Leben lang unbewusst mit sich. Publizistin Sabine Bode über Kriegskinder – und wie ihre Erfahrung fortwirkt.
Eine Frage der Ehre: Achtzig Jahre nach dem 8. Mai 1945 ist in Deutschland eine neue Erinnerungsepoche angebrochen – mit drastischen Folgen für unser kollektives Bewusstsein.
Friedrich Merz ist Bundekanzler und reist nach Paris und nach Warschau. In der Sixtinischen Kapelle versammeln sich die Kardinäle, um einen neuen Papst zu wählen. Und der chinesische Präsident besucht Russland. Der F.A.Z. Frühdenker.
Von Irland und dem Balkan über Kolumbien bis nach Südafrika: Filme auf 3sat und Arte beleuchten Friedensstrategien nach Kriegen. Ein einziger zeigt sich zur Lage im Nahen Osten vorsichtig optimistisch.
Beim Gedenken an das Kriegsende vor 80 Jahren geht es in den Niederlanden immer stärker um aktuelle Herausforderungen. Damit kommt auch Deutschland eine neue Rolle zu – als Partner gegen die russische Bedrohung.
Klischees geben dem Karussell der Legenden nur neuen Schwung: Warum auf dem Balkan andere Daten wichtiger sind als der Tag der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945.
Das Kriegsende im Herzen des britischen Kolonialreichs: Für Indien fing das Drama nach 1945 erst an. Bis heute leidet das Land unter einem wirkmächtigen historischen Trauma.
Weder russische noch amerikanische Delegationen waren zum 80. Jahrestag in London geladen. Vom Parlament zum Buckingham Palace zog ein Kontingent der ukrainischen Armee.
Der Sieg, das Gedenken, die Fremdherrschaft und der Hunger: Wie die Staaten in Osteuropa das Kriegsende zur nationalen Identitätsbildung nutzen.
Nichts von „Befreiung“! Die Alliierten hatten sich in Jalta darauf geeinigt, nach der deutschen Niederlage Osteuropa unter sowjetischen Einfluss zu stellen: Wie das Kriegsende 1945 im Baltikum empfunden wurde.
Die Lage ist ernst, aber keinesfalls aussichtslos. Um die deutsch-amerikanischen Beziehungen unter Donald Trump zu retten, müssen wir ihre Grundlagen überdenken.
Mit der Niederlage der Achsenmächte in der ägyptischen Wüste drehten sich die Spannungen im Mittelmeer zunehmend um die Nachkriegsordnung im Nahen Osten. Von Algerien bis Palästina hatten die Araber ihren Unabhängigkeitskampf gegen Frankreich und Großbritannien der Faschismusbekämpfung nachgeordnet. Das änderte sich vom 8. Mai 1945 an.
Rumäniens Präsidentenwahl war eine Farce. Vor der Wiederholung am Sonntag gibt es Hoffnungsschimmer: In Ploiești kämpft ein Bürgermeister gegen die alten politischen Kräfte.
Das Kriegsende 1945 ist in Dänemark und den Niederlanden noch immer sehr präsent, doch ein einheitliches Bild von der deutschen Besatzungszeit gibt es bis heute nicht.
Unser F.A.Z.-Kollege Lorenz Hemicker hat ein Buch über seinen Großvater Ernst geschrieben, den SS-Offizier, der im Zweiten Weltkrieg am Massaker von Rumbula bei Riga beteiligt war. Wir sprechen im Podcast über Verbrechen, Schuld und Schlussstriche.
Wer feiert schon die eigene Kapitulation? Achtzig Jahre nach Kriegsende hat Deutschland sich an dieses Ritual gewöhnt. Zu Recht?
Während Vietnam mit großen Paraden das Kriegsende vor 50 Jahren feiert, hadert Amerika mit seiner Niederlage – und deutet sie kulturell und geostrategisch in einen Sieg um. Die eigentlichen Opfer werden ausgeblendet.
Viele hochrangige Nationalsozialisten flohen nach dem Zweiten Weltkrieg vor Strafverfolgung – vor allem nach Südamerika. In Argentinien sind Dokumente zu den NS-Tätern nun digital zugänglich.
Auf den Gipfeltreffen von Jalta und Potsdam vor achtzig Jahren wurde auf Betreiben Stalins faktisch die gewaltsame Vertreibung von 15 Millionen Deutschen besiegelt. Deutschland sollte Moskaus Rolle systematischer als bisher in den Blick nehmen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gestalteten sich die Kriegsverbrecherprozesse in Tokio komplizierter als in Nürnberg, auch weil der Kaiser im Amt bleiben sollte.
Mit Katherina Reiche und Karsten Wildberger wechseln gleich zwei Unternehmenschefs ins Kabinett. Das gefällt in Berlin nicht jedem. Drohen jetzt Interessenkonflikte?
Das 25. Go East Festival in Wiesbaden zeigt unterrepräsentierte Perspektiven auf den Zweiten Weltkrieg. Und die scheidende Leiterin Heleen Gerritsen beweist ein letztes Mal Spürsinn.
Die Regierung Tusk baut Polens Kulturinstitutionen nach der Ära der nationalkonservativen PiS-Partei um. Anders als diese schlägt sie nicht alles kurz und klein. Sie setzt auf Integration und macht Angebote für die Deutschen.
Vor 75 Jahren hielt der französische Außenminister Robert Schuman eine kurze Ansprache, die Europa für immer verändern sollte. Seine Erklärung bildet den Ausgangspunkt der EU unserer Tage.
Fast 80 Jahre lag er im Erdreich versteckt. So blieb der Einmannbunker als einer der wenigen seiner Art erhalten. Nun zeugt er nahe dem Fundort in Frankfurt-Niederrad vom Schrecken des Bombenkriegs.
Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park gilt dem Gedenken an die Gefallenen der Roten Armee im Kampf um Berlin, aber seine Bild- und Textsprache entspricht genau Russlands aktueller Staatsdoktrin.
Preußische Kulturblüte um 1800 in Neuhardenberg, der Mythos von Caesar und Kleopatra in Speyer und koreanische Kultur aus zwei Jahrtausenden in Dresdens Grünes Gewölbe. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Torgau gedenkt des Weltkriegsendes, Gläubige und Staatschefs nehmen Abschied von Papst Franziskus, und die Berliner Eisbären stehen vor dem elften Titelgewinn. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Ausgaben für Spielzeug schrumpfen, doch der dänische Klötzchenhersteller wächst immer weiter und hängt Rivalen ab. Woran liegt das?
Sie sind gut und billig – nur bauen wollte mit ihnen lange Zeit kaum mehr jemand. Das ändert sich langsam wieder: Glasbausteine sind zurück.
Surreale Flüge in die Vergangenheit: Eine Schau im Brüsseler Fotozentrum „Hangar“ zeigt KI-basierte Kunst.
Nach schwerem Niedergang hat die frühere Industrie-Metropole die Kurve gekriegt. Nun soll sie Europas größtes Fußballstadion bekommen.
Am Ostersonntag vor 80 Jahren endete für Recklinghausen der Zweite Weltkrieg. An eine Messe war kaum zu denken; wer trotzdem ging, riskierte sein Leben.
Der US-Präsident geht die Federal Reserve hart an. Ein guter Ruf in der Bevölkerung ist der beste Schutz gegen Populisten.