Gleichzeitig zuspitzen und entschärfen?
Eine Bombe kann eine Stadt auseinanderreißen, aber ein Episodenfilm fügt sie zusammen: Das multikomplexe Drama „Blindgänger“ zeigt die Stärken von Kerstin Polte.
Eine Bombe kann eine Stadt auseinanderreißen, aber ein Episodenfilm fügt sie zusammen: Das multikomplexe Drama „Blindgänger“ zeigt die Stärken von Kerstin Polte.
15 Minuten spricht der Außenminister unter vier Augen mit Marco Rubio. Viele Fragen bleiben schwierig zwischen den Partnern.
Die totalitäre Nostalgie in Russland nimmt in den Medien und dem öffentlichen Raum immer absurdere Züge an. Vor allem die Figur Stalins soll die Herrschaftsziele Putins stützen.
Sie fuhren durch die Moore, zwischen Werkshallen hindurch oder an die Front: Das Frankfurter Feldbahnmuseum hält die Erinnerung an die kleine Schwester der großen Eisenbahn wach.
Die Reaktionen der Jugend auf abstrakte Kunst im Jahr 1945 waren enttäuschend. Was bedeutete Gegenwartskunst in diesem Jahr? Die ersten Ausstellungen moderner Malerei lassen tief in die Abgründe zuvor blicken.
Im Mai 1940 wurden sie von der deutschen Wehrmacht am Ärmelkanal eingekesselt. Die Briten setzten die „Operation Dynamo“ in Gang, den spektakulärsten Rückzug des Zweiten Weltkriegs. Nun erinnert eine Flottille daran.
Er ist in Israel und Deutschland aufgewachsen und hat über beide Länder geschrieben: Ein Gespräch mit dem Historiker und diesjährigen Börne-Preisträger Dan Diner über die Schwäche des einen und das Dilemma des anderen Landes.
Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg gab es so viele Kriege und Krisen wie heute. Die Vereinten Nationen aber bleiben meist außen vor. Deutschland sollte mehr tun, um UN-Friedensmissionen zu stärken, schreibt unser Kolumnist.
Moskau erzählt immer mehr Details aus dem jüngsten Telefonat des russischen und des amerikanischen Präsidenten – zur Feier des Erfolgs.
Vor 100 Jahren wurde das Stadion im Frankfurter Stadtwald eröffnet. Der Bau leitete eine der prägenden Epochen der Stadtentwicklung ein und bescherte Frankfurt Sternstunden.
Der NS-Kriegsverbrecher Klaus Barbie half, Bolivien zum „Narco-Staat“ zu machen. Die Doku „Das Nazi-Kartell“ zeigt seine Verbindung zum „King of Cocain“, Roberto Suárez, auf. Als True-Crime-Story erzählt, ist das zu überwältigend.
Alar Karis spricht im Interview über Hitler und Stalin. Und er erklärt, warum sein Land mehr für die Ukraine tut als jedes andere.
Von den Nazis vertrieben, nach 1945 verhöhnt: Eine Graphic Novel erzählt von Thomas Manns erstem Besuch in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Dass der Exilant nicht nur den Westen, sondern auch den Osten besuchte, verzieh man ihm nicht.
Im Archiv des Obersten Gerichtshofs in Argentinien sind Kisten aufgetaucht, die 1941 per Schiff aus Tokio verschickt wurden – mit NS-Material aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Jetzt wird ermittelt, warum sie nie vollständig untersucht wurden.
Der Philosoph Gotthard Günther und der Soziologe Arnold Gehlen analysierten das Verhältnis von Mensch und Maschine – und sahen in alltäglicher Technik die Vorboten Künstlicher Intelligenz.
Hinter diesem Verkauf steht eine Sammlerfigur wie aus einem Roman: Bald wird in Zürich eine lange verborgen gehaltene Münzkollektion von ungeheuerem Wert versteigert.
Wie landet man mit dem Debütroman auf der Shortlist des renommierten Booker Prizes? Die jüdisch-niederländische Autorin Yael van der Wouden über ihr Buch „In ihrem Haus“.
