Das große Gehorchen
Zum ersten Mal feiert China das Ende des Zweiten Weltkrieges mit einer riesigen Militärparade – und Xi Jinping sich selbst. Der Präsident verspricht der Welt eine friedliche Entwicklung.
Zum ersten Mal feiert China das Ende des Zweiten Weltkrieges mit einer riesigen Militärparade – und Xi Jinping sich selbst. Der Präsident verspricht der Welt eine friedliche Entwicklung.
Mit der größten Militärparade in der Geschichte des Landes begeht China den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Staatschef Xi Jinping kündigt in seiner Rede an, die Streitkräfte zu verkleinern - ein bisschen.
Das geplante Flüchtlingscamp in Offenbach liegt mitten auf einem Bombenabwurfgebiet des Zweiten Weltkriegs. Nun muss das Gelände nach alter Munition abgesucht werden.
China will zum 70. Jahrestag des Weltkriegsendes seine Macht demonstrieren – mit Soldaten, Kanonen, Kampfflugzeugen. Die Regierung versichert: Die Parade steht für Transparenz und Friedfertigkeit.
Ein Glücksfund durch ein Geständnis auf dem Totenbett oder doch nur heiße Luft? In einem Tunnel in Polen soll ein Zug mit wertvoller Fracht aus der NS-Zeit entdeckt worden sein. Seither ist die Region im Goldfieber.
Der irische Priester Hugh O’Flaherty rettete im deutsch-besetzten Rom 1943/44 mehr als 6500 Menschen aus 25 Nationen vor Verhaftung, Folter und Tod. Er versteckte die Soldaten sowohl im Vatikan als auch in römischen Privathäusern.
Japans Ministerpräsident möchte die Armee zukünftig auch außerhalb des Heimatlandes einsetzen. Doch sein Reformvorhaben ist umstritten. Zehntausende Menschen demonstrieren dagegen und fordern seinen Rücktritt.
Polens Präsident Andrzej Duda lobt vor seinem Besuch in Berlin die Kanzlerin für ihre Russland-Politik. Im Gespräch mit der F.A.Z. fordert er zugleich mehr Präsenz der Nato in seinem Land.
Ali Mitgutsch ist der Vater der berühmten Wimmelbücher. In seinem kürzlich erschienenen Erinnerungsbuch „Herzanzünder“ schildert er eine gar nicht idyllische Kindheit im Zweiten Weltkrieg.
China fordert von Japan vehement eine Entschuldigung für die Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges. Doch die kommunistische Führung verweigert sich selbst jeder eigenen Vergangenheitsbewältigung.
Sein Onkel hatte während des Zweiten Weltkriegs in dem toskanischen Bergdorf Sant’Anna ein schreckliches Massaker mitbefohlen. Nun ist der Neffe an den Ort des Verbrechens gereist – als erster Angehöriger einer Täterfamilie. Wir haben ihn begleitet.
Sechs erstaunliche Bücher machen diesen Herbst zu einem Lesefest. Und das sind nicht einmal die erwartbar gewichtigen Romane großer Autoren.
In seiner Rede zum Ende des Zweiten Weltkriegs hat Japans Ministerpräsident Abe viele Worte genutzt, um das Unbehagen in den Nachbarländern zu mildern. Er versuchte jedoch auch, es den Nationalisten recht zu machen.
Patronen, Minen, Granaten: Die Elbe führt gerade besonders wenig Wasser – und allerhand Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg tauchen auf. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst rückt bisweilen mehrmals am Tag aus.
Vor 70 Jahren kapitulierte Japan. Einen Tag später lief im gesamten Land die Radioansprache von Kaiser Hirohito, die Japans Niederlage im Zweiten Weltkrieg offiziell besiegelte. Historische Bilder zeigen trauernde Japaner und feiernde Amerikaner.
Auch siebzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg findet Braunau keine Lösung für das Hitler-Geburtshaus. Seit vor vier Jahren eine Behindertenwerkstatt auszog, steht es leer. Ein wahres „Haus der Verantwortung“ ist nicht in Sicht.
Japans Regierungschef Shinzo Abe will vermutlich zum 70. Jahrestag des Kriegsendes um Entschuldigung für Japans kriegerische Vergangenheit bitten. Frühere Opferländer hatten vor einer versuchten Weißwaschung gewarnt.
Vor siebzig Jahren fiel die zweite Atombombe: auf die Stadt Nagasaki. Ein Waffentest, den es für die schnelle Kapitulation Japans gar nicht gebraucht hätte, meint der Fernsehjournalist Klaus Scherer – und macht es sich damit zu leicht.
