Eine hässliche Kraft
Bislang war Donald Trump für Amerikas Medien ein Quotenbringer. Doch mit dem Einreisestopp für Muslime hat er überzogen, die Stimmung kippt. Schon legt Trump nach: Er ruft nach Internierungslagern wie im Zweiten Weltkrieg.
Bislang war Donald Trump für Amerikas Medien ein Quotenbringer. Doch mit dem Einreisestopp für Muslime hat er überzogen, die Stimmung kippt. Schon legt Trump nach: Er ruft nach Internierungslagern wie im Zweiten Weltkrieg.
Die Vereinten Nationen haben ihren Weltbevölkerungsbericht vorgelegt. Über 100 Millionen Menschen waren demnach 2014 auf humanitäre Hilfe angewiesen. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder.
Reinhard Gehlen, Chef der Abteilung Fremde Heere Ost (FHO), als vermeintlich bester Kenner der Roten Armee später Schöpfer und erster Präsident des Bundesnachrichtendienstes, vertraute nach anfänglichem Zögern den „Max“- Meldungen.
Auch nach den Terroranschlägen bleibt Augustin d’Humières unbeirrbar. Der Lehrer leitet eine Schule in einem sozialen Brennpunkt bei Paris. Mit antiken Texten will er jungen Franzosen mit Migrationshintergrund Halt und Zukunft geben.
Der Autor Philip K. Dick fragte 1962: Was wäre, wenn Deutsche und Japaner den Zweiten Weltkrieg für sich entschieden hätten? Nun macht Amazon aus dem Roman „The Man in the High Castle“ eine erstaunliche Serie.
Die Terrorwelle in Paris ist seit dem Zweiten Weltkrieg ohne Beispiel. An mindestens sechs Orten in der Stadt verbreiteten Attentäter Horror und Schrecken – ein Überblick.
Die Trockenheit versetzt die Winzer am Rhein in Hochstimmung – und wird für die Binnenschiffer zum Ärgernis. Denn der Rheinpegel sinkt immer weiter und lenkt den Blick der Schiffer auf eine Passage im Rheingau.
Im Bundesinnenministerium gab es nach dem Zweiten Weltkrieg mehr ehemalige NSADAP-Mitglieder als in anderen bislang untersuchten Ministerien. Doch nicht nur im Innenressort der Bundesrepublik war die Quote überraschend hoch.
Bomben mit chemisch-mechanischem Langzeitzünder sind der Schrecken aller Kampfmittelbeseitiger. Auf dem Düsseldorfer Flughafen musste ein Exemplar kontrolliert gesprengt werden. Weitere könnten folgen.
Eine Eisenbahn von Siam nach Burma: Richard Flanagan erzählt vom Leid australischer Kriegsgefangener im Zweiten Weltkrieg. Für seinen Roman erhielt er 2014 den Booker-Preis.
Ein dumpfer Knall im Boden hat im BASF-Werk Ludwigshafen den Kampfmittelräumdienst auf den Plan gerufen. Der Vorfall passierte bei Bohrarbeiten. Was die Maschine traf, ist bislang unklar.
Erst Kampfgenossen, dann Verräter: In Italien erscheint ein digitales Totengedenkbuch für die Militärinternierten im Zweiten Weltkrieg. Es soll helfen, eine gemeinsame deutsch-italienische Erinnerungskultur zu schaffen.
Marine Le Pen versucht, ihrer Partei ein neues Image zu verpassen. Doch beim Prozess in Lyon wird sie von der Vergangenheit eingeholt.
Der Friedhof ist das Kulturdenkmal des Jahres 2015. Ausgerechnet in Frankfurt, das sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark verändert hat wie kaum eine andere deutsche Stadt, sind besonders viele unterschiedliche Typen von Grabfeldern erhalten geblieben.
An diesem Nachmittag muss sich Marine Le Pen in Lyon wegen „Anstachelung zum Rassenhass“ vor Gericht verantworten. Der Vorsitzenden des rechtsextremen Front National wird ein bizarrer Vergleich zwischen Muslimen und deutschen Besatzern zur Last gelegt.
Raf Simons ist der Designer unserer Zeit. Der Kreativ-Chef von Dior nimmt die Kundin ernst, denkt an den Gründer – und kennt trotzdem die Mode von morgen.