Die Frankfurter Festhalle ist kein beliebiger Veranstaltungsort. Sie macht den Unterschied zwischen Provinz und Metropole aus. Vor 75 Jahren wurde sie wiedereröffnet.
Wie der Dollar zur Weltwährung wurde. Warum dies ein großer Vorteil für die USA ist. Und wieso Donald Trump den Erfolg gefährdet.
Auch im Umgang mit der Vergangenheit radikalisiert sich die Rhetorik des russischen Regimes. Seine zynische Geschichtsklitterung muss ernst genommen werden.
Der Amerikaner Robert Prevost ist Papst Leo XIV. Merz reist nach Brüssel. Und: Russland erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs, während sich die europäischen Außenminister zur Gedenkfeier in der Ukraine treffen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Russland feiert den Jahrestag mit einer Parade und instrumentalisiert die Erinnerung für seinen Krieg gegen die Ukraine. Das bleibt nicht unwidersprochen. Ein Überblick.
Wie gut haben Sie die Nachrichten am heutigen Donnerstag verfolgt? Beantworten Sie fünf Fragen, und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern!
Der Bundespräsident beklagt in seiner Rede einen doppelten „Epochenbruch“ durch Trump in den USA und durch Russlands Ukrainekrieg. Er kritisiert jene, die einen „Schlussstrich“ unter die deutsche Geschichte ziehen wollen.
An vielen Orten in der Hauptstadt wird an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren erinnert: in Stille, mit Blumen – und mit leidenschaftlichen Reden gegen das Vergessen.
Auch mit Ende des Weltkriegs vierzehn Wochen nach der Kapitulation Deutschlands kam die Region nicht zur Ruhe: In Ostasien sind die Narben des japanischen Imperialismus noch nicht verheilt.
Vor 80 Jahren endeten der Zweite Weltkrieg und die NS-Herrschaft. Welche Lehren lassen sich daraus heute ziehen? Verfolgen Sie die Gedenkstunde im Bundestag und die Rede des Bundespräsidenten im Livestream.
Unser Autor reist durch die Heimat seiner Familie. Wie früher fürchten die Allensteiner einen russischen Einmarsch. Diesmal nicht als Deutsche, sondern als Polen.
Die niederländische Schriftstellerin Chaja Polak hat den Holocaust überlebt. Im Interview spricht sie über die Trennung von ihren Eltern, die Spätfolgen des Leids – und ihren Blick auf den Nahostkonflikt.
Eine Nachkriegshochzeit in Weiß, in einem Kleid aus Fallschirmseide. Heute befindet es sich im Besitz der Enkelin, und unsere Autorin fragt sich: Was kann ein Kleidungsstück über Geschichte erzählen?
Der Jahrestag der Kapitulation der Wehrmacht sollte in stillem Gedenken begangen werden. Und in Wachsamkeit.
Der heutige 8. Mai ist ein wichtiger Tag. Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Ohne die Befreiung durch die Alliierten hätten wir nicht die Demokratie, um die und mit der wir immer wieder ringen. Auch wenn man dann und wann schlucken muss, wie beim Abstrafen von Friedrich Merz im Deutschen Bundestag.
Freiheit bedeutet nicht nur, sich aus Fesseln der Gewalt zu lösen, sondern auch über sein Schicksal bestimmen zu können. Konnten das die der Hölle entkommenen Juden am 8. Mai 1945 und danach? Was der Tag für meine Eltern und Juden aus ganz Europa bedeutete.
Im Bundestag wird des Kriegsendes vor 80 Jahren gedacht, Merz will „offen“ mit Trump reden und der EuGH entscheidet über Noten bei Vergleichsportalen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Politiker aus allen Ecken Deutschlands bezeichnen den 8. Mai 1945 als „Tag der Befreiung“. Die historische Wirklichkeit ist komplizierter. Ein Rückblick auf die wechselhaften Deutungen.