Am 6. August 1945 explodierte eine Atombombe über Hiroshima, drei Tage später über Nagasaki. Die Erbauer waren von der Wirkung der Waffe fasziniert und entsetzt. Wie funktionierten die ersten Nuklearwaffen – und was machte sie so gefährlich?
Auf der Asche des Zweiten Weltkrieges entstand 1951 die Genfer Flüchtlingskonvention. Die Frage hat inzwischen globale Ausmaße angenommen, so dass der Schutz für Flüchtlinge weltweit eine Herausforderung ist.
Sie zogen für die Freiheit in den Untergang. „Warschau ‘44“ zeigt den Warschauer Aufstand als Geschichte einer Gruppe von Freunden: die wuchtige Inszenierung eines nationalen Traumas.
Nach einem Fund einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war der Verkehr zwischen Rüdesheim und Lorch zunächst komplett gesperrt. Nun konnte die Bombe entschärft werden.
Das einzige in ein Museum umgewandelte Straflager in Russland ist unlängst geschlossen, wiederauferstanden und hat seine Botschaft völlig umgekrempelt. Die neue Ausstellung unweit der Stadt Perm wirft Fragen auf.
In Frankreich blühen zur Griechen-Krise die tollsten antideutschen Ressentiments. Gemäßigte Kreise loben zwar Merkel, radikale empfehlen aber einen „Germexit“.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt sich die NPD als „Kümmererpartei“. Außer Übertreibungen fällt den anderen Parteien nicht viel dazu ein. Den Rechtsextremen schadet diese Strategie nicht.
Tiefer Griff in die Nostalgiekiste: Als Duo ASD suchen Afrob und Samy Deluxe zwölf Jahre nach ihrem Debüt nun mit dem Album „Blockbasta“ wieder den Sound, mit dem sie Deutschrap einst prägten.
Das japanische Unterhaus hat mit den Stimmen der Regierungskoalition mehrere umstrittene Sicherheitsgesetze verabschiedet. Kritiker sehen eine Verletzung der Verfassung.
Eine erzürnte Baslerin wandte sich am 8. März 1944 an die Behörden nach Bern. Bei einem Aufenthalt in Davos war sie in ihrer Pension mit einem Gast aus Berlin aneinander geraten, der mit seinen nationalsozialistischen Ansichten offenbar nicht hinter dem Berg hielt.
Völlig sinnlos zerstört wurde in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs die Hindenburgbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim. Eine neue Brücke wird kaum gebaut werden können. Zu groß sind gegenwärtig die Widerstände.
Früher war der Weg über den Rhein von Bingen nach Rüdesheim keine große Sache: Man ging einfach über die Hindenburgbrücke. Aber die gibt es seit 70 Jahren nicht mehr.
Ein Völkermord, was sonst – für das amerikanische Repräsentantenhaus ist die Bewertung des Massakers an rund 8000 Jungen und Männern vor 20 Jahren in Srebrenica klar. Andere sehen das nach wie vor nicht so.
Die Nachbarn eines sammelwütigen Pensionärs wussten von dessen Faible für Militärgerät. Nun weiß auch die Staatsanwaltschaft davon und ermittelt wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Aus der Villa des Mannes barg die Polizei auch einen Panzer – mit Einsatz von 20 Soldaten.
Srebrenica steht für das Versagen der internationalen Gemeinschaft. Die niederländischen Soldaten der UN-Einheit Dutchbat leiden bis heute an den Folgen der Tragödie, die sich am 11. Juli 1995 dort abspielte.
Kroatiens Fußballpräsident Davor Śuker werden nicht nur Kontakte zur Wettmafia vorgeworfen. Schon vor fast zwanzig Jahren huldigte der WM-Torschützenkönig von 1998 dem Nazi-Vasallen Pavelić an dessen Grab. Wie konnte so jemand hoher Uefa-Funktionär werden?
Die Mahnung des Bundespräsidenten, Flüchtlinge vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte großzügig aufzunehmen, kommt in Bayern nicht gut an. Der bayerische Ministerpräsident Seehofer weist die Diskussion zurück – und kündigt neue Maßnahmen an.
Bundespräsident Gauck positioniert sich in der Debatte um hohe Flüchtlingszahlen. Er fordert die Deutschen auf: Erinnert Euch an die eigenen Erfahrungen und seid offen für die Flüchtlinge von heute.