Timothy Snyder warnt vor einer Wiederholung des Holocaust und vor Untergangsvisionen in der Politik, um dann selbst Endzeitstimmung verbreiten zu können.
Sie erzählt von dem Menschen, der ohne Leid nicht sein kann. Dafür wird die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch in diesem Jahr mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Eine weitere Finanzkrise in den Schwellenländern dürfte ausbleiben. Wirtschaftlich bedeutsam ist nämlich nicht, ob die amerikanischen Währungshüter den Leitzins leicht erhöhen. Sondern was sie danach tun.
Giannis Mouzalas ist Griechenlands Minister für Migrationspolitik. Im Interview spricht er über Flüchtlinge in Europa und die Rolle der Türkei in der Flüchtlingskrise.
Nach dem Zusammenbruch gewinnt die Textilbranche in Siebenbürgen wieder an Fahrt. Ein österreichisches Unternehmen belebt die Tradition. Und unterstützt zugleich die Roma.
So kämpft man heute: Der Politikwissenschaftler Felix Wassermann beschreibt Strategien aktueller und künftiger Methoden, Krieg zu führen.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat es in seiner Rede vor den Vereinten Nationen als Fehler bezeichnet, die syrische Regierung von Baschar al-Assad in Frage zu stellen. Damit stellte er sich gegen Barack Obama, für den der Machthaber ein "Tyrann" ist.
Der russische Botschafter in Warschau rudert nach einem diplomatischen Eklat zurück. Seine Äußerungen über eine angebliche Mitverantwortung Polens am Zweiten Weltkrieg seien falsch verstanden worden.
Kritik vergeht, die Tat besteht: Diese Erfahrung hat Willy Brandt nach den Anfeindungen wegen seines Kniefalls im Warschauer Getto gemacht. Wird es bei Angela Merkels humanitärer Flüchtlingspolitik auch so sein?
Selbst wenn die Türkei bereit wäre, ihre Grenzen strenger zu überwachen, werden Hunderttausende Menschen weiter Richtung Europa ziehen wollen. Denn Erdogan bietet den Flüchtlingen keine Perspektive. Vertreibt er nun auch noch die Kurden? Ein Kommentar.
Die Regierung in Warschau reagiert erbost auf Äußerungen des ranghöchsten russischen Diplomaten in Polen. Moskaus Botschafter hatte zuvor die polnische Rolle im Zweiten Weltkrieg kritisiert.
Der Historiker Nicholas Stargardt hat untersucht, wie Deutsche aus allen Schichten den Zweiten Weltkrieg erlebten. Die Frage, wofür sie zu kämpfen glaubten, interessierte den Australier besonders.
Die Kanzlerin ruft bei ihrer Regierungserklärung im Bundestag zu verstärkten Anstrengungen in der Flüchtlingskrise auf. Die nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge müssten Regeln und Werte des Landes respektieren.
Mit hehren Zielen begann vor 125 Jahren die Geschichte der Volkshochschule. Sie ist nicht bloß Spiegel, sondern auch Akteur des gesellschaftlichen Wandels.
Die Vorsitzende des Front National muss sich wegen islamfeindlicher Äußerungen vor Gericht verantworten. Le Pen hatte Straßengebete von Muslimen mit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg verglichen.
Seit der Pegel des Toten Meers sinkt, haben sich am Ufer Tausende Sinklöcher aufgetan. An manchen Stellen erinnert die Landschaft an ein Flächenbombardement. Verursacht ist all das von Menschenhand.
Auf der ganzen Welt sind Millionen Menschen auf der Flucht, und sie alle wollen zu uns, oder? Falsch. Eine Korrektur in Zahlen.
In Deutschland steht das Grundgesetz über der Bibel und dem Koran. Das sollten wir den Flüchtlingen von Anfang an klarmachen. Ein Kommentar.
An diesem Mittwoch sitzt Elisabeth II. länger auf dem britischen Thron als Königin Viktoria. Sie hat der Monarchie über unmonarchische Zeiten hinweggeholfen. Trotz kleiner Spleens.
Die deutschen Heimatvertriebenen flohen unter Zwang - und zu ihren Landsleuten. Das war schwer genug. Heute kommen Millionen Fremde. Das ist nicht einfacher.