Bankrott des Christentums
Den Kirchen laufen die Mitglieder davon. Das ist schlecht für die Wirtschaft.
Den Kirchen laufen die Mitglieder davon. Das ist schlecht für die Wirtschaft.
Die französische Kunsthistorikerin Emmanuelle Polack untersucht den Pariser Kunstmarkt zur Zeit der deutschen Besetzung von 1940 bis 1944.
Anke Bär zeichnet in „Kirschendiebe“ ein deutsches Nachkriegspanorama. Ihr Kinderbuch ist auch eine Aufforderung, selbst Fragen zu stellen und Erinnerungen zu teilen.
Charlotte und Ludwig Piller haben am 12. September 1939 geheiratet – zwölf Tage nach Kriegsbeginn. Der Zweite Weltkrieg stellte das noch junge Paar auf die Probe. Jetzt feiern sie Eichenhochzeit.
Der 11. September 1944 ist in Darmstadt als Brandnacht in die Geschichte eingegangen. Bomben zerstörten die Stadt stärker als später Dresden. Heute wird daran erinnert.
Ein zunächst in den Medien ausgetragener Streit zwischen dem früheren BGH-Senatsvorsitzenden Thomas Fischer und der Journalistin Gaby Mayr wurde am Dienstag vor dem Landgericht Karlsruhe fortgesetzt.
„Der Krieg und ich“ schildert Kindern den Zweiten Weltkrieg und das Grauen des Holocausts. Auf dieser Gratwanderung findet die Serie einen Weg, den Jüngsten darzustellen, was das NS-Regime anrichtete.
Vor 30 Jahren sollte in Frankfurt Europas höchster Wolkenkratzer entstehen. Eine Anwohnerin trug maßgeblich dazu bei, dass das Megaprojekt verhindert wurde. Sie lehnte dafür Millionen ab – zu ihrer Entscheidung steht sie noch immer.
In der kleinen Großstadt bei Frankfurt ist viel in Bewegung. Oft lässt sich erst von oben erkennen, was sich verändert. Eine ungewohnte Perspektive bieten die Drohnenbilder des Offenbacher Fotografen Bernd Georg.
Nicht alles, was die AfD sagt, ist falsch. Die Vorschläge ihrer Verteidigungsfachleute zur Zukunft der Bundeswehr strotzen zwar vor Pathos. Andere Forderungen aber sind durchaus sinnvoll. Ein Gastbeitrag.
Polens Reparationsforderungen an Deutschland haben viele Gründe. Mit dem 80. Jahrestag des Überfalls der Deutschen auf Polen rückt dieses Thema nochmals in den Fokus. Nicht nur die Rechtslage ist dabei zu berücksichtigen.
Thyssen-Krupp war mal der größte Konzern Europas. Davon ist nicht mehr viel übrig. Jetzt fliegt das Unternehmen auch noch aus dem Dax. Die Rekonstruktion eines Niedergangs.
Gedenkstätten für Opfer von stalinistischem Terror gibt es in Russland einige. Jetzt sucht die „Militärhistorische Gesellschaft“ dort nach Überresten im Weltkrieg getöteter Rotarmisten: eine Umdeutung.
Im Brexit-Drama richten sich bange Blicke auf den Labour-Anführer. Er will größeren Firmen Kapital nehmen – zugunsten der Mitarbeiter.
Am Jahrestag des Überfalls auf Polen gilt es innezuhalten – und den nachfolgenden Generationen das ganze Ausmaß dieses Krieges zu vermitteln: 60 Millionen Menschen kamen zu Tode und die europäischen Juden wurden Opfer eines Völkermords von singulärem Ausmaß. Ein Gastbeitrag.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich 80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs unmissverständlich zur historischen Schuld Deutschlands bekannt und die Polen um Vergebung gebeten. Die deutsche Luftwaffe hatte die polnische Kleinstadt am Morgen des 1. September 1939 bombardiert. Der Angriff markierte den Beginn des Zweiten Weltkriegs.
Die ersten deutschen Bomben fielen im Zweiten Weltkrieg auf die Kleinstadt Wielun. 80 Jahre später besucht der Bundespräsident diesen in Deutschland kaum bekannten Ort. Es ist kein leichter Gang.
Donald Trump sagt wegen Hurrikan „Dorian“ seine Polenreise ab. Dabei wollte er dort nicht nur des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs gedenken. Doch auf die Stimmen aus Florida kann er nicht verzichten.
Ursprünglich sollte der amerikanische Präsident an einer Gedenkfeier zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Polen teilnehmen. Doch Trump hat seine Meinung geändert.
Wenn das Berliner Schloss zum Schauplatz der Erinnerung an die deutsche Aggression in den Kolonien wird, sollte dort auch an die Zerschlagung Polens durch die Nationalsozialisten erinnert werden. Ein Gastbeitrag.
Florian Mausbach stieß die Debatte um ein Polen-Museum in Berlin an. Doch ist das der richtige Weg, um an die Helden und Opfer der deutschen Besatzung Polens zu gedenken? Ein Gastbeitrag.
Vor knapp 80 Jahren griff Nazi-Deutschland Polen an. Nun will ein breites Bündnis von Abgeordneten an die Opfer der NS-Besatzung erinnern. Nur die AfD hält sich raus.
In Fivizzano haben Nationalsozialisten im Jahr 1944 Massaker an der Bevölkerung verübt. Bundespräsident Steinmeier redet über frühere Greuel – und heutige Gefahren.
Das verfassungsmäßig festgeschriebene Verständnis von Demokratie war für mich als im Exil gebürtiger amerikanischer Staatsangehöriger von Beginn an das Wahrzeichen für bürgerliche Autonomie. Wie steht es darum in der Trump-Ära? Ein Gastbeitrag.
Eis ist nicht gleich Eis, heißt es in der Berliner Manufaktur Florida-Eis. Sie hat sich im Premium-Segment etabliert – mit Handarbeit und Klimaschutz.
In der Erinnerungskultur werden wir durch die Sicht der eigenen Nation geprägt. Eine Studie zeigt am Beispiel des Zweiten Weltkriegs, wozu das führt: Wer misst sich Sieg und Niederlage zu?
Während der nationalsozialistischen Diktatur wurde der Jude Fritz Levisohn ausgeschlossen, verfolgt, verhaftet, misshandelt – und nach der Heimkehr erster Präsident von Schalke 04 nach dem Krieg. Ihm folgte ein Nazi der ersten Stunde.
Polen fordert abermals Reparationszahlungen von Deutschland für das im Zweiten Weltkrieg zugefügte Unrecht - eine rechtliche Grundlage gibt es dafür nicht.
Der Romanist Hans Ulrich Gumbrecht und der Medienwissenschaftler Fred Turner stritten an der Universität Stanford über den politischen Stil in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Unterschätzen wir einander?
Der polnische Außenminister Czaputowicz beklagt, dass sein Land mehr als alle anderen unter der deutschen Besatzung gelitten habe. Trotzdem sei der Anteil an den Entschädigungszahlungen „minimal“ gewesen.
Es ist sein erster Besuch als Staatsoberhaupt Lettlands, doch Egils Levits kennt Deutschland gut. Fast 20 Jahre lang hatte er hier gelebt. Er wünscht sich eine gewichtigere deutsche Rolle in der Weltpolitik.
An der Ostsee tummeln sich jedes Jahr zahlreiche Urlauber. Immer wieder kommt es an den Stränden zu Unfällen mit weißem Phosphor. Der gefährliche Stoff war im Zweiten Weltkrieg häufig Bestandteil von Brandbomben und gleicht dem häufig an den Stränden gesuchten Bernstein.
Der Grat zwischen rechtmäßiger Kriegshandlung und Massenmord ist schmal. Es gibt kaum eine militärische Auseinandersetzung ohne Grenzüberschreitung. Denn Krieg verroht. Er ist zu ächten – nicht nur auf dem Papier.
Das Arolser Archiv ist eine der weltweit größten Sammlungen über NS-Verbrechen. Die Dokumente der Zeitgeschichte sollen jetzt anhand eines „Bürgerwissenschaftsprojekts“ digital abrufbar werden.
Die Commerzbank revidiert ihr Bild von China komplett, senkt die Wachstumsprognose für Deutschland und erwartet im September ein umfangreiches Lockerungspaket der EZB. Andere Banken widersprechen nicht grundlegend.
Die Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern will die historische Mitte der Stadt aufwerten. Frankfurt dient dabei nicht als Beispiel. Nur ein wenig, vielleicht.