Wie Dresdener Schüler die Diktatur der DDR erleben
Für junge Leute ist die DDR sehr weit weg. Das kann geändert werden: zum Beispiel, wenn Schauspieler einer Schulklasse in Dresden vorführen, wie der Alltag in der Diktatur war.
Für junge Leute ist die DDR sehr weit weg. Das kann geändert werden: zum Beispiel, wenn Schauspieler einer Schulklasse in Dresden vorführen, wie der Alltag in der Diktatur war.
Als Deutschland am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, begann ein Vernichtungsfeldzug. Dass einige tausend norwegische Soldaten am Krieg teilnahmen, ist wenig bekannt. So wie die Pläne der Nazis mit ihnen.
Vor 75 Jahren begann mit dem „Fall Barbarossa“ der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Für den Zweiten Weltkrieg war das ein Wendepunkt: Als Folge formierte sich die große Anti-Hitler-Koalition.
Wer das Brexit-Referendum verstehen will, der muss seine Vorgeschichte kennen. Schon Churchill wollte nicht so recht zur europäischen Familie gehören – und doch wurde diese später für die Briten zur Rettung.
Die Aufarbeitung des Faschismus, der immerhin eine italienische „Erfindung“ gewesen war, blieb nach 1945 im Netz politischer Gegensätze und eines selbstgerechten Antifaschismus gefangen. Der italienische Weg der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg ist singulär.
Die Integration der „Heimatlosen“ nach dem Zweiten Weltkrieg ist gelungen. Aber sie hatte ihren Preis.
Von Miró bis Dalí: Das Reina-Sofía-Museum in Madrid zeigt die Kunst und Kultur zwischen 1939 und 1953. Die dreijährige Forschungsleistung trägt beeindruckende Blüten.
In einem Wassergraben rund um ein Gefängnis in Schwalmstadt schlummern gefährliche Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit moderner Technik sollen sie nun endlich entfernt werden. Das hat aber seinen Preis.
Vor ihrer Reise nach Istanbul verteidigt die Kanzlerin das EU-Türkei-Abkommen. Im Interview mit der F.A.S. spricht sie zudem über die Polarisierung in der Gesellschaft – und zieht eine klare Grenze nach rechts.
Beim Treffen mit Präsident Erdogan hat die Bundeskanzlerin bezweifelt, dass die Bedingungen für die EU-Visafreiheit für Türken bis Anfang Juli erfüllt sein werden. Auf dem UN-Nothilfegipfel hatte sie zuvor für Solidarität in der Flüchtlingskrise geworben.
Strahlendes Heldentum statt europäischen Kontextes: In Polen versucht die Regierung, das geplante Museum zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs auf Linie zu bringen.
Erst die Griechen, dann die Flüchtlinge, jetzt der Brexit: Europa hat keine Kraft, Konflikte zu befrieden. Angela Merkels Deal mit Erdogan macht das nur noch schlimmer.
Der Ursprung der amerikanischen Planungen zu Überrollagenten in Westdeutschland lag im Jahr der Berlin-Blockade 1948. Die strategische Lage in Europa war aus Sicht der amerikanischen Geheimdienste verzweifelt.
Zum Weltkriegsjubiläum rüstet die russische Gesellschaft auf. Kinder werden per Videoclip aufgeklärt, wie süß und ehrenvoll es ist, fürs Vaterland zu sterben.
Ich bin Dänin mit deutsch-österreichischen Eltern. Dass ich als Kind deshalb anders behandelt wurde, habe ich spät verstanden. Und jetzt verstehe ich, was die Last der Geschichte bewirkt hat. Ein Gastbeitrag.
Papst Franziskus hat Europa angesichts der Flüchtlingskrise zu einem neuen Humanismus aufgerufen. Er träume „von einem Europa, in dem das Migrantsein kein Verbrechen ist“.
Das viele Geld, das aus aller Welt nach London geflossen ist, hat die Stadt internationalisiert, aber auch steril gemacht. An diesem Donnerstag wählen die Bewohner ihren Bürgermeister und können zwischen einem Milliardenerben und dem Sohn eines pakistanischen Einwanderers entscheiden.
Seit Generationen kompensiert Deutschland die eigene Geburtenarmut mit dem Geburtenreichtum anderer Völker. Historisch neu und unerprobt ist aber, dass nun Hungrige in großer Zahl in festgefügte und weithin erstarrte Sozialstaatsgebilde einzudringen versuchen. Ein Gastbeitrag.
In „The First Avenger: Civil War“ stellen sich die Superhelden der Doppelmoral des eigenen Landes und kämpfen gegeneinander: Ein Politthriller, der Captain America und Kollegen aus ernstlicher Gefahr rettet.
Im Alter von 87 Jahren ist der ehemalige Bremer Bürgermeister Hans Koschnick gestorben. Er war 18 Jahre lang das politische Oberhaupt der Hansestadt.
Solange Europa mit Libyen einen gescheiterten Staat vor der Haustür hat, wird es seine Probleme nicht lösen können. Der Preis für eine strategische Fehlleistung ist hoch.
In der Nacht zum Sonntag ist im Osten Frankfurts eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Dies gelang zwar erst im zweiten Anlauf - aber ohne Schwierigkeiten.
Der ehemalige SS-Wachmann Ernst T. sollte in Hanau vor Gericht stehen. An Menschen wie ihm will die Justiz gutmachen, was sie jahrelang versäumte. Das ist problematisch.
Zum ersten Mal nach 71 Jahren hat ein amerikanischer Außenminister in Hiroshima der Opfer des Atombombenabwurfs gedacht. Eine Verbeugung blieb John Kerry schuldig.
Eine Ausstellung entzündet in Polen die Debatte über Judenrettungen während des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt: die Familie Ulma in der südöstlichen Woiwodschaft Karpatenvorland.
Aus der eigenen Partei ist Jean-Marie Le Pen deshalb ausgeschlossen worden: Die NS-Gaskammern hatte er wiederholt als „Detail“ der Geschichte bezeichnet. Jetzt muss der Rechtsextreme dafür eine hohe Geldstrafe zahlen.
Eine Hypermacht stellt ihre Verwundbarkeit zur Schau: Ein Blick in amerikanische Romane zeigt, warum sich die Amerikaner so tiefgreifend um die eigene Sicherheit sorgen. Ein Gastbeitrag.
Der Schweizer Geheimdienst sammelte Fakten und Gerüchte über Max Frisch. Ein Buch zur sogenannten „Fichen Affäre“ stellt provokante Thesen auf.
Breslau sucht noch seinen Platz zwischen deutscher und polnischer Geschichte. Aber die Vielschichtigkeit ist für die Stadt ein Gewinn.
Im Nahen und Mittleren Osten breitet sich eine Ideologie des Terrors aus. Die Region steht vor dem totalen Kollaps. Nur Kooperation kann sie bewahren. Ein Gastbeitrag.
Er war Häuptling, Historiker und Autor. Mit 102 Jahren ist Joe Medicine Crow gestorben. Seine Vorfahren kämpften in den Indianerkriegen des 19. Jahrhunderts.
In einer Märznacht 1945 geschah beim Schloss seiner Großtante ein Massenmord: Sacha Batthyany erforscht ein Kapitel seiner Familiengeschichte und schreibt darüber ein Buch: „Und was hat das mit mir zu tun?“
Nepal hat es nicht leicht: erst das verheerende Erdbeben, dann eine Grenzblockade. Dennoch haben die Einwohner die Ruhe weg. Davon sollten wir uns anstecken lassen.
Vojislav Šešelj soll im Jugoslawienkrieg unzählige Verbrechen begangen haben. Eine Spirale der Grausamkeiten. Heute ist er noch immer aktiver Politiker. Und sich keiner Schuld bewusst. Eine Begegnung.
Ein deutscher Raketenforscher verschwindet 1962 spurlos. Das Rätsel um ihn soll nun gelöst sein. Der israelische Geheimdienst habe einen Killer engagiert, berichtet eine Zeitung des Landes. Und wartet mit einer Sensation auf.