Welches Wohnen können wir uns noch leisten?
Zum Beitrag „Drei Zimmer oder Vorstadt“ über die Wohnsituation von Familien in den Städten haben uns viele Leser geschrieben. Ausschnitte aus einer lebhaften Debatte.
Zum Beitrag „Drei Zimmer oder Vorstadt“ über die Wohnsituation von Familien in den Städten haben uns viele Leser geschrieben. Ausschnitte aus einer lebhaften Debatte.
Der Zweite Weltkrieg ist zehn Jahre vorbei, da entsteht die Idee, die Deutschen zu friedlichen Zwecken ins Ausland zu fliegen - als Touristen. Ein Jahr darauf nimmt die Deutsche Flugdienst GmbH den Betrieb auf. Sie wird später Condor heißen.
Seine Aufrufe sind bösartig, seine Veranstaltungen erinnern an Nürnberg: Mit jedem Tag, den Donald Trump als Präsidentschaftskandidat wahrscheinlicher wird, hassen konservative Juden wie ich ihn ein bisschen mehr. Warum Trump mich zu einem Linken macht – ein Gastbeitrag.
In der Zeit von 1944 bis 1947 verhängten sowjetische Militärtribunale 3301 Todesurteile gegen deutsche Staatsbürger, Zivilisten und ehemalige Wehrmachtsangehörige. 2542 davon wurden auch vollstreckt.
Nur rund die Hälfte der Gothaer Cranach-Gemälde, die Endes des Zweiten Weltkriegs in die Sowjetunion verbracht worden waren, ist nach Thüringen zurückgekehrt. Jetzt ist wieder die gesamte Sammlung zu sehen – in Moskau.
Der lange Weg zum bösen Ende der Odenwald-Schule: Jens Brachmanns „Reformpädagogik zwischen Re-Education, Bildungsexpansion und Missbrauchsskandal“ ist eine erhellende Studie zur Geschichte des Vereins Deutscher Landerziehungsheime.
Der Psychotherapeut Wielant Machleidt über Migranten, die bei uns ein weiteres Mal die Pubertät durchleben, über die Gefahren unbehandelter Traumata und die Frage, ob man Fremdenhass therapieren kann.
In Polen wird die Geschichtswissenschaft zur Kampfzone: Nationalkonservative fordern die patriotische Wende – und warnen vor der deutschen Propaganda. Schon werden Gelehrte denunziert.
Margot Friedlander berichtet im Hörbuch „Versuche, dein Leben zu machen” von ihrer Zeit als Jüdin im Untergrund. Ein eindrucksvolles Dokument über ein weniger bekanntes Kapitel des Holocaust – und die Lebensgeschichte einer bemerkenswerten Frau.
Nicholas Stargardt will, wie er schreibt, „die subjektiven Dimensionen der Gesellschaftsgeschichte anhand zeitgenössischer Dokumente erforschen, um herauszufinden, wie Menschen Ereignisse beurteilten und verstanden, während diese geschahen und noch bevor sie deren Ausgang kannten“.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz malt Russlands Ministerpräsident Medwedjew das Bild einer weltpolitischen Apokalypse – und wird dabei von Patriarch Kirill unterstützt. Offenbar hat Moskau nur eines im Sinn.
Die Tate Britain in London stellt die Kunst aus, die das britische Kolonialreich hervorbrachte - und die dann häufig in den Depots verschwand.
Diese Internationale bekämpft das Menschenrecht: Die Pegida-Aktivistin Tatjana Festerling redet vor dem Warschauer Schloss. Ein Spiel zwischen der Manifestation nationalistischer Parolen und gezielter Volksverhetzung.
Die EU hat gegen Polen ein Rechtsstaatsverfahren eingeleitet. Im Interview verteidigt Polens Justizminister Zbigniew Ziobro die Maßnahmen und wehrt sich gegen Kritik – gerade auch aus Deutschland.
Mehr als sieben Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkriegs wird ein früherer Wachmann des KZ Auschwitz mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Bald steht der 93 Jahre alte Mann aus Hessen vor Gericht - allerdings vor der Jugendkammer.
Kurz nach der Wende machte Chemnitz Schlagzeilen als alternde Stadt, der die Einwohner abwandern. Jetzt geht es langsam bergauf.
Neben dem Polterer Donald Trump sieht der radikale, aber smarte Rhetoriker Ted Cruz ganz vernünftig aus - so dachten viele bei den Vorwahlen in Iowa. Die Lage ist spannend, und sie lässt sich erklären.
New York von einer anderen Seite: Kelli Farwell hat ein Dampfboot aus dem Zweiten Weltkrieg renoviert – für kulinarische Hafentouren.
Er war vor den Nationalsozialisten aus Wien geflohen, hatte die Bücher Haffners, Fests und Speers nach Großbritannien gebracht und den ersten Präsidenten Israels beraten: Der britische Verleger Lord Weidenfeld ist im Alter von 96 Jahren gestorben.
In der Ungarn-Krise 1956 ebenso wie später bei der Niederschlagung des Prager Frühlings stellte sich Österreich in Wort und Tat, nämlich durch die großzügige humanitäre Hilfe für viele Flüchtlinge, auf die Seite der freien Welt, ohne seine Neutralität in Frage zu stellen.
Vor gut 100 Jahren war das Leben in großen arabischen Städten viel liberaler und progressiver als heute. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine massive Landflucht einsetzte. Seitdem bestimmen ländliche Werte und ehrfurchtsvolle Gläubigkeit den Alltag.
Im Laufe der 1970er Jahre entwickelte sich der Begriff Militärisch-Industrieller Komplex (MIK) in Westdeutschland zu einem Kampfbegriff der Friedensbewegung gegen das politische Establishment. Dabei wurde der konkrete Beschaffungsvorgang von Wehrmaterial kaum zur Kenntnis genommen.
Als Kulturhauptstadt wirbt Breslau für Offenheit, muss sich mit diesem Anspruch aber an der widerspenstigen Wirklichkeit der neuen polnischen Europapolitik reiben.
Aluminium-Hersteller haben seit längerem mit einem Preisverfall zu kämpfen. Der Metallkonzern Alcoa zieht in den Vereinigten Staaten daher nun Konsequenzen.
Unter den Spitzenpolitikerinnen hat sich im Jahr 2015 der rote Blazer etabliert. Gedanken zu einer neuen optischen Waffe.
Zwischen Bars und Bordellen gibt es in Hamburg neuerdings ein Beinhaus. Unter der Kirche St. Joseph entsteht ein mittelalterlich anmutendes „Memento mori“ mitten im modernen St. Pauli.
Martin Rupps rechnet mit Helmut Schmidt und seiner Generation ab. So höhnt er, im „Raumschiff Bonn“ lebe ein „Männerbund von Flegeln zusammen, die sich im Bundestag für die Fernsehkameras und fürs Protokoll keilen, aber hinterher gemeinsam saufen und gemeinsam über ihre Ehebrüche schweigen“.
Lange hatte es gedauert, bis Ellsworth Kelly mit seiner Kunst der klaren Linien und kräftigen Farben der Durchbruch gelang. Zuletzt widmeten ihm die berühmtesten Museen Retrospektiven zu Lebzeiten. Jetzt ist Kelly mit 92 Jahren gestorben.
„Trostfrauen“ wurden Zwangsprostituierte von der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg euphemistisch genannt, eine Schuld nie anerkannt. Nun soll es nach monatelangen Verhandlungen aber eine Einigung geben.
„World of Tanks“ ist eines der erfolgreichsten Online-Spiele. Der Chef des Entwicklers Wargaming weiß, was die Kundschaft will: „Der Konsument mag nicht so viel denken.“
Die Care-Pakete waren für viele Europäer in der Nachkriegszeit ein Geschenk des Himmels. Aber was steckt drin in ihren Zutaten? Wir haben drei Sterneköche gebeten, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen.
Aspen ist Amerikas mondänster Skiort - und doch viel mehr als nur ein Tummelplatz der Schönen, Berühmten und Superreichen. Es könnte sogar sein, dass er der außergewöhnlichste Wintersportort der ganzen Welt ist.
Der Abschluss des Pariser Abkommens ist auch eine persönliche Genugtuung. Nun ist der Weg für eine globale Bewegung vorgezeichnet. Die Dynamik vom Klimagipfel muss nur dringend fortgesetzt werden. Ein Gastbeitrag.
In Hamburg ist eine gefährliche 500-Pfund-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die Sprengmeister benötigten dafür mehr als 21.000 Liter Wasser.
Der Historiker Sönke Neitzel spricht im Interview über „Schtonk!“, die satirische Verarbeitung des Nationalsozialismus und seine Studenten, die darüber nicht mehr lachen